Wie entstehen Gehörschäden?
Zu viel an Schall – in Stärke und Dauer – kann Beeinträchtigungen oder bleibende Schäden am Gehör hervorrufen. Das Hörvermögen kann dabei bis zur Schwerhörigkeit geschädigt werden. Ebenso können zeitlich begrenzte oder dauerhafte Ohrgeräusche (Tinnitus) auftreten. Dies kann durch Dauerschall oder kurzzeitige hohe Schallspitzen geschehen. Solche hohen Schallpegel treten nicht nur im Arbeitsleben auf, sondern gerade auch in der Freizeit, zum Beispiel beim Hören lauter Musik. So werden in Diskotheken ähnliche Lautstärken gemessen wie an lauten Arbeitsplätzen, an denen betriebliche Schutzmaßnahmen für Betroffene gesetzlich vorgeschrieben sind. Lärmmessungen, die stichprobenartig in Diskotheken und bei Live-Musikveranstaltungen durchgeführt wurden, ergaben Musikschallpegel zwischen 90 und 110 dB(A).