Governance
Klimawandel, Corona-Pandemie oder Angriffskrieg auf die Ukraine: Dies sind Beispiele für Veränderungen mit starkem Einfluss auf politisches Entscheiden und Handeln. Um solche Krisen zu meistern, müssen immer häufiger Entwicklungen jenseits feststehender Politikfelder und abseits von üblichen Entscheidungswegen systematisch beobachtet und ausgewertet sowie in Entscheidungen einbezogen werden.
In der strategischen Vorausschau bezeichnet man sowohl die Pandemie als auch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als schwarze Schwäne oder aber Wild Cards, also als Ereignisse, die nur mit geringer Wahrscheinlichkeit auftreten, deren Wirkungen aber gravierend sein können. Um in einem komplexen, sich stark und dynamisch verändernden Umfeld und im internationalen Kontext Herausforderungen meistern zu können, gilt es, mit Hilfe geeigneter Instrumente einen ganzheitlichen Blick auf die Welt zu werfen und nach Anzeichen für Veränderungsprozesse zu suchen.
Artikel
Welt(un)ordnung
Die alte, westlich dominierte Weltordnung erlebt eine Phase rasanter Umbrüche. Die selbstbewusst agierende Volksrepublik China setzt ihre nationalen Interessen immer stärker durch und befindet sich mit den innenpolitisch polarisierten USA in einem Kampf um die globale Technologieführerschaft.
Wachsen durch Krisen: Sich verändernde Handlungsspielräume der EU
Die vielfache Krisenbewältigung im Lichte des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der andauernden Covid-19-Pandemie, des Brexits oder der Zunahme populistischer und nationalistischer Bewegungen fordert die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union und den Fortgang des EU-Integrationsprozesses heraus.
Gesellschaftliche Spaltung als Herausforderung für Umweltpolitik
Wachsende gesellschaftliche Spaltung und populistische Politiken gefährden die Akzeptanz und die Umsetzung umwelt- und klimapolitischer Maßnahmen.