Reiseführer
Quelle: S.Schröder
Unser Bodenreiseführer lädt Sie ein, spannende Ausflüge zu unternehmen. Zahlreiche über Deutschland verteilte Erlebnispfade, Museen, Profilausstellungen und Kunstobjekte sind lohnende Reiseziele zum Abtauchen in das Universum Boden. Lassen Sie sich faszinieren von einzigarten Bodenprofilen und Stationen, die Geschichten über Kultur, Natur sowie Land und Leute erzählen.
Wir haben den Reiseführer „Die Böden Deutschlands“ für das Internationale Jahr der Böden redaktionell überarbeitet und werden die stetig steigende Zahl an Reisezielen weiter aktualisieren.
Für die Wanderungen und Erlebnispfade gelten drei Schwierigkeitsgrade:
- Schwierigkeitsgrad 1: befestigter Weg oder Schotterweg; kaum Steigungen
- Schwierigkeitsgrad 2: unbefestigter Weg oder Trampelpfad; leichte Steigungen
- Schwierigkeitsgrad 3: schwer begehbarer Weg; deutliche Steigungen
Redaktionelle Hinweise zu Reisezielen mit Bezug zum Boden nehmen wir gerne entgegen.
Viel Vergnügen!
Reiseführer Boden
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Naturerlebnispfad Petrisberg
Auf dem Gelände der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2004 in Trier wurde unter anderem ein Naturerlebnispfad eingerichtet.Insgesamt 24 Stationen stellen neben bodenkundlichen Themen auch die Geologie der Region, die Wirkung des Wassers in der Landschaft, die Besonderheiten von Weinbergsböden, den globalen Wasserkreislauf und das Ökosystem Wald vor.
Das Landesgartenschaugelände bietet zudem viele Aussichtspunkte, Spielplätze, moderne Architektur und Gartenanlagen. In der Nähe des „Turms Luxemburg“ befindet sich eine begehbare Geologische Karte von Rheinland-Pfalz. In dieser werden die verschiedenen geologischen Formationen werden durch Gesteine aus der jeweiligen Region dargestellt: Vulkangesteine der Eifel wie Basalte und Tuffe können direkt neben Kiesen des Oberrheingrabens, Gesteinen des Buntsandsteins und Schiefern betrachtet werden. Konglomerate und Kalksteine aus den Mittelgebirgen von Rheinland-Pfalz liegen in der geologischen Miniatur-Version in direkter Nachbarschaft. Eine erläuternde Tafel gibt Einblicke in die Entstehungsbedingungen der einzelnen Gesteinsarten und die Herkunft der für die begehbare Karte genutzten Gesteine
Die letzten Stationen des Naturerlebnispfades befinden sich inmitten eines Weinberges – hier beginnt zudem der Weinkulturpfad Trier.Die Texte der Tafeln sind für alle Altersgruppen gut verständlich.
Lehrpfad am Weinberg
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite zum Kloster Chorin sind am Weinberg in Chorin auf dem bereits bestehenden Waldlehrpfad Elemente eines geologischen Lehrpfades integriert worden.
Der Name "Holo-Geo-Natural" beinhaltet die Abkürzung „Holo“ für Holozän, der jüngsten geologischen Epoche, welche vor ca. 11.500 Jahren mit der Erwärmung des Klimas am Ende des Pleiztozän begann. „Geo“ stammt von den Begriffen Geopark, Geologie und „Natural“ weist auf die belebte Natur hin. Schon im Namen des Erlebnispfades spiegelt sich somit die Verknüpfung von geologischen Inhalten, wie eiszeitlichen Landschaftsformen und Bodenprofile, mit dem vielfältigen Baumbestand und historischem Aspekt wieder. Der Erlebnispunkt "Aus dem Leben eines Steins" zeigt anschaulich, wie ein Stein entsteht und auch wieder vergeht. An der Station "Aussicht" ist es mit Hilfe von Aquarellen möglich, zu sehen, wie die Landschaft vor des Betrachters Auge sich in den letzten 11.500 Jahren verändert hat. Tafeln auf dem Rundweg informieren über die Glaziale Serie und deren Elemente.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Lehrprofile der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt - Universität zu Berlin hält an zwei landwirtschaftlichen Versuchsstandorten - in Thyrow, 30 km südlich von Berlin und in Berlin-Dahlem unmittelbar am Campus des Institutes - jeweils ein Bodenprofil offen. Am Standort Thyrow wird eine Fahlerde-Braunerde, deren Eigenschaften im oberen Meter durch glazialen Schmelzwassersand dominiert werden, gezeigt. Sie repräsentiert die Böden der armen, trockenen Ackerstandorte Brandenburgs mit geringer Ertragsfähigkeit.
An beiden Standorten sind die Bodenprofile professionell präpariert und lassen das Bodenkundlerherz deutlich höher schlagen. Informationen zu den Profilen können über die Schautafeln vor Ort und über die Internetseiten bezogen werden. Auf Anfrage sind die Kolleginnen und Kollegen vor Ort gern bereit, detailliert Auskunft zu geben.
Thyrow ist außerdem international bekannt durch seine langjährigen Dauerfeldversuche zu Fragen der nachhaltigen Bodennutzung, wie dem „Statischen Nährstoffmangelversuch“ (seit 1937), dem „Statischen Bodenfruchtbarkeitsversuch“ (seit 1938) und dem „Statischen Düngungs- und Beregnungsversuch“ seit (1969). Interessant ist außerdem die Demonstrationsanlage von Ackerbausystemen, welche den Einfluss von Dreifelderwirtschaft integriertem und ökologischem Landbau auf Boden und Pflanze zeigt.
In näherer Umgebung der Versuchsstation verläuft die Inline-Skateroute „Fläming Skate“ und liegt der Siethener See, der im Sommer zum Baden einlädt. Sehr empfehlenswert ist der Aussichtsturm auf dem Löwendorfer Berg unweit von Trebbin.
Lehrprofile der Humboldt-Universität zu Berlin
Das Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt - Universität zu Berlin hält an zwei landwirtschaftlichen Versuchsstandorten - in Berlin - Dahlem und 30 km südlich von Berlin in Thyrow - jeweils ein Bodenprofil offen. In Dahlem handelt es um eine Braunerde-Fahlerde, die im sandig-lehmigen Material einer Grundmoräne entstanden ist. Sie zählt innerhalb der Region Berlin-Bandenburg zu den Böden mittlerer Ertragsfähigkeit.
An beiden Standorten sind die Bodenprofile professionell präpariert und lassen das Bodenkundlerherz deutlich höher schlagen. Informationen zu den Profilen können über die Schautafeln vor Ort und über die Internetseiten bezogen werden. Auf Anfrage sind die Kolleginnen und Kollegen vor Ort gern bereit, detailliert Auskunft zu geben.
Am Versuchsstandort Dahlem können außerdem bekannte landwirtschaftliche Dauerfeldversuche zu Fragen der nachhaltigen Bodennutzung besichtigt werden, wie der „Statische Bodennutzungsversuch“ (seit 1923) und der Internationale Organische Stickstoffdauerdüngungsversuch (IOSDV), der an mehreren Standorten in Europa seit den 80er Jahren durchgeführt wird. Ebenso interessant sind die Demonstrationsanlagen zum Sortiment landwirtschaftlicher Kulturpflanzen und ein Kräuter- und Heilpflanzengarten, der sich direkt neben der Profilgrube befindet.
Unweit des Bodenprofilstandortes befinden sich die Domäne Dahlem und der Botanische Garten Berlin-Dahlem.
Lackprofil einer fossilen Schwarzerde
Das Lackprofil, welches im Umweltamt in der dritten Etage im Hildesheimer Kreishaus hängt, zeigt eine Parabraunerde über einer fossilen Schwarzerde. Fossile Schwarzerden sind bisher in diesem Raum nicht bekannt, doch zeigt dieser Fund, dass auch schon präholozän Böden in diesem Bereich vorkamen, die den heutigen vergleichbar sind. Aus landschaftsgeschichtlicher Sicht ist dieser Fund durchaus von Bedeutung.
Das Lackprofil wurde etwa 10 km nordwestlich von Hildesheim am Rande eines Kiesabbaus entnommen. Wegen des fortschreitenden Abbaus und aufgrund der Größe wurden zur Dokumentation drei Lackprofile (jeweils 1,5 x 0,5 m) erstellt, welche im Kreishaus Hildesheim aufgehängt sind. Das 2. Foto zeigt den ursprünglichen Aufschluss.
Aseler Schwarzerde
Die Schwarzerde, die in der Fachliteratur auch den russischen Namen Tschernosem trägt, ist ein Boden, der sehr fruchtbar ist. Die Landschaften in Deutschland, in denen er vorkommt, sind vor allem das Thüringer Becken sowie die Magdeburger und Hildesheimer Börde. Die Schwarzerden haben sich nach Ende der letzten Eiszeit auf Löss gebildet, der vom Wind aus dem Vorland der Gletscher ausgeweht wurde und in den Börden zur Ablagerung kam.
Nach der Eiszeit herrschte in Norddeutschland ein Klima, wie es heute in den asiatischen Steppen herrscht. Es wuchsen überwiegend Gräser und niedrige Sträucher, die nach einem kurzen Sommer abstarben und die Biomasse für die mächtigen und dunklen Axh-Horizonte lieferten.
Das Profil liegt in Asel unweit der Paltrockmühle. Das als Geotop ausgewiesene Bodenprofil ist verschlossen, der Schlüssel kann aber nach vorheriger Absprache im Kreishaus in Hildesheim ausgeliehen werden.Weitere Infos finden Sie hier.
Im Kreishaus des Landkreises Hildesheim hängt im Umweltamt in der dritten Etage ein Lackprofil der Aseler Schwarzerde, welches an einem Standort unweit des Aufschlusses an der Aseler Paltrockmühle genommen wurde.
Lernstandort Noller Schlucht
Bodenlehrpfad „Rund um den Asberg“ / Lernstandort Noller Schlucht
Der Bodenlehrpfad „ Rund um den Asberg“ des Lernstandortes Noller Schlucht liegt bei Dissen aTW. mitten im Teutoburger Wald in der Nähe von Osnabrück. An elf Stationen auf dem vier Kilometer langen Rundweg um den Asberg erhalten Interessierte einen Einblick in die Böden, die in dieser Gegend auf dem Sedimentgestein des Gebirges oder auf dem während der letzten Eiszeit abgelagerten Löss entstanden sind.
Der Lehrpfad führt durch einen Buchenwald und widmet sich dort der Verzahnung zwischen Wald und Boden. An liegenden Bäumen kann die Größe der Baumwurzeln betrachtet werden und anhand einer Rendzina ist zu erkennen, wie die Wurzeln in die Klüfte des Gesteins eindringen und diese auseinander drücken.
In erster Linie richtet sich der Lehrpfad an Familien oder Schulklassen. Er lädt dazu ein, den Boden nicht nur anzusehen, sondern ihn in die Finger zu nehmen und zu fühlen oder zu riechen. Gruppen oder Schulklassen können am Regionalen Umweltbildungszentrum Lernstandort Noller Schlucht während der Öffnungszeiten eine Führung gegen Entgelt buchen.
Der Pfad kann außerhalb der Öffnungszeiten jederzeit besucht werden.
Reizvoll ist der Weg besonders im Frühjahr auf Grund der zahlreichen Frühblüher.
TERRA.park, Erlebnispark Boden am Schölerberg
Der TERRA.park im Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita wurde als Projekt im Rahmen der EXPO 2000 geschaffen und vermittelt auf rund zwei Hektar Fläche Wissen zu den Themen Böden & Gesteine, Erdgeschichte, die Entstehung des Osnabrücker Landes sowie Bodennutzung & Altlasten. Der Naturspielplatz lädt zum Picknicken und Spielen ein.
Ein Erlebnisrundweg führt durch typische Landschaften aus dem Naturpark-Gebiet, die hier im Kleinformat nachgebildet wurden. Nachdem man an Wald, Heide und Moor, aber auch an durch Menschen genutzte Räume wie Ackerfläche, Deponie und Parkplatz vorbeiläuft, kann man sich im zentral gelegenen TERRA.park-Pavillon den Boden unterhalb dieser Landschaften anschauen. Wenn Sie erfahren möchten, wie lange Ihr Hausmüll benötigt um sich zu zersetzen, so können Sie im Pavillon auch ein Originalprofil aus einer seit 40 Jahren bestehenden Mülldeponie betrachten – Sie werden eine erstaunliche Erkenntnis machen.
Ein weiteres Highlight des Parks ist die geologische Wand. Auf rund 60 m Länge gewährt sie einen Einblick in die Gesteinsschichten im Untergrund des Natur- und Geoparks TERRA.vita – vom Teutoburger Wald über Piesberg und Wiehengebirge bis zu den Ankumer Höhen. Ausgestorbene tierische Highlights der Region werden als Graffitis an der Wand dargestellt. So wirken Raub- und Langhalssaurier, das Mammut, die Riesenlibellen der Kohlesumpfwälder, die merkwürdig anmutenden Kopffüßer oder auch die großen Meeresreptilien auf einmal sehr lebendig.
Die Informationen sind anschaulich und „zum Anfassen“ aufbereitet: Unter anderem kann die Versickerung unterschiedlicher Bodenarten getestet werden und Hügel unterschiedlichster Gesteine laden zum selbstständigen Erforschen ein. Pädagogische Programme für verschiedene Altersgruppen und fachkundige Führungen durch den TERRA.park können individuell gebucht werden.
Weitere Informationen zum TERRA.park gibt es hier.
Museum am Schölerberg
Seit 1988 ist das Museum am Schölerberg in Osnabrück ein Ort, an dem Natur und Umwelt spielerisch und spannend erlebbar werden.
Auf 1800 qm Fläche werden die regionalen Landschaften des Osnabrücker Landes, ihre Entstehung und Entwicklung inszeniert. Tauchen Sie ein in die Themen Wald, Kulturlandschaft, Stadtökologie, Fließgewässer, Stehendes Gewässer (Dümmer) und Moor. In den "unter.Welten", der deutschlandweit größten Ausstellung zum Thema „Boden“, können Sie die Welt unter unseren Füßen von einer ganz anderen Seite kennenlernen - von unten. Und im unterirdischen Zoo lassen sich Nacktmulle, Präriehunde oder Graumulle beim unterirdischen Höhlenbau beobachten.
Das Museum ist zudem für den Naturpark TERRA.vita das zentrale Naturparkzentrum mit der aufwendig inszenierten Dauerausstellung „TERRA.vision – Versunkene Ökosysteme“. Hier durchwandern Besucher*innen kurzweilige 300 Millionen Jahre Erdgeschichte und treffen auf eiszeitliche Säuger, Ammoniten und Abgüsse von echten Saurierspuren.
Das integrierte Planetarium, ein Museumsgarten mit über 800 heimischen Pflanzenarten sowie viele spannende Sonderausstellungen machen einen Besuch zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Neben einem Bodenlabor und vielen Stationen zum Anfassen und Mitmachen, gibt es ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm für Schulklassen jeder Altersstufe, das individuell gebucht werden kann.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Museum gut zu erreichen, aber auch die Anreise mit dem Fahrrad wird empfohlen, da das Museum direkt am Osnabrücker Radrundweg liegt.
Emsland Moormuseum
Das Emsland Moormuseum gehört zu den führenden Museen Niedersachsens und ist, die Sammlungsgebiete Moor, Torf und Ödlandkultivierung betreffend, die größte europäische Einrichtung. Das Museum ist ein Dreispartenhaus: Es vermittelt Kulturgeschichte, Technikgeschichte und naturkundliche Aspekte in seinen Ausstellungshallen und im Außengelände. Über 20.000 Gäste erleben jährlich das Museum, sie nutzen neben der Dauerausstellung in zwei Ausstellungshallen, auch das 30 ha. große Außengelände mit der Feldbahn, dem Siedlerhof mit Garten, den Außenweiden, Obstbaumwiesen und der Tierhaltung.
Ob Sie von einer Wanderung, einer Radtour, aus Anlass eines Familienausfluges oder mit der Schulklasse zu uns kommen, das Emsland Moormuseum garantiert einen spannenden und abwechslungsreichen Aufenthalt. Im Museumscafé servieren wir regionale Spezialitäten wie den Buchweizenpfannkuchen. Nachmittags haben wir immer eine große Auswahl verschiedener Kuchen, sonntags gibt es Buchweizentorten. Schauen Sie doch einmal auf unsere Internetseite unter www.moormuseum.de.
Biohof Bakenhus
Der Biohof Bakenhus befindet sich im Naturpark Wildeshauser Geest und wirtschaftet seit 1997 nach biologischen Richtlinien. Der Hof wurde von dem Trink- und Abwasserunternehmen Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV) gekauft, um die Möglichkeiten des Grundwasser- und Bodenschutzes zu erforschen.
Auf dem Gelände des Biohofes ist ein Grundwasser-Lehrpfad angelegt worden, der die Bedeutung von ökologischem Landbau für den Grundwasserschutz verdeutlichen soll. Neben 28 Schautafeln, vielen Exponaten, einem Schaubeet, eigenem Klassenzimmer, Fühlstation und zahlreichen Tieren ist dort ein sehr eindrucksvolles und gut ausgebildetes Podsol-Profil, der Boden des Jahres 2007, zu besichtigen. Das Profil befindet sich zwischen Großenkneten und Ahlhorn auf der Wildeshauser Geestplatte, die an dieser Stelle von einer ausgeprägten Flugsanddecke überlagert ist.
Der Lehrpfad zum Grundwasserschutz und zur Wasserrahmenrichtlinie wurde als EU-Projekt gefördert. Nach vorheriger Absprache sind Führungen für Gruppen und Schulklassen sowie Hofbesichtigungen möglich.
Landschaftspfad Uhlenstieg - Hof Möhr
Der Hof Möhr bei Schneverdingen ist Sitz der niedersächsischen Naturschutzakademie, die dort ein Umweltbildungszentrum eingerichtet hat. Ein Bauerngarten, Kindererlebnispfad und der Uhlenstieg als Landschaftspfad gehören zum Bildungszentrum.
Der Landschaftspfad zeigt in der Umgebung des Hofes, wie der Mensch in die Landschaft der Lüneburger Heide eingegriffen hat und sie zu der Landschaft formte, die wir heute vorfinden. Der Boden im Bereich des Hofes ist lehmiger als der typische sandige Boden der Heiden. Die Menschen erkannten schon früh die Unterschiede, nutzten den fruchtbaren Boden für den Ackerbau oder gewannen den Ton und brannten Ziegel. Die Nutzung des Baumholzes wird thematisiert und welche hier vorkommenden Böden für welche Nutzung geeignet sind. Darüber hinaus werden die ökologischen Folgen dieser vollständigen Veränderung der früheren Landschaft erläutert. Als Ergänzung werden zwei Bodenprofile gezeigt, die direkt am Rundweg liegen und die Böden der Umgebung vorstellen.