Für die drei Fahrzeugklassen Sattelzug (40 Tonnen), Verteiler-LKW (12 Tonnen) und Solo-Stadtbus (18 Tonnen) wurden jeweils Technologien verschiedener Bereiche analysiert. Dabei wurden Daten mithilfe des VECTO-Modells der EU erhoben, welches die Grundlage für die Berechnung von CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge bildet. Neben Verbesserungen bei der Aerodynamik, dem Rollwiderstand oder dem Fahrzeuggewicht wurden auch die Fahrzeugregelung und Nebenverbraucher wie die Klimaanlage unter die Lupe genommen. Die anschaulich in Diagrammen dargestellten Ergebnisse bieten der Politik Entscheidungshilfe, wo sie mit der Änderung von Regelungen (etwa zu Maßen und Gewicht der Fahrzeuge), mit Fördermöglichkeiten oder Informationsangeboten ansetzen sollte. Beispielsweise könnte eine Initiative gestartet werden, um flächendeckende Versorgungsstrukturen für alternative Antriebe zu schaffen. Oder Speditionen könnten bei der Schulung ihrer Fahrer auf neue Technologien unterstützt werden.