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Kommunale Suffizienz-Politik für eine nachhaltige Entwicklung

Das geplante Projekt fokussiert auf den Beitrag einer kommunalen Suffizienz-Politik, um die Ziele der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zu erreichen. Es hat zum Ziel, die politischen Rahmenbedingungen für kommunale Suffizienz-Politik zu verbessern. Zugleich zielt das Vorhaben darauf ab, entsprechende innovative zivilgesellschaftliche Ansätze zu verbreiten und die Bedingungen für Beteiligung zu verbessern.

Eine Anerkennung der Grenzen des Wachstums ist essentiell für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung. Doch selbst mit dem Übergang in eine emissionsarme, ressourceneffiziente Grüne Ökonomie werden die Nachhaltigkeitsziele nicht erreicht, wenn der Fokus allein auf Effizienz liegt. Absolute Einsparungen sind erforderlich; zu diesen können konsequente Suffizienz-Maßnahmen entscheidend beitragen. Suffizienz-Politik wird dabei zugleich als Chance für Lebensqualität und soziale Innovationen gesehen.

Ziel des Projektes ist es, Suffizienz-Politik zu stärken. Unser Augenmerk liegt auf der lokalen Ebene, wo Menschen aktiv ihr eigenes Umfeld gestalten und Nachhaltigkeit greifbar wird. Das Projekt will institutionelle Rahmenbedingungen verbessern sowie einen kulturellen Wandel durch zivilgesellschaftliche Aktivitäten anstoßen.

Im Zentrum stehen die folgenden Maßnahmen:

1. Kommunale Suffizienz-Politik

  • Zu den bundespolitischen Instrumenten für eine kommunale Suffizienz-Politik wird eine Kurzstudie erstellt.
  • In einem Werkstattgespräch werden die Chancen und Grenzen kommunaler Suffizienz-Politik ausgelotet.

2. Beitrag der Zivilgesellschaft stärken – Bürgerbeteiligung ermöglichen

  • Für umweltpolitisch Interessierte und Aktive werden zu guten Projektbeispielen in Bereichen wie Nutzen statt Besitzen, Urbanes Gärtnern, Radverkehr und Energiesparen Handlungsleitfäden zum Selbermachen erstellt.
  • Die vorhandene Online-Beteiligungsplattform wird für Suffizienz-Projekte weiterentwickelt. Zu kommunaler Öffentlichkeitsarbeit wird eine Handreichung erarbeitet. So können Umweltgruppen und Aktive ihre Vorhaben leichter bekannt machen, neue Aktive finden und diese vernetzen.

3. Kontinuierlich begleitet das Projekt die Arbeit der  Umweltverbände-Vertreter im Nachhaltigkeitsrat.

Die Projektergebnisse und Empfehlungen werden der Öffentlichkeit digital zugänglich gemacht. 

Thema (Bereich)
Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
Antragsteller
BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Laufzeit
bis
Fördersumme
150.000 €

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Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n61348de