Was hat Software mit Umweltschutz zu tun?
Die Software ist die eigentliche Königin in der elektronischen Welt. Sie steuert die Hardware und speichert die Informationen als elektronische Daten. Sie ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie energie- und hardwareintensiv eine Funktion ausgeführt wird. Und sie ist zu einem großen Teil dafür verantwortlich, wenn Geräte nur begrenzte Zeit genutzt werden können.
Gesetzliche Anforderungen an die Mindesteffizienz gibt es bisher nur für die Hardware in der Informationstechnik (IT). Die Software hat mindestens einen ähnlich großen Einfluss auf die Energie- und Hardwareeffizienz der Informationsverarbeitung. Ein ineffizient programmiertes Softwareprodukt kann bis zu viermal so viel Energie wie ein effizienter programmiertes Softwareprodukt verschwenden. Außerdem gibt es bei der Hardwareeffizienz (bezogen auf Prozessorauslastung, Arbeitsspeicher, Permanentspeicher, Datenübertragung) erkennbare Unterschiede zwischen den Softwareprodukten. Dies ist relevant, da die übermäßige Anforderung an Hardware dazu führt, dass diese durch leistungsstärkere Hardware ersetzt werden muss.