Meere und Polargebiete schützen, Küsten langfristig sichern
UBA und AWI fordern: Anstrengungen im Klima- und Meeresschutz verstärken und Risiken für Küstenräume verringern.
UBA und AWI fordern: Anstrengungen im Klima- und Meeresschutz verstärken und Risiken für Küstenräume verringern.
Wird Klärschlamm als Dünger eingesetzt, gelangen neben Schwermetallen und organischen Schadstoffen, auch Arzneimittelrückstände wie Antibiotika auf die Felder. Das schadet Bodenorganismen und fördert die Verbreitung mehrfachresistenter Bakterien in der Umwelt. Eine UBA-Studie zeigt, dass sich Arzneimittelrückstände im Klärschlamm durch technische Phosphorrückgewinnung deutlich vermindern lassen.
Viele Klima- und Lüftungsanlagen sind versteckte Energiefresser. Denn oft sind sie nicht optimal eingestellt, enthalten veraltete Komponenten oder sind überdimensioniert. Alle Anlagen lassen sich optimieren. Das haben Erfahrungen in der Praxis gezeigt. Oft sind schon mit geringem Aufwand große Einsparungen möglich. Gleichzeitig verbessert sich das Raumklima, und der Komfort steigt.
Nur Bier wird vor allem in Mehrwegflaschen verkauft.
Die kostengünstigste Option für den Umbau des Verkehrs zu einem treibhausgasneutralen Sektor sind laut einer neuen Studie Elektrofahrzeuge. Der teuerste Weg wäre ein Umstieg auf Brennstoffzellenfahrzeuge, die aus erneuerbarem Strom hergestellten Wasserstoff nutzen. Diese Option würde gegenüber einer möglichst direkten Nutzung von Strom im Zeitraum 2020 - 2050 rund 600 Milliarden Euro mehr kosten.
In den letzten 40 Jahren wurden mit dem Umweltinnovationsprogramm 733 Pilotprojekte gefördert, mit denen erhebliche Umweltentlastungen erzielt werden konnten. Die Projekte zeigen, wie fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung und Verringerung von Umweltbelastungen in der Praxis umgesetzt werden können und tragen so dazu bei, den Stand der Technik in Deutschland voranzubringen.
130 Ideen, die unsere Welt nachhaltiger gestalten, konkurrierten bei der Jurysitzung um die begehrte staatliche Auszeichnung. 31 Produkte und Konzepte überzeugten die Fachjury aus Expertinnen und Experten für Umwelt und Design und können auf eine Prämierung durch die Bundesumweltministerin am 25. November 2019 hoffen.
65 Kommunen in Deutschland zeigen vom 16.-22. September nachhaltige Mobilität in der Praxis.
Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 3 bis 6a/b/c weisen im realen Fahrbetrieb nach wie vor deutlich erhöhte Stickstoffoxidemissionen auf. Die Emissionen liegen damit um ein Vielfaches über den Grenzwerten für den Labormesszyklus. Diesel-Pkw der Abgasnormen Euro 6d-TEMP halten die EU-Grenzwertvorgaben dagegen auch im Realbetrieb ein.
Ob bei der Unkrautbeseitigung oder Schädlingsbekämpfung: Alternative Methoden wie Heißwasserbehandlung oder intelligente Fallensysteme machen es bereits heute möglich, auf umweltschädliche Chemikalien zu verzichten. Das zeigte die Fachtagung "Pestizidfreie Kommune" des UBA vom 9. bis 10. September in Dessau-Roßlau.
In der Arktis erwärmt sich die Luft zwei- bis dreimal schneller als im globalen Mittel. Neben dem Klimawandel gefährden zunehmende wirtschaftliche Aktivitäten die Umwelt der Arktis. Mit den Leitlinien übernimmt Deutschland mehr Verantwortung für die Region und bekennt sich zu einem konsequenten Klima- und Umweltschutz als wesentliches Element deutscher Arktispolitik.
Lösungen für komplexe Problemlagen wie die Anpassung an lange Trockenperioden, erfordern eine Diskussion, die unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze zusammenbringt. Dafür kann ein Planspiel wertvolle Impulse liefern. Beim Stakeholderdialog „Landnutzung und Flächenbewirtschaftung bei Trockenheit – Wie können Akteure in der Stadt und auf dem Land vorsorgen?“ wurde genau dies umgesetzt.