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Jugend teilt: Neue Chancen nachhaltiger Lebensweisen durch soziale Innovationen und Ressourceneffizienz

Soziale Innovationen zu nachhaltigen Konsumformen bergen eine gesellschaftspolitische Herausforderung und ein enormes Potenzial für die künftige Gestaltung unserer Zivilgesellschaft in sich, da sie - auch unter ökologischen Aspekten – notwendige, gesellschaftliche Transformationsprozesse im Sinne eines ressourcenschonenderen Umgangs und nachhaltiger Entwicklung anstoßen.

Es ist daher erforderlich, dass die breite Öffentlichkeit verstärkt ihren Blick auf deren Formen/Wirkungen richtet, um die Ansätze gemeinschaftlicher Nutzungsformen im Alltag zu etablieren. In dem zweiphasigen und modular aufgebauten Projekt sind zunächst bewusst die Jugendlichen, deren Lebensrealität bereits auf sozialen Innovationen beruht, die Akteure. In der Arbeit mit ihnen wird ihre Bewusstseinsbildung für das genannte Themenfeld so gestärkt, dass sie sich auf natürliche Weise kritisch mit ihren Lebensrealitäten auseinandersetzen und gemeinsam neue Chancen/Praktiken für ihren Alltag erarbeiten. Zusammen setzen sie ihre Ideen in eigenen, nachahmbaren, lokalen Aktionen (z. B. Kleidertausch-Veranstaltung auf dem Dorffest) oder auch in überregionalen Projekten (z. B. Tauschbörse für Nachhilfe) um. Die intensive Projektarbeit befähigt sie, in die Rolle von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen hineinzuwachsen, um so weitere Jugendliche zur Nutzung bereits existierender Formate sozialer Innovationen zu gewinnen. Mit der Einbindung zusätzlicher Jugendlicher wird ihre eigene Arbeit bereichert, neue Potenziale sozialer Innovationen für sich und ihr Umfeld werden erschlossen.

Durch wirksame Öffentlichkeitsarbeit, Informationskampagnen und Ausweitung der Vernetzungsstrukturen sowie das Nutzen vorhandener lokaler Strukturen tragen sie ihre Erkenntnisse in die breite Gesellschaft. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Vielfalt lokaler Kooperationen z. B. Bildungsinstitutionen, Jugendverbänden, Kirchengemeinden, Seniorenheimen) zu nutzen und durch neue Inhalte zu beleben.

Thema (Bereich)
Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
Antragsteller
jugend denkt um.welt e.V.
Laufzeit
bis
Fördersumme
83.810 €

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Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n61221de