UBA aktuell - Nr.: 3/2015
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Liebe Leserin, lieber Leser,
der Sommer lockt ins Freie. Damit die Ambrosia-Pflanze mit ihren hochallergenen Pollen nicht an immer mehr Orten den Sommerspaß verdirbt, sollten wir alle die Augen offenhalten. Mehr dazu in diesem Newsletter. Meist ungetrübte Freude bieten dagegen Deutschlands Badegewässer. Wir stellen Ihnen die Ergebnisse des EU-Badegewässerberichts vor. Hitzewellen sind zum Baden gut, bergen aber Risiken und Nebenwirkungen. Lesen Sie im bislang umfassendsten Bericht der Bundesregierung, wie sich der Klimawandel bereits heute in Deutschland auswirkt.
Interessante Lektüre wünscht
Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes
Nachgezählt
Ammoniak ist in Deutschland die Nummer 1 der Luftschadstoffe aus Betrieben und stammt hauptsächlich aus der Intensivtierhaltung. Schadstoffe im Abwasser werden hauptsächlich von der Lebensmittel- und der Chemischen Industrie verursacht. Und größter CO2-Emittent ist die Energiewirtschaft. Dies und mehr lässt sich aus den aktuellen Daten des Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregisters herauslesen. Die Daten für das Berichtsjahr 2013 und die korrigierten Daten aus 2007 bis 2012 stehen ab sofort auf der vom UBA betriebenen Website thru.de bereit. Dazu gibt es erstmals eine kurze, zusammenfassende Auswertung. An das Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister „Pollutant Release and Transfer Register“ (kurz: PRTR) müssen Betriebe ihre Daten zu freigesetzten Schadstoffen und Abfällen melden, wenn sie bestimmte Mindestmengen überschreiten. Im Berichtsjahr 2013 waren das über 5.100 Betriebe.
Was macht eigentlich …
... das UBA in der Antarktis?
Sie liegt praktisch am anderen Ende der Welt und ist nahezu fünf Kilometer dick mit Eis bedeckt: die Antarktis. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie für das UBA ein Thema. Bereits 1959 hat die internationale Staatengemeinschaft beschlossen, diesen einzigartigen und vom Menschen noch vergleichsweise wenig berührten Flecken Erde zu bewahren. Für Aktivitäten in der Antarktis, die von Deutschland aus organisiert werden oder von dort ausgehen, ist das UBA zuständig. Ob Forschungsreise, Kreuzfahrt oder private Expedition zu Land oder zu Wasser: Wer vorhat, sich südlich des 60. südlichen Breitengrads zu begeben, muss vorher beim UBA eine Genehmigung einholen. Mit Auflagen kann das UBA dafür sorgen, dass das sensible Ökosystem nicht mehr als nötig belastet wird. Außerdem bietet die Kontaktaufnahme Gelegenheit, die Reisenden darüber zu informieren, wie man sich in der Antarktis verhalten sollte. Wie nah darf ich mich den jeweiligen Tierarten nähern, ohne dass diese gestört werden? Was ist zu beachten, um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen? Über diese und andere Fragen hält das UBA eine Broschüre und reich bebilderte Internetseiten bereit – übrigens auch eine Gelegenheit, die Schönheiten des weißen Kontinents vom heimischen Sofa aus zu genießen.
Impressum
Umweltbundesamt
Präsidialbereich / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internet; Pressesprecher
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau
E-Mail: buergerservice@uba.de
Redaktion
Corinne Meunier | corinne.meunier@uba.de
Der Newsletter „UBA aktuell“ erscheint sechsmal im Jahr und stellt die neuesten Aktivitäten und Arbeitsergebnisse des Umweltbundesamtes vor.
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