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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien, Landwirtschaft

Weniger Pestizideinsatz in Kommunen möglich

Löwenzahn und anderes Unkraut in Ritzen von Treppenstufen einer Steintreppe

Ob bei der Unkrautbeseitigung oder Schädlingsbekämpfung: Alternative Methoden wie Heißwasserbehandlung oder intelligente Fallensysteme machen es bereits heute möglich, auf umweltschädliche Chemikalien zu verzichten. Das zeigte die Fachtagung "Pestizidfreie Kommune" des UBA vom 9. bis 10. September in Dessau-Roßlau.

Chemikalien

Moderne Umweltanalytik für Arzneimittelwirkstoffe entwickelt

verschiedene bunte Tabletten und Pillen von oben fotografiert

Aktuelle Probenahmekonzepte und moderne analytische Nachweisverfahren wurden kombiniert mit dem Ziel, standardisierte Methoden für ausgewählte Arzneimittelwirkstoffe in verschiedene Matrizes vom Wasser über Sediment und Schwebstoffen bis zu Biota (Fisch) zu entwickeln, zu optimieren und zu validieren. Ferner wurde ein Konzept zur Überwachung von Gewässern ausgearbeitet.

Chemikalien

Soft-Launch: EU-weite App für Verbraucheranfragen nach REACH

Logo EU Life AskREACH

Die REACH-Verordnung verpflichtet Lieferanten , Auskunft zu besonders besorgniserregenden Stoffen in Erzeugnissen zu geben. Ab Herbst 2019 wird eine EU-weite Smartphone-App Verbraucher-Anfragen dazu erleichtern. Aktuell wird die App in 13 EU-Ländern getestet. Unternehmen können Anfragen bereits jetzt mithilfe der neuen AskREACH Datenbank zentral beantworten.

Chemikalien, Wasser

Grundwasser weniger mit Pflanzenschutzmitteln belastet

Traktor mit Pflanzenschutzmittel

Nach einer aktuellen Auswertung der Daten von mehr als 14.000 Messstellen für den Zeitraum 2013 bis 2016 ist die Belastung des Grundwassers mit Pflanzenschutzmitteln und deren relevanten Abbauprodukten deutlich zurückgegangen. Das liegt aber vor allem daran, dass Wirkstoffe nicht mehr zugelassen sind. Die Belastung mit noch zugelassenen Stoffen ist dagegen gleichbleibend hoch.

Chemikalien

Antifouling im Wassersport: Tipps zum umweltschonenden Umgang

Ein Bootsrumpf und im Hintergrund ein Yachthafen.

Antifouling-Beschichtungen sollen Bootsrümpfe vor Bewuchs schützen. Die Produkte enthalten aber meist giftige Biozide, welche anschließend in die Umwelt gelangen und die Ökosysteme schädigen können. Es ist daher wichtig, die Beschichtungen so anzuwenden, dass Mensch und Umwelt möglichst wenig belastet werden.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

Wildlebende Bienen und Hummeln vor Pflanzenschutzmitteln schützen

Mauerbiene bei der Pollensuche

Seit 2013 soll in der EU eine neue Bienen-Leitlinie für die Bewertung möglicher Umweltgefahren von Pflanzenschutzmitteln verabschiedet werden, die erstmalig die Risiken für Hummeln und Wildbienen berücksichtigt. Ein UBA-Projekt trägt die Lebensraumansprüche dieser Insekten und ihrer Empfindlichkeit gegenüber Pestiziden zusammen und gibt Empfehlungen für die Überarbeitung der EU-Leitlinie.

Chemikalien

UBA-Portal gibt Tipps zu biozidfreier Schädlingsbekämpfung

Eine Sprühdose und eine Fliege.

Schädlingsbekämpfungsmittel können gefährlich für Mensch und Umwelt sein. Das Biozid-Portal des UBA bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen über vorbeugende Maßnahmen und biozidfreie Alternativen zur Schädlingsbekämpfung – zum Beispiel gegen Nagetiere oder Insekten. Das Portal wurde umfassend überarbeitet und ist ab sofort direkt unter dem Dach der UBA-Homepage online.

Chemikalien

EU plant Beschränkung der Verwendung von Mikroplastik ab 2022

Body Lotion mit Mikroplastik

Mikroplastik wird in der Umwelt immer häufiger nachgewiesen. Grund ist die schlechte Abbaubarkeit der eingesetzten Kunststoffe. Langfristige Effekte auf Umweltorganismen können noch nicht abgeschätzt werden. Deshalb muss der Eintrag von Mikroplastik verringert werden. Die Europäische Chemikalienbehörde hat jetzt einen Vorschlag zur Beschränkung der Verwendung von Mikroplastik veröffentlicht.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien, Wasser

Schadstoffe: Erfolge im Gewässerschutz, Herausforderungen bleiben

Der Fluss Elbe im Vordergrund mit Bäumen am Ufer und blauem Himmel.

Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigt: EU-weit werden Flüsse und Seen immer besser vor Schadstoffen geschützt. Herausforderungen gibt es dennoch weiterhin, darunter Quecksilber, bromierte Flammschutzmittel und Pestizide sowie Stoffe, die die EU-Wasserrahmenrichtlinie noch nicht regelt – beispielsweise Arzneimittel.

Chemikalien, Boden | Fläche, Landwirtschaft

Tierarzneimittel in der Umwelt: Lehrmaterialien verfügbar

Zeichnung mit folgenden Motiven: Traktor mit Güllebehälter und Schleppschlauchvorrichtung zur Gülleausbringung, Veterinärzeichen, Rind, Schwein, Pute, Hühner

Aus der Tierhaltung können über Gülle und Dung sowohl Rückstände von Antibiotika und anderen Tierarzneimitteln als auch resistente Erreger in Wasser und Boden gelangen und so die natürliche Entstehung von Resistenzen fördern. Ab sofort stehen für Lehrende und Lernende der Bereiche Landwirtschaft und Tiermedizin Lehrmaterialien zur freien Verfügung.

Kurzlink: www.uba.de/t54de