Deutschland bleibt Exportweltmeister im Umweltschutz
Umweltschutz bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das zeigt der aktuelle Bericht zur Umweltwirtschaft.
Die derzeitige Wirtschaftsweise untergräbt die Fundamente unseres Wohlstands, denn sie zerstört die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ressourcenübernutzung und Klimawandel sind prominente Beispiele. Green Economy, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum lauten daher die übergeordneten Ziele im Themenfeld Wirtschaft und Konsum.
Umweltschutz bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das zeigt der aktuelle Bericht zur Umweltwirtschaft.
Spielzeug, Mousepads, Gartenhandschuhe – für Gummi- oder Kunststoffprodukte gelten EU-weit neue Grenzwerte für krebserregende Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die sich zum Beispiel in Weichmacherölen finden.
Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel landen im Müll. Lebenswichtige Ressourcen wie Ackerflächen und Wasser werden unnötig verschwendet, vermeidbare Treibhausgase entstehen. Dabei ist vieles, was auf dem Müll landet, eigentlich noch genießbar. Unsere Tipps, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden.
Die in Deutschland ankommenden Flüchtlinge müssen vor allem schnell ein Dach über den Kopf bekommen. „Schnellschüsse“ im Neubau können jedoch leicht zu unbefriedigenden Lösungen und Problemen in der Zukunft führen. Die Kommission nachhaltiges Bauen am UBA (KNBau) hat nun erste Vorschläge für sinnvolle Lösungsansätze vorgelegt.
Industrieunfälle können katastrophale Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben – und sie machen nicht an Landesgrenzen halt. Als Ergebnis eines Beratungshilfeprojektes haben die Donaudelta-Anrainer Republik Moldau, Rumänien und Ukraine gemeinsam ihre Sicherheitsstandards erhöht und den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit im Ernstfall gelegt.
Bisher musste die Kilian Industrieschilder GmbH in Hamburg lösemittelhaltige Mittel einsetzen, um für Beschriftungen die obere auf die darunterliegende andersfarbige Lackschicht wegzuätzen oder Schutzbeschichtungen (Resist), die im Produktionsprozess temporär nötig sind, wieder zu entfernen. Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms hat die Firma auf ein umweltfreundlicheres Verfahren umgestellt.
Mit einer zusätzlichen nachgeschalteten Reinigungsstufe mit Ozon- und Biofiltrationsverfahren können betriebliche und kommunale Kläranlagen die Belastung ihrer Abwässer mit organischen Stoffen und kritischen Spurenstoffen erheblich reduzieren. Dass dies mit deutlich geringerem Energie- und Kostenaufwand möglich ist als bisher, zeigte ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Zylindrische Hohlkörper aus Kunststoff, wie sie zum Beispiel für Verpackungen benötigt werden, könnten bald mit deutlich weniger Energie-, Rohstoff- und Zeitbedarf bedruckt werden: durch Umstellung vom bisher üblichen Sieb- auf Digitaldruck. Das soll in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms in der Ritter GmbH in Schwabmünchen bei Augsburg demonstriert werden.
Vor allem Fleisch und nichtsaisonale Produkte mit langen Transportwegen belasten weiter Umwelt und Klima. Das zeigen die Daten der Broschüre „Umwelt, Haushalte und Konsum“ des Umweltbundesamtes (UBA). Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Unsere Klimaschutzziele werden wir nur erreichen, wenn wir auch über unser Konsumverhalten nachdenken.
Eine neue OECD-Studie zeigt anhand von Beispielen aus Ländern wie Deutschland, Japan und Neuseeland, wie die Verkehrspolitik besser an den Klimawandel angepasst werden kann. Außerdem behandelt die Studie die größten Herausforderungen bei der wirtschaftlichen Bewertung von Schäden, die durch Treibhausgase verursacht werden.
Es gibt gute Nachrichten aus der Autobranche: Mercedes-Benz will ab 2017 erste Modellreihen serienmäßig mit CO2-Klimaanlagen anbieten. Seit Jahren setzt sich das UBA dafür ein, dass die Automobilindustrie in Autoklimaanlagen die sichere und umweltfreundliche CO2-Klimatechnik statt des fluorierten Kältemittels R1234yf einsetzt, das sich bei Unfällen an heißen Motorteilen entzünden kann.
Der „Blauer Engel-Preis“ geht in diesem Jahr an den Telekommunikationsdienstleister „Telekom Deutschland GmbH“. Im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überreichte Ralph Caspers, Umweltbotschafter für den „Blauen Engel“, am 27. November in Düsseldorf die Auszeichnung.