Im Rahmen des beantragten Projekts sollen vielversprechende marktwirtschaftliche Instrumente als Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz in Landwirtschaft und Ernährung identifiziert, diskutiert und der Boden für die Umsetzung bereitet werden. Insbesondere in den Bereichen Stickstoffeffizienz, Ernährungsweise und Landnutzung besteht Handlungsbedarf und ökonomische Instrumente bieten verschiedene Ansatzoptionen.
Durch einen intensiven Dialog mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen aus Politik, Gewerkschaften, Medien sowie Umwelt-, Verbraucher- und (Land)Wirtschaftsverbänden, wird das Verständnis für die Instrumente sowie deren Notwendigkeit und Potential verbessert.
Darüber hinaus wird die öffentliche Debatte angestoßen und die Akzeptanz für entsprechende politische Maßnahmen bei den beteiligten Gruppen erhöht und somit ein Beitrag zu aktuellen politischen Prozessen (z. B. Umsetzung Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 und Klimaschutzplan 2050) geleistet.
Ziel des Projektes ist ein möglichst weit reichender gesellschaftlicher Konsens über Nutzen und Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Umweltinstrumente in der Förderung einer ökologischeren Landwirtschaft und nachhaltigen Ernährung.
Bestehende Netzwerke sollen genutzt und ausgebaut werden, um Informationen zu bündeln, Positionen abzustimmen und Argumentationslinien an politische Entscheidungsträger sowie die breite Öffentlichkeit heranzutragen.


