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Chronik verschiedener Ereignisse
Quelle: Umweltbundesamt

Geschichte des UBA und des Umweltschutzes

Seit 1974 gibt es das Umweltbundesamt – kurz: UBA. Hier erfahren Sie, welche Meilensteine es im Umweltschutz seitdem gab und was wir für Mensch und Umwelt erreicht haben. Über die Filter unten können Sie sich nur Jahre anzeigen lassen, in denen Ereignisse zum gewählten Thema stattfanden. Über die Suche rechts oben können Sie innerhalb dieses Portals suchen.


Artikel

Das UBA, Gesundheit, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales, Boden | Fläche, Landwirtschaft

1999

Zapfsäule und Tankwagen

1999 wird in Deutschland die „Öko-Steuer“ eingeführt: Die Lohnnebenkosten sinken, die Steuern auf Strom und Mineralöl steigen – mit Erfolg für Wirtschaft und Umwelt. Außerdem gibt es endlich ein eigenes Gesetz zum Schutz des Bodens und das Aktionsprogramm für „Umwelt und Gesundheit“ (APUG) wird gegründet. Am künftigen UBA-Hauptsitz Dessau müssen erst einmal Altlasten saniert werden.

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1998

einheitliches Sammelstellenlogo für Batterien

1998 wird die Rücknahmepflicht für Batterien eingeführt. Das Antarktis-Umweltschutzprotokoll tritt in Kraft. Es gibt eine neue „Technische Anleitung Lärm“ und eine UBA-Leseraktion Straßenlärm. Das Ölplattform-Versenken auf See wird verboten. Der UBA-Dienstsitz in Dessau wird geplant. Das UBA veröffentlicht einen Leitfaden zur Kältegeräteentsorgung und kooperiert mit den USA zu Störfallleitwerten.

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1997

Damalige Startseite Umweltbundesamt mit Icons auf grauem Hintergrund

1997 geht das UBA mit seiner Website online. Das Kyoto-Protokoll legt für Industrieländer verbindliche Ziele zur Treibhausgasminderung fest. Der 3. UBA-Umwelt-Survey belegt den Erfolg des Bleiverbots für Benzin. Ein Forschungsbegleitkreis widmet sich der Krebsgefahr durch Dieselruß. Der neue Standort des UBA in Dessau wird ausgewählt und die Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung erlassen.

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1996

Hochofen sprüht Funken und Feuer.

1996 neu: Industrieanlagen müssen „Beste Verfügbare Techniken“ einsetzen, um Luft, Wasser und Boden zu schützen. Die Wasserhaushaltsgesetz-Novelle regelt die Abwasserreinigung. Und das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz tritt in Kraft. Das UBA startet seine Umfrage „Umweltbewusstsein in Deutschland“ und informiert zu lärmarmen Baumaschinen. Der UBA-Umzug nach Dessau wird gesetzlich festgelegt.

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1995

Nach 21 Jahren an der Spitze des UBA übergibt Heinrich von Lersner die Leitung an Andreas Troge.

1995 bekommt das UBA einen neuen Präsidenten: den Volkswirt und bislang UBA-Vizepräsidenten Dr. Andreas Troge. Außerdem geht die Umweltprobenbank in den Regelbetrieb. Die Alpenkonvention tritt in Kraft. Die EMAS-Verordnung wird in Deutschland durch das Umweltauditgesetz umgesetzt. Und das UBA veröffentlicht den „Lärmfindex ’95“ – ein Wegweiser durch den „Lärm-Dschungel“.

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1994

Das Grundgesetzbuch im Gras

1994 wird Umweltschutz Staatsziel und so einige Regelungen treten in Kraft: Auf UN-Ebene die Klimarahmenkonvention, in Europa die Abfallverbringungsverordnung und in Deutschland das Umweltinformationsgesetz und die Richtlinie VDI 4100 zu Schallschutz von Wohnungen. Außerdem verzichtet Deutschland weitgehend auf FCKW. Das WaBoLu wird ins UBA integriert. Die Europäische Umweltagentur wird gegründet.

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1993

EU-Fahnen

1993 ist Geburtsjahr der Europäischen Union und des Vorsorgeprinzips. Europaweit werden der geregelte Katalysator für Pkw und das freiwillige „EU-Öko-Audit“ für Unternehmen eingeführt. In Deutschland nehmen das Bundesamt für Naturschutz sowie eine zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle ihre Arbeit auf. Die 22. BImSchV legt Luftschadstoff-Grenzwerte fest. Altglascontainer werden leiser.

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1992

Satellitenbild auf Planet Erde

Der Erdgipfel von Rio rückt Nachhaltigkeit weltweit in den Fokus. In der EU wird das Umweltzeichen „Euro-Blume“ eingeführt. Fürs UBA wird ein Umzug in die neuen Bundesländer beschlossen. Der Umweltmedizinische Informationsdienst (UMID) und die Kommission Human-Biomonitoring starten. Die Innenraumluft soll besser werden. Und das UBA berät in Mittelosteuropa und führt einen Umweltbeauftragten ein.

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1991

einfache Computergrafik zeigt einen jungen Mann in einem Haus und Tasten für Computerspiel-Befehle

1991 erscheint UBA´s Öko-Computerspiel „Das Erbe“. Das Stromeinspeisungsgesetz sorgt für einen Windkraft-Boom in Deutschland. Die Verpackungsverordnung und die EG-Öko-Verordnung treten in Kraft. Auch bei Aufgaben der Umwelthygiene erfolgt eine deutsche Wiedervereinigung und die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV) sorgt für eine Begrenzung des Lärms von Sportanlagen.

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1990

Der Bundesadler auf Stein

Die Wiedervereinigung hat auch Auswirkungen fürs UBA: Das DDR-Institut für Umweltschutz wird ins UBA eingebettet. Der Umwelt-Survey umfasst erstmals ganz Deutschland. Lärmminderungspläne und die neue 16. BImSchV schützen besser vor Lärm und die 17. BImSchV vor Dioxinen und Furanen. Neu sind auch die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), das Gentechnikgesetz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.

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1989

Verschmutztes Meer

Das Meer ist keine Mülkippe! Ab 1989 darf – einer UBA-Studie folgend – Dünnsäure hier nicht mehr entsorgt werden. Außerdem streitet das UBA dafür, dass beim Autobetanken kein krebserregendes Benzol mehr entweicht. Ein UBA-Modellvorhaben zur Verkehrsberuhigung stellt die Weichen für mehr Lebensqualität in der Stadt, etwa durch Tempo 30. In Salzgitter wird das Bundesamt für Strahlenschutz gegründet.

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1988

Tankstellen-Zapfsäule mit der Aufschrift "bleifrei SUPER"

1988 wird Benzin in Deutschland bleifrei. Batterieindustrie und Handel verpflichten sich zur Rücknahme von Batterien. Der Anwendungsbereich der Störfall-Verordnung wird erheblich ausgeweitet. Das UBA legt erste Vorschläge für ein Umweltgesetzbuch sowie einen Bericht zur Lärmbekämpfung vor. Auf internationaler Ebene wird der Weltklimarates (IPCC) zur Zusammenstellung von Klimadaten geründet.

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n81789de