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Im Staub einiger Haushalte verbergen sich Biozide aus Holzschutzmitteln

Ein Eimer mit Holzlasur, auf ihm liegt ein Pinsel, im Hintergrund Holzpaneelen.

Mittel gegen Schädlinge kennt man vor allem aus der pflanzlichen Nahrungsmittelproduktion auf dem Feld. Eingesetzt werden sie aber auch, um beispielweise Holz vor Würmern zu schützen oder Wände von Schimmel zu befreien. Einige Schädlingsbekämpfungsmittel sind in Deutschland wegen ihrer gesundheitsgefährdenden Wirkung verboten. So auch das Biozid Pentachlorphenol (PCP), das in Holzschutzmitteln genutzt wurde und als möglicherweise krebserregend beim Menschen gilt. Dennoch wies das UBA die Substanz im Kinder-Umwelt-Survey (KUS) von 2003 bis 2006 in über vier Fünfteln der Hausstaubproben nach. Wahrscheinlich gelangen PCP und andere für den Menschen schädliche Biozide durch alte Baumaterialen oder Produkte aus dem Ausland in deutsche Haushalte. Im 5. Umwelt-Survey von 2013 bis 2016 plant das UBA, den Hausstaub erneut auf potenziell schädliche Chemikalien zu untersuchen.

Quelle: marcfotodesign / Fotolia.com

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