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Reiseführer

Ein Mann und eine Frau sehen sich verschiedene Bodenschichten in freier Natur an
Quelle: S.Schröder

Unser Bodenreiseführer lädt Sie ein, spannende Ausflüge zu unternehmen. Zahlreiche über Deutschland verteilte Erlebnispfade, Museen, Profilausstellungen und Kunstobjekte sind lohnende Reiseziele zum Abtauchen in das Universum Boden. Lassen Sie sich faszinieren von einzigarten Bodenprofilen und Stationen, die Geschichten über Kultur, Natur sowie Land und Leute erzählen.

Wir haben den Reiseführer „Die Böden Deutschlands“ für das Internationale Jahr der Böden redaktionell überarbeitet und werden die stetig steigende Zahl an Reisezielen weiter aktualisieren.

Für die Wanderungen und Erlebnispfade gelten drei Schwierigkeitsgrade:

  • Schwierigkeitsgrad 1: befestigter Weg oder Schotterweg; kaum Steigungen
  • Schwierigkeitsgrad 2: unbefestigter Weg oder Trampelpfad; leichte Steigungen
  • Schwierigkeitsgrad 3: schwer begehbarer Weg; deutliche Steigungen

Redaktionelle Hinweise zu Reisezielen mit Bezug zum Boden nehmen wir gerne entgegen.

Viel Vergnügen! 

Reiseführer Boden

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Eigenschaften

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Bodenstationen, Erlebnispfade, Exkursionen

Bodenentdeckungspfad "Mensch trifft Boden"

Der Bodenentdeckungspfad hat 19 Schautafeln - teilweise mit Audiostationen. Es erwarten Sie viele Information über das Bodenleben, der Entwicklung des Bodens durch verschiedene Umwelteinflüsse, menschliches Einwirken und Folgen des Klimawandels. Mit interessanten Aktivstationen zum Anfassen, Erleben und dadurch intensiverem Lernen. Es werden anmeldepflichtige Führungen für Gruppen und Schulklassen durch Lehrpfadexpertinnen und -experten angeboten. Dadurch kann das Thema ausführlicher erklärt, durch besondere Aktivstationen gezeigt und schließlich ein besseres Verständnis erreicht werden. Der Pfad ist auch jederzeit öffentlich zugänglich. Alle Boden- und Naturinteressierten sowie Familien mit kleinen und großen Kindern, sind hier herzlich eingeladen den Boden zu erkunden!
Ausstellungen, Erlebnispfade

Geopark Ries e. V.

Vor gut 14,5 Millionen Jahren traf ein Asteroid auf die Erde und schlug einen gewaltigen Krater - das heutige Ries. Überall im Nationalen Geopark Ries trifft man heute noch auf die eindrucksvollen Spuren dieser kosmischen Katastrophe. Die Besonderheiten der Entstehung des Rieskraters sowie deren Auswirkungen auf Geologie, Natur und Besiedlungsgeschichte lassen sich auf sehr abwechslungsreiche Art und Weise erkunden: In den Geopark 3 Infozentren und - 6 Infostellen, bei Führungen mit den eigens ausgebildeten Geopark Ries Führern, auf den Geopark Ries Wanderwegen sowie in einem der sechs Erlebnis-Geotopen mit herrlichen Aussichtspunkten, gibt es viel Beeindruckendes zu entdecken. Die Erlebnis-Geotope vermitteln den Besuchern sehr anschaulich die Zerstörungskraft des Einschlags und dessen Folgen für Gestein, Landschaft und Natur. Diese "Fenster in die Erdgeschichte“ zeigen, wie buchstäblich Berge versetzt wurden und sich im Laufe der Jahrmillionen die Landschaft immer wieder neu geformt hat. Geopark-Lehrpfade rund um die Erlebnis-Geotope führen dabei zu besonders interessanten geologischen Aufschlüssen, reizvollen Aussichtspunkten sowie zu natur- und besiedlungsgeschichtlichen Besonderheiten. Unterwegs im Geopark Ries gewinnt man nicht nur spannende Einblicke in die Erdgeschichte, sondern kommt auch in den Genuss einer ganz besonderen Naturlandschaft sowie vielfältiger kultureller Sehenswürdigkeiten. Die Spezialitäten einer frischen, regionalen Küche erschließen sich nicht zuletzt am besten bei einem Partner der Regionalinitiative "Geopark Ries kulinarisch". Speziell für Gruppen und auch für Schulen hat der Geopark Ries zahlreiche Angebote entwickelt. Weitere Informationen finden Sie hier.    
Erlebnispfade

Boden-Geo-Pfad im Landkreis Teltow-Fläming

Der Boden-Geo-Pfad erstreckt sich über 15 km und besteht aus zwei Teilbereichen, die auch unabhängig voneinander erkundet werden können. Die Bodenvielfalt der durch die Eiszeit geprägten Landschaft wird bereichert durch Gips- und Tonvorkommen, welche interessante Einblicke in die naturkundliche und kulturhistorische Besonderheit der Region bieten. Auf 13 Infotafeln wird Auskunft über die Entwicklung und Nutzung der Böden sowie deren Bedeutung als Lebensgrundlage für Flora und Fauna gegeben. Auch die Gefährdung und der Schutz von Böden sind Thema des Lehrpfades. Es sind neben weiteren eine Rostbraunerde, ein Kolluvisol und ein anthropogener Boden als Bodenprofil zu sehen. Eine besondere Anreisemöglichkeit bietet die Draisinenbahn, welche von Besuchern vom Bahnhof Zossen direkt zum Pfad nach Rehhagen oder Sperenberg benutzt werden kann. Weitere Informationen gibt es in der ausführlichen Begleitbroschüre, welche im Museum Heimatstube Sperenberg oder in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming bezogen werden kann. In den Hanglagen der ehemaligen Tongruben kommt es immer wieder zu Hangabbrüchen und Rutschungen. Bei dem Profil handelt es sich um einen Regosol, dessen tiefster Horizont aus stark schluffigem Material der Saalekaltzeit besteht. Diese wurden nur zum Teil von weichselzeitlichen Sedimenten um einige Dezimeter überlagert. Nachdem der Tonabbau in den Klausdorfer Tongruben aufgegeben wurde, hat sich mit zunehmender Bewaldung humoser Oberboden durch Laubstreu angereichert. Es setzt also wieder eine  Bodenentwicklung ein. Aus dem Ah-C Profil wird sich im Laufe der Zeit durch weitere Profildifferenzierung eine Braunerde mit der typischen Horizontabfolge  Ah-Bv-C entwickeln.
Bodenstationen, Erlebnispfade

Bodenerlebnisstationen entlang der Regionalparkroute RheinMain

Ziel unserer beiden Bodenerlebnisstationen ist es, die besondere Bodenqualität am jeweiligen Standort ( Sulzbach „West“  und Sulzbach „Ost“) auf anschauliche, erlebnisorientierte und interaktive Weise darzustellen. Dabei werden insbesondere auch Kinder als Zielgruppe berücksichtigt. Die Bodenerlebnisstationen sind in Form eines „Würfels“ gestaltet und symbolisieren einen Kubikmeter Aushub/Ausschnitt (1 x 1 m) aus dem Boden. Das Informationsangebot am fünfflächigen Objekt soll auffordern, in alle Himmelsrichtungen „die Landschaft lesen zu lernen“. Die Texte auf den Würfelflächen weisen auf die lokalen Bodenqualitäten, Erdgeschichtliche Bodenentwicklung und Besonderheiten sowie die lokale landwirtschaftliche Nutzung und Bodenertrag auf anschauliche Weise hin.
Erlebnispfade

Der Usedomer Gesteinsgarten

Findlinge sind Individualisten und von ihrem Ursprung her Fremde in unserer Landschaft. Eiszeitgletscher brachten sie aus Skandinavien nach Usedom. Ihr Alter rechnet sich oft nach vielen hundert Millionen Jahren. Einst als Werkzeug, später als Straßenstein, heute als Gestaltungselement - jede Zeit hat ihre Sichtweise auf diese bemerkenswerten Naturelemente und kaum jemand kann sich ihrem Reiz entziehen. Die ältesten Findlinge sind 2 Milliarden Jahre alt, der schwerste wiegt über 11 Tonnen. In Zusammenarbeit von Landesforst Mecklenburg-Vorpommern und der Uni Greifswald wurden mehr als 150 Exponate wissenschaftlich dokumentiert und belegen die Vielfältigkeit der für den norddeutschen Raum typischen Geschiebe. Direkt neben dem Usedomer Gesteinsgarten befinden sich mit Waldkabinett, Waldladen, Usedomer Kletterwald und Naturlehrpfad weitere empfehlenswerte Einrichtungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Erlebnispfade

Geologischer Garten Stolzenhagen

Der Geologische Garten Stolzenhagen bietet neben einem Findlingspfad und einer Fossilien- und Edelsteinausstellung auch den Einblick in eine Sandgrube mit Ablagerungen der Weichsel-Kaltzeit. Informationstafeln beschreiben, wie Dünen, Gletscherbäche und Seen mit darauf schwimmenden Eisbergen die Landschaft geformt haben. Die Sandgrube sowie die Ausstellung können nach Anmeldung besichtigt werden und bieten sich für Schülergruppen, aber auch für interessierte Laien an.
Ausstellungen

Besucher- und Informationszentrum Geopark

Von der Eiszeit ins Heute führte die Ausstellung "erfahrung eiszeit" im Besucher- und Informationszentrum des Nationalen GeoParks Eiszeitland am Oderrand in Groß-Ziethen. Die Reise beginnt vor ca. 11.500 Jahren im Gletschereis und endet in dem von der UNSECO 2011 als Weltnaturerbe anerkannten Buchenwald Grumsin. Auf drei Etagen Ausstellungsfläche können Sie die Entstehung der Landschaft und die der sie umgebenden Natur erleben. Mit Modellen, interaktiver Technik und anschaulichen Erklärungen bietet die Ausstellung die Möglichkeit, Eiszeit zu erfahren. Den Auftakt für die Reise in die Vergangenheit, als Brandenburg noch unter dickem Inlandeis lag, bildet der Nachbau eines Gletschertunnels mit den Geräuschen von knackendem Eis, aufgenommen in einem noch heute aktiven Gletscher. Ein weiteres Themengebiet sind die Geschiebe. Hier erfahren Sie, etwas zu Gesteinen in unserer Region, wie diese entstanden und welchen Weg sie genommen haben. Manch einer dieser Steine birgt ein kleines Geheimnis in sich: eingeschlossene Tiere- und Pflanzen. In der Kinoecke beleuchtet der Film „Eiszeiten in Brandenburg“ die Wirkungen und Hinterlassenschaften der Eiszeiten. Nachdem das Eis sich vor ca. 11.600 Jahren zurückgezogen hat und dabei die reichhaltige Seenlandschaft des Nordens prägte, siedelten hier die Menschen. Darüber berichtet der nächste Teil der Ausstellung. Doch nicht nur Menschen auch Mammuts und andere eiszeitliche Tiere. Mehr und Mehr hat sich die Natur die vom Eis freigegebenen Flächen zurückerobert. Eine große Artenvielfalt konnte sich in den letzten Jahrtausenden hier entwickeln. Auch die Biodiversität ist ein Thema dieser Ausstellung. Gut informiert können Sie sich nun auf den Weg ins Außengelände begeben. Vorbei am Mammut Georg, dem Maskottchen des Geoparks Eiszeitland am Oderrand, führt ein ca. 11 km langer Rundweg, welcher auch in Teilstrecken erlebt werden kann, durch eine reizvolle Landschaft. Erstes Etappenziel ist der Aussichtspunkt Kiesgrube. Von der Aussichtsplattform aus, bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick in einen aktiven Tagebau. Die Sanderfläche ist der Pommerschen Endmoräne vorgelagert. Viele Straßen und Häuser der Region wurden in vergangenen Zeiten meist aus Feldsteinen erbaut. Ein Rohstoff, welcher dank der letzten Eiszeit in der Region häufig zu finden ist. Daraus entwickelte sich auch bis in die 1960ger Jahre der Industriezweig der Steinschlägerei. In der Sperlingsherberge, dem nächsten Etappenziel haben Sie die Möglichkeit die Blockentmoränenpackung der pommerschen Eisrandlage hineinzuschauen. Imposante Geschiebe befinden sich noch heute in den ehemaligen Abbruchkanten. Wie aus dem Rohstoff Stein, ein Baustoff wurde und wofür dieser Verwendung fand erfahren Sie auf dem letzten Etappenziel, den Ihlowbergen. Auf Tafeln an den Erlebnispunkten erhalten Sie nähere Informationen zu den Themen vor Ort. Auf kurze Wege hat man hier auf dem Rundweg die Elemente der Glazialen Serie erleben können. Grundmoräne, Endmoräne und Sander modellhaft ausgeprägt, machen die letzte Eiszeit erfahrbar. Wer sich nur ein paar Kilometer weiter nach Süden begibt kann auch noch die Abflussbahn des Schmelzwassers, dem Eberswalder Urstromtal sehen.
Erlebnispfade

KITZ.do Forscherstation

Forschergruppe Natur und Umwelt am Big Tipi Unsere ForscherKITZ-Außenstation „Boden und Klima“ befindet sich in der Erlebniswelt BigTipi im Fredenbaumpark Dortmund. In dem Waldpark erforschen wir von März bis Oktober nicht nur alles, was sich im Boden bewegt, sondern wir lernen zu verstehen, welche Zusammenhänge es zwischen Boden und Klima gibt. Auf dem Gelände mit angrenzendem Wäldchen und einem Feuchtbiotop mikroskopieren und experimentieren wir zu verschiedenen Themen aus Natur und Umwelt. Durch Bodenfühlpfad, Sickerstation, Klimaforschungsstation und unsere selbstgebaute Hütte als Bodenarchiv wird sehr anschaulich, wie alles miteinander zusammenhängt. Erklärende Schautafeln, ein Bodenprofil des regionalen Bodens und Wissenschaftler*innen von KITZ.do und pädagogische Mitarbeiter*innen der Erlebniswelt Fredenbaum begleiten die Teilnehmenden auf diese faszinierende Entdeckungstour rund um Boden und Klima. Wer sich ganz besonders interessiert, kann selber zum Boden- und Klima-Ranger werden und anderen Kindern zeigen, was es alles zu entdecken gibt. Mitmachen können alle ab 6 Jahren (Kinder unter 6 Jahren in Begleitung ihrer Eltern) die donnerstags zwischen 16:00 und 18:00 Uhr zum Big Tipi in den Fredenbaumpark kommen. Die Teilnahme ist für alle ForscherKITZ kostenlos.
Erlebnispfade

Bodenbildung am Heusterzbühl

Die Bodenbildung in der Forstflur „Heusterzbühl“ gehört zu den „100 schönsten Geotope von Bayern“, eine Auszeichnung, die das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz vor einigen Jahren vergeben hat. Entstanden ist der Boden (ein Podsol) durch lang anhaltende Verwitterungsprozesse unter dem Einfluss saurer Bodenlösungen. Ausgangsgesteine sind Sande und Kiese des Mitterteicher Tertiärbeckens, dessen Ablagerungen im Zusammenhang mit der geologischen Geschichte des Egerrifts stehen. Die teils sporadisch noch im Betrieb befindliche Grube liegt rund zwei Kilometer südwestlich von Münchsgrün. Sie ist in Wanderkarten verzeichnet. Weitere Informationen finden Sie hier.  
Erlebnispfade

MoorInfoPfad Esterwegen

In direkter Nachbarschaft zum Besucherzentrum der Gedenkstätte Esterwegen befindet sich der ca. 1,1 km lange MoorInfoPfad. Dieser besteht zu ca. 2/3 aus einem Holzbohlenweg. Der MoorInfoPfad ist ein interaktiver Lehrpfad im Naturschutzgebiet Melmmoor/Kuhdammoor mit insgesamt 17 Stationen, an denen allerhand interessante Einblicke in den Lebensraum Moor geboten werden. In der Eingangshütte werden die Gäste des Moorpfades begrüßt. Sie erhalten eine Einführung zum Thema Siedlungsgeschichte allgemein mit den Erklärungen zu Moor- und Geest-Gebieten. Die besondere Entwicklung von Esterwegen als Insel im Moor wird aufbereitet. Außerdem gibt es eine Übersicht über den Verlauf des Pfades und die einzelnen Stationen. Alle Stationen und Infotafeln sind zweisprachig gestaltet (deutsch und englisch) und wurden mit QR-Codes ausgestattet, die Zusatzinfos u. a. auch in Niederländisch enthalten. Weitere Informationen finden Sie hier.  
Bodenstationen

Bodenlehrpfad Boberg

Dem Boden auf den Grund gehen Der digitale Bodenlehrpfad Boberg bietet nicht nur beeindruckende Bilder von Natur und Landschaft, sondern liefert auch spannende Hintergrundinformationen, die Sie vor Ort an zwölf Boden-denk!-malen über QR-Codes abrufen können.. Die Geschichte von der Entstehung der Boberger Niederung begann vor 200 000 Jahren und ist noch keineswegs zu Ende geschrieben. Seit 2.000 Jahren greift der Mensch deutlich in die Landschaft und damit auch in den Boden ein.So haben sich die vier natürlichen Landschaftsformen dieses Naturschutzgebietes, in denen sich Böden mit unterschiedlichen Eigenschaften bildeten, verändert. Heute ist die Marsch kultiviert, die Dünen sind weitgehend abgetragen, in den Mooren wurde ein Teil des Torfes abgebaut und die Geestkante ist durch Lehmgewinnung circa 50 Meter zurückverlegt.Es mag als Widerspruch erscheinen, aber die Menschen haben gerade dadurch die Lebensbedingungen für viele schützenswerte Pflanzen und Tiere geschaffen und tragen wesentlich dazu bei, dass die Boberger Niederung ein wertvolles Naturschutzgebiet ist.Wer dem Bodenlehrpfad folgt, hat die Chance, dem Boden auf den Grund zu gehen. Tauchen Sie über QR-Codes an den zwölf Boden-denk!-malen in die Geheimnisse der Böden ein. Verborgen in der Landschaft unter schützenswerten Pflanzen, in Geest, Moor, Düne und Marsch stecken unglaubliche Geschichten.Die Stationen liegen an Wanderwegen durch das Naturschutzgebiet Boberger Niederung. Weitere Information erhalten Sie hier(QR-Code).
Erlebnispfade

Bodenlehrpfad Bille-Siedlung

Entdecken Sie die ereignisreiche Geschichte des Bodens in der Bille-Siedlung. Über QR-Codes an den sechs Stationen vor Ort können Sie viele spannende Informationen abrufen. Mit Sand und Schlick aus der Elbe wurden in Hamburg in früheren Jahrzehnten neue Flächen für die Besiedlung geschaffen. So entstand der Untergrund für die Bille-Siedlung in Moorfleet. Auch am ehemaligen Spülfeld Moorfleet zeigt sich, dass Böden Jahrtausende brauchen, um sich zu bilden. Die Geschichte des Untergrunds dort reicht bis in die bisher letzte Eiszeit zurück. Im Boden unter der Bille-Siedlung schlummerte über Jahrzehnte ein nicht erkanntes Problem. Er war hochgradig mit giftigen Schadstoffen belastet und musste deshalb dringend saniert werden. Die Arbeiten waren teuer und langwierig, aber letztlich ein voller Erfolg: In der Bille-Siedlung konnten mehr als 100 Grundstücke neu vergeben werden, außerdem entstand ein neuer Golfplatz. Nicht nur der Mensch hat den Boden unter der Bille-Siedlung verändert. Auch die Natur übt ihren Einfluss aus. Das zeigt sich in jenen Bereichen, die noch in ihrem ursprünglichen Zustand sind. Die Stationen liegen an befestigten Straßen und Wegen. Weitere Information finden Sie híer (QR-Code).
Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n305645de