E-Partizipation in der Verbändebeteiligung - Teil 2
Online-gestützte Koordination der Verbändebeteiligung bei der Zusammenarbeit von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Weiertentwicklung und Ausweitung auf zusätzliche Bundesländer
Das Projekt Verbändebetiligung 3.0 baut auf das im Juni 2015 abgeschlossene Projekt Verbändebeteiligung 2.0 auf.
Ziel des Projektes ist es, die Arbeit der anerkannten Umwelt- und Naturschutzverbände im Bereich der Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte zu erleichtern und effizienter zu gestalten. Dies geschieht durch die Weiterentwicklung und Ausweitung auf weitere Bundesländer der im Vorgängerprojekt entwickelten Online-Plattform www.umwelt-beteiligung.de.
Die in Berlin und Brandenburg bereits etablierte Plattform unterstützt die Umweltverbände bei ihrer Beteiligungsarbeit und macht diese auch für Bürgerinnen und Bürger transparenter und zugänglicher. Eine verstärkte Kooperation der Naturschutzverbände in vier Bundesländern und damit einhergehender Bündelung von knappen Ressourcen bei der Beteiligungsarbeit wird dadurch angestrebt.
Neben technischen Verbesserungen an der Online-Plattform soll ein digitales Archivierungssystem entwickelt werden, das es den Umweltverbänden ermöglicht, den Großteil ihrer Beteiligungsarbeit digital zu bewerkstelligen. Außerdem soll die Plattform durch die Erstellung eines Online-Kurses zur Verbändebeteiligung und dem Verfassen von naturschutzfachlichen Stellungnahmen um eine inhaltliche Komponente erweitert werden. So soll die Attraktivität der Arbeit mit der Plattform für die Verbände erhöht werden und neue Mitstreiterinnen und Mitarbeiter für die Arbeit im Bereich der Verbändebeteiligung gewonnen werden.
Die weiterentwickelte Plattform soll über Berlin und Brandenburg hinaus in zwei weiteren Bundesländern eingeführt werden. Schließlich soll die Plattform auch bundesweit bekannter gemacht werden, wodurch ein Anstoß gegeben werden soll, die Plattform zukünftig in allen 16 Bundesländern einzuführen, um die Qualität der Verbändebeteiligung und den damit einhergehenden besseren Vollzug des Umweltrechts deutschlandweit langfristig zu verbessern.


