Auch während der zweiten Registrierungsphase wurden die REACH-Akteure durch die Fachworkshop-Reihe „REACH in der Praxis“ aktiv unterstützt.
Ende Mai 2013 lief im Rahmen der europäischen Chemikalienverordnung REACH die Registrierungsfrist für Chemikalien mittlerer Marktmengen ab. Diese Stoffe werden vielfach von kleinen und mittleren Unternehmen auf den Marktgebracht. Für diese Akteure stellt die sachgerechte Umsetzung der rechtlichen Anforderungen eine besondere Herausforderung dar. Deshalb boten Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) in Fortführung der erfolgreichen „REACH in der Praxis“-Reihe in den Jahren 2012 und 2013 wieder 8 Fachworkshops zu verschiedenen aktuellen Aspekten und fachlichen Fragen der Umsetzung von REACH an.
Neben der Vermittlung fachlicher Inhalte schufen die Workshops erneut ein Diskussionsforum, in dem sich Betriebspraktiker, Vertreter der Behörden in Bund und Ländern und Experten von Forschungs- und Beratungseinrichtungen in bewährter Form sehr direkt über den Stand der REACH-Umsetzung austauschen konnten. Dadurch wurden wie in den vergangenen Jahren mögliche Probleme oder Klärungsbedarf frühzeitig identifiziert, der Austausch über praxisgerechte Lösungsmöglichkeiten ermöglicht und notwendiger Anpassungs- oder Forschungsbedarf ermittelt und entsprechende Aktivitäten angestoßen.
Die 8 Fachworkshops dieser Workshop-Reihe von „REACH in der Praxis“ machten zum einen sehr gezielt grundlegende Informationen, Referenz-Erfahrungen und aktuelle Entwicklungen zu den umweltbezogene Aufgaben für Registranden der 2. Registrierungsphase verfügbar. Daneben befassten sich weitere Workshops mit den Herausforderungen der Risikokommunikation für Formulierer & nachgeschaltete Anwender und mit der Thematik der besonders besorgniserregenden Stoffe.
Die inhaltliche Konzeption und Organisation der Workshop-Reihe erfolgten in enger Abstimmung mit dem Fachgebiet IV 2.3 des UBA durch das Ökopol Institut in Hamburg und das Öko-Institut e.V. in Freiburg.