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Chronik weltweiter Temperaturen und Extremwetterereignisse

in einer ausgedörrten Graslandschaft steht ein einzelner kleiner, dürrer, grüner Baum
Hitze und Kälte, Starkregen und Trockenheit: in den letzten Jahren gab es viele Wetterextreme
Quelle: Eric Isselée / Fotolia.com

Die globalen Durchschnittstemperaturen steigen in den letzten Jahrzehnten immer schneller, das belegen Beobachtungsdaten. Ein Beispiel: Die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen wurden seit dem Jahr 2015 gemessen. Extreme Wetterereignisse wie Starkniederschläge und Hitzewellen wurden häufiger.

Inhaltsverzeichnis

Chronik

Hier finden Sie eine Chronik weltweiter Temperaturen, Niederschläge und Extremereignisse seit 2020.

Zur Untersuchung von Klimaänderungen werten Fachleute weltweite Messungen meteorologischer Parameter wie Temperatur, Niederschlag und Wind aus und bilden räumliche und zeitliche Mittelwerte aus diesen Daten. Um beispielsweise das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur zu erhalten, interpolieren und mitteln sie mit Hilfe von Rechenvorschriften die Messwerte räumlich über die ganze Erde sowie zeitlich über ein ganzes Jahr, zum Beispiel 2020. Nun ist das globale Temperaturmittel von 2020 allein wenig aussagekräftig. Mehr Informationen gewinnen wir aus der Abweichung des globalen Mittels von 2020 vom Mittelwert in einem zurückliegenden, längeren Zeitraum (Referenzzeitraum) – wir sehen dann, ob 2020 wärmer oder kühler als im langjährigen Durchschnitt war.

Zudem wird eine Zeitreihe der globalen Mitteltemperatur benötigt, um Erkenntnisse über die zeitliche Änderung der Temperatur – den Trend – ableiten zu können. Fachleute wählen als Referenzzeitraum beispielsweise die Jahre 1850 – 1900 (u. a. von der Weltorganisation für Meteorologie/WMO verwendet) und bilden aus den globalen Temperaturmitteln der einzelnen Jahre dieser Periode den Mittelwert. Nun konstruieren sie eine Zeitreihe (beispielsweise von 1900 bis 2025), indem sie auf der x-Achse der Darstellung alle Jahre (von 1900 bis 2025) abtragen und auf der y-Achse für jedes einzelne Jahr die Abweichung des globalen Temperaturmittels vom Mittelwert des Referenzzeitraumes.

Derartige Reihen zur Analyse der zeitlichen Entwicklung der globalen Mitteltemperatur werden von verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen berechnet und veröffentlicht. Für unsere Chronik wird die Zeitreihe der Weltorganisation für Meteorologie der Vereinten Nationen (World Meterological Organization [WMO]) genutzt. Diese erhebt selbst keine Daten, sondern nutzt für ihre Berechnungen die Zeitreihen der sechs weltweit führenden Institutionen. Dabei handelt es sich um die Datensätze der Universität von East Anglia und des Britischen Meteorologischen Dienstes (Climate Research Unit [CRU] at the University of East Anglia und Hadley Center – HadCRUT), der NASA (Goddard Institute for Space Studies – GISS), der Universität Berkley, den Datensatz der des Erdbeobachtungsprogramms der Europäischen Union (Copernicus), der Japanischen Wetterbehörde (JMA - Japan Meteorological Agency) sowie der amerikanischen Ozean-Atmosphärenbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). Bedingt durch unterschiedliche Referenzzeiträume und geringfügige Abweichungen in den Methoden zur Berechnung der globalen Mitteltemperatur sind die Zeitreihen der verschiedenen wissenschaftlichen Institute nicht identisch (NASA, 2011). Dies wird auch in der Übersicht der WMO deutlich, welche die sechs Datensätze der vorgenannten Institutionen vergleichend darstellt (Abbildung 3). Tabelle 1 zeigt eine Übersicht der von der WMO berechneten Abweichungen der globalen Durchschnittstemperaturen seit 2020.

Dar Jahr 2024

Die globale Durchschnittstemperatur des Jahres 2024 lag 1,55 °C über dem vorindustriellen Zeitalter (WMO, 2025). Damit ist 2024 das erste Kalenderjahr, das die Temperaturgrenze von 1,5 C° überschritten hat und zudem auch das heißeste Jahr seit Beginn der globalen Aufzeichnungen vor 175 Jahren.

Ereignisse, Rekorde, Besonderheiten1

  • In Nordamerika, Südamerika, Afrika, Ozeanien und Europa wurde jeweils das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
  • Asien, Australien und die Arktis erlebten das zweitwärmste Jahr seit Beginn der jeweiligen Wetteraufzeichnungen.
  • Die maximale Meereisausdehnung in der Antarktis war die zweitniedrigste jemals verzeichnete Ausdehnung, während die minimale Ausdehnung zusammen mit 2022 die zweitniedrigste war.
  • Die globale Meeresoberflächentemperatur erreichte von April 2023 bis Juni 2024 in Summe 15 Monate in Folge und auch für das Kalenderjahr 2024 Rekordwerte.
  • Eine historische Regenflut verursachte im Oktober katastrophale Zerstörungen und mehr als 200 Todesopfer im Süden Spaniens.
  • Südamerika litt unter einer schweren Dürre, die weite Teile des Kontinents betrafen.
  • In der Region des Persischen Golfs gab es im April ein extremes Regenereignis, welches den Niederschlag von zwei Jahren in 24 Stunden niederregnen ließ.

Quelle: NOAA (2025)

1Die Auflistung extremer Ereignisse und Rekorde bezieht sich nur auf den Zeitraum von Beginn der Messungen bis einschließlich 2024.

Das Jahr 2023

Das Jahr 2023 war das zweitwärmste Jahr seit Beginn der globalen Aufzeichnungen (WMO 2024). Nachdem 2021 und 2022 unter dem Einfluss der kühleren La Niña-Bedingungen standen, wurde 2023 insbesondere im zweiten Halbjahr vom Übergang in die wärmere El Niño-Phase geprägt. Dabei waren die globalen Boden-Temperaturabweichungen von Juni bis Dezember 2023 jeweils die wärmsten, die jemals in diesen Monaten gemessen wurden (NOAA, 2024). Insgesamt lag die globale Durchschnittstemperatur 2023 mit 1,45 °C bei fast 1,5 °C über dem vorindustriellen Zeitalter (WMO, 2024). Eine symbolische Zahl, da im Übereinkommen von Paris festgehalten wurde, dass der langfristige weltweite Temperaturanstieg (also der Durchschnittswert über mindestens 20 Jahre und nicht über einzelne Jahre) möglichst auf 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter beschränkt werden soll.

Extreme Ereignisse, Rekorde, Besonderheiten2

  • Die durchschnittliche Temperatur lag in Nordamerika bei 2,01 °C über dem Referenzzeitraum von 1901-2000 und war damit das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Auch mit Extremwetterereignissen hatte Nordamerika zu kämpfen: In Acapulco an der südpazifischen Küste Mexikos verursachte etwa ein Hurrikan der Kategorie 5 im Oktober 2023 katastrophale Schäden und mindestens 45 Todesfälle.
  • Südamerika verzeichnete mit einer Durchschnittstemperatur von 1,73 °C über dem Referenzzeitraum (1901-2000) ebenfalls das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn 1910, wobei August 2023 mit durchschnittlich +2,43 °C besonders heiß war.
  • Im Süden und im Zentrum von Chile befeuerte eine Hitzewelle Anfang Februar Lauffeuer, die eine Fläche von mehr als 4000 Quadratkilometern verbrannten.
  • Europa verzeichnete das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen mit Rekordtemperaturen im September 2023: In Dänemark war der September sogar heißer als der Juli und August, in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Lettland war es ebenfalls der wärmste September seit Aufzeichnung.
  • In Afkrika führten im September 2023 Extremniederschläge im Osten von Libyen unter anderem dazu, dass Staudämme rissen und Städte überflutet wurden, mehr als 10.000 Menschen starben.
  • In Asien lagen die durchschnittlichen Temperaturen 2023 bei 2,09 °C über dem Referenzzeitraum (1901-2000) - das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen 1910.
  • Seit 1982 verzeichnet Asien eine deutliche Beschleunigung des Temperaturanstiegs mit +0,41 °C pro Dekade, wobei der durchschnittliche Temperaturanstieg von 1910-2023 bei +0,18 °C pro Dekade liegt.
  • Auf dem internationalen Flughafen des Persischen Golfes im Iran wurde am 16. Juli 2023 ein Hitzeindex von 66,7 °C gemessen.
  • Ozeanien hatte 2023 ein vergleichsweise „kühles“ Jahr mit einer Durchschnittstemperatur von +1,04 °C im Vergleich zum Referenzzeitraum (1901-2000), wobei die Stadt Auckland in Neuseeland im Januar 2023 den niederschlagsreichsten Monat seit Aufzeichnungsbeginn 1853 verzeichnete.
  • Antarktika erlebte 2023 hohe Temperaturschwankungen – während Januar 2023 der drittkälteste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen war, wurde September 2023 mit durchschnittlich +2,01 °C der wärmste aufgezeichnete September.
  • Am 22. Januar löste sich ein Eisberg mit einem Umfang von knapp 1700 Quadratkilometern vom Brunt-Eisschelf der Antarktis ab – das zweite Extremereignis dieser Art in den letzten beiden Jahren.

Quelle: NOAA (2024)

2Die Auflistung extremer Ereignisse und Rekorde bezieht sich nur auf den Zeitraum von Beginn der Messungen bis einschließlich 2023.

Das Jahr 2022

Das Jahr 2022 war mit einem Wert von 1,16 °C das siebtwärmste Jahr seit Beginn der globalen Aufzeichnungen (WMO, 2023). Ähnlich zum Jahr 2021 ist auch 2022 der kühlende Einfluss der La Niña Bedingungen am Anfang und am Ende des Jahres klar erkenntlich und verhindert eine größere Anomalie zum Referenzzeitraum.

Extreme Ereignisse, Rekorde, Besonderheiten3

  • Environment and Climate Change Canada zufolge erlebte Kanada 2022 den drittwärmsten Sommer seit Beginn der Messungen.
  • Südamerika verzeichnete das 12. wärmste Jahr seit Beginn der regionalen Aufzeichnungen und zugleich das 46. Jahr in Folge in Südamerika mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Neun der 10 wärmsten Jahre Südamerikas sind seit 2012 aufgetreten.
  • Eine intensive Hitzewelle traf im Januar weite Teile Argentiniens, was zu über 75 neuen Temperaturrekorden führte. So wurde beispielsweise in Buenos Aires am 15. Januar die höchste Mindesttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1906 gemessen.
  • Für Europa erwies sich 2022 als das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnung und somit auch als 26. Jahr in Folge mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Die 10 wärmsten Jahre Europas sind seit 2007 aufgetreten.
  • Das Vereinigte Königreich, Spanien sowie Frankreich erlebten gleichsam das Wärmste Jahr seit Beginn der nationalen Temperaturmessung. In Großbritannien wurde erstmals ein Temperaturwert von über 40°C gemessen.
  • Für Afrika wurde die historisch 10. höchste Jahresmitteltemperatur ermittelt. Obwohl überdurchschnittlich, ist dies die niedrigste Jahrestemperatur für Afrika seit 2014. Das Jahr 2022 war Afrikas 46. Jahr in Folge mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Die 10 wärmsten Jahre Afrikas sind seit 2005 aufgetreten.
  • Als Folge der anhaltenden Dürre am Horn von Afrika droht eine humanitäre Katastrophe.
  • Asien erlebte das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sowie das 35. Jahr in Folge mit überdurchschnittlichen Temperaturen. Die 10 wärmsten Jahre Asiens sind seit 2007 aufgetreten.
  • Als Folge von Hitzewellen wurden in Südasien sowie Japan diverse neue Hitzerekorde vermeldet.
  • In Pakistan kam es zu gravierenden Überschwemmungen mit schwerwiegenden humanitären und ökonomischen Folgen.
  • Ozeanien erlebte die 14. höchste jährliche Temperaturabweichung seit Beginn der Aufzeichnung. Neun der 10 wärmsten Jahre Ozeaniens sind seit 2005 aufgetreten.
  • In der Antarktis wurden Mitte März ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen, die die lokale Durchschnittstemperatur um bis zu 38,8°C übertrafen. Als Folge wurden vielfach neue Rekordtemperaturen vermeldet.

Quelle: NOAA (2023)

3Die Auflistung extremer Ereignisse und Rekorde bezieht sich nur auf den Zeitraum von Beginn der Messungen bis einschließlich 2022.

Das Jahr 2021

Nach Berechnungen der Weltorganisation für Meteorologie lag das Jahr 2021 1,11 °C über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums (1850-1900) und belegt den 10. Platz der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut der WMO kann der niedrigere Rang insbesondere auf die kalten La Niña Bedingungen am Anfang und am Ende des Jahres (vgl. Abbildung 4) zurückgeführt werden (WMO, 2022).

Extreme Ereignisse, Rekorde, Besonderheiten4

  • 2021 war das siebtwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn in Europa, Asien und Nordamerika.
  • In Südeuropa wurden als Teil einer starken Hitzewelle neue Temperaturrekorde gemeldet.
  • In der letzten Juniwoche ereilte eine extreme Hitzewelle den Westen Kanadas und den Nordwesten der USA.
  • In Afrika war 2021 zusammen mit 2019 das drittwärmste Jahr.
  • Die Temperaturen in Südamerika waren die sechsthöchsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • In Ozeanien waren die Temperaturen zwar überdurchschnittlich, aber die niedrigsten seit 2012.
  • Obwohl die weltweite Zahl der Hurricanes die niedrigste der vergangenen 41 Jahre war, stellte Typhoon „Surigae“ einen neuen globalen Windgeschwindigkeitsrekord eines Sturms zwischen Januar und April auf.
  • Auch der tropische Zyklon „Tauktae“ in Indien und der Hurricane „Grace“ in Mexiko gehören zu den stärksten Stürmen in der jeweiligen Region.
  • Hurricane Ida traf am selben Tag wie Hurricane Katrina 16 Jahre zuvor auf die US Küste und verursachte sowohl in den USA als auch auf Kuba signifikante Schäden. Allein in den USA werden die Schäden auf 75 Milliarden USD geschätzt.
  • Extreme Regenfälle verursachten tödliche Überflutungen in der chinesischen Provinz Henan mit einem geschätzten ökonomischen Schaden von 17,7 Milliarden USD.
  • Auch in Europa wurden einige der stärksten Flutereignisse registriert, die beispielsweise allein in Deutschland für Schäden von mehr als 20 Milliarden USD verantwortlich sind.

Quelle: NOAA (2022)

4Die Auflistung extremer Ereignisse und Rekorde bezieht sich nur auf den Zeitraum von Beginn der Messungen bis einschließlich 2021.

Das Jahr 2020

Nach Angaben der WMO (2025) belegt das Jahr 2020 mit einer Abweichung vom langjährigen Mittel der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von 1,28 °C den vierten Rang in der Liste der wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn.

Extreme Ereignisse, Rekorde, Besonderheiten5

  • Das Jahr 2020 war in Europa das wärmste Jahr seit Aufzeichnung. Dies war das erste Jahr, in dem die jährliche Temperaturabweichung in Europa über +2,0°C lag. Die Jahre 2014-2020 gehören alle zu den sieben wärmsten Jahren in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Afrika erlebte sein viertwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
  • Asien hatte 2020 ebenfalls die höchste Temperatur in der 111-jährigen Aufzeichnungshistorie. Das Jahr 2020 markierte auch das erste Mal, dass Asien eine jährliche Temperaturabweichung von mehr als 2,0°C hatte. Die 10 wärmsten Jahre Asiens sind seit 2002 aufgetreten.
  • Südamerikas Temperaturabweichung im Jahr 2020 war die zweithöchste seit dem Beginn der Aufzeichnungen. Nur das Jahr 2015 war noch wärmer.
  • In den USA verzeichnete man das fünftwärmste Jahr seit Beginn der nationalen Aufzeichnungen im Jahr 1895. Im Death Valley, Kalifornien, wurde am 16. August 2020 eine Höchsttemperatur von 54°C gemessen. Dies ist die wärmste Augusttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen und die drittwärmste Temperatur für einen beliebigen Monat in den USA.
  • Im Mai 2020 erreichte der Zyklon Amphan Windgeschwindigkeiten von bis zu 270 km/h und brachte starke Winde und gefährliche Sturmfluten in die Küstengebiete von West-Bangal in Indien und Bangladesch. Die Hurrikansaison 2020 im Nordatlantik war außergewöhnlich aktiv. Hurrikane, extreme Hitzewellen, schwere Dürreperioden und Waldbrände führten zu wirtschaftlichen Schäden in Höhe von zig Milliarden US-Dollar, Schäden und vielen Todesfällen.
  • Auch anhaltende Hitze und Waldbrände in Sibirien sowie die geringe arktische Meereisausdehnung gehörten zu den hervorstechenden Ereignissen des Jahres 2020.

Quelle: NOAA (2021), WMO (2021)

5Die Auflistung extremer Ereignisse und Rekorde bezieht sich nur auf den Zeitraum von Beginn der Messungen bis einschließlich 2020.

Auflistung der 20. wärmsten Jahre

Hier die Liste der 20 wärmsten Jahre (höchste jährliche globale oberflächennahe Durchschnittstemperatur) mit Angabe der Temperaturabweichung im Vergleich zum Referenzzeitraum 1850-1900. Datengrundlage ist die World Meteorological Organization (WMO 2025):

 

Platzierung        Jahr         Temperaturanomalie in °C*

       1                 2024                      1,55

       2                 2023                      1,45

       3                 2016                      1,29

       4                 2020                      1,28

       5                 2019                      1,25

       6                 2017                      1,20

       7                 2022                      1,16

       8                 2015                      1,15

       9                 2018                      1,12

     10                 2021                      1,11

     11                 2014                      1,00

     12                 2010                      1,00

     13                 2005                      0,96

     14                 2013                      0,95

     15                 2009                      0,92

     16                 2007                      0,91

     17                 2012                      0,91

     18                 2006                      0,91

     19                 1998                      0,90

     20                 2002                      0,89

 

*Die Werte wurden auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Quellen

NASA 2011: Despite Subtle Differences, Global Temperature Records in Close Agreement.

https://www.giss.nasa.gov/research/news/20110113/

NOAA 2021: NOAA National Centers for Environmental Information, State of the Climate: Global Climate Report for Annual 2020. Online veröffentlicht im Januar 2021, abgerufen am 4. Mai 2021 von 

https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/global/202013

NOAA 2022: NOAA National Centers for Environmental Information, State of the Climate: Global Climate Report for Annual 2021. Online veröffentlicht im Januar 2021, abgerufen am 8. September 2022 von

https://www.ncdc.noaa.gov/sotc/global/202113

NOAA 2023: NOAA National Centers for Environmental Information, State of the Climate: Global Climate Report for Annual 2022. Online veröffentlicht im Januar 2023, abgerufen am 24. Januar 2023 von 

https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/monthly-report/global/202213

NOAA 2024: NOAA National Centers for Environmental Information, State of the Climate: Global Climate Report for Annual 2023. Online veröffentlicht im Januar 2024, abgerufen am 3. Juni 2024 von

https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/monthly-report/global/202313

NOAA 2025: NOAA National Centers for Environmental Information, State of the Climate: Global Climate Report for Annual 2024. Online veröffentlicht im Januar 2025, abgerufen am 19. August 2025 von

https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/monthly-report/global/202413

UBA 2025: Indikator: Globale Lufttemperatur 

Indikator: Globale Lufttemperatur | Umweltbundesamt

WMO 2021: World Meteorological Organization, State of The Global Climate 2020, Report WMO-1264. Online veröffentlicht 2021, abgerufen am 4. May 2021 von

https://library.wmo.int/viewer/56247?medianame=1264_Statement_2020_en

WMO 2022: World Meteorological Organization, State of The Global Climate 2021, Report WMO-1290. Online veröffentlicht 2022, abgerufen am 12. September 2022 von

https://library.wmo.int/viewer/56300?medianame=1290_Statement_2021_en

WMO 2023: World Meteorological Organization, State of The Global Climate 2022, Report WMO-1316, published online 2023. Online veröffentlicht 2023, abgerufen am 9. September 2023 von

https://library.wmo.int/viewer/66214?medianame=Statement_2022

WMO 2024: World Meteorological Organization, State of The Global Climate 2023, Report WMO-1347. Online veröffentlicht 2024, abgerufen am 13. June 2024 von

https://library.wmo.int/viewer/68835/download?file=1347_Global-statement-2023_en.pdf&type=pdf&navigator=1

WMO 2025: World Meteorological Organization, State of The Global Climate 2024, Report WMO-1368, Online veröffentlicht 2025, abgerufen am 7. August 2025 von

https://library.wmo.int/viewer/69455/download?file=WMO-1368-2025_en.pdf&type=pdf&navigator=1

 

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