Machbarkeitsstudie: „Ist sozial gerecht und ökologisch nachhaltig ein Widerspruch? Jugenddialoge zwischen Umwelt und Gewerkschaft“

Das Jugendprojekt „Ist sozial gerecht und ökologisch nachhaltig ein Widerspruch? Jugenddialoge zwischen Umwelt und Gewerkschaft“ will einen Dialog zwischen der BUNDjugend als Teil der Jugendumweltbewegung und Jugendgewerkschaftsorganisationen im Kontext einer sozial-ökologischen Transformation voranbringen.

Umweltverbände sind ebenso wie Gewerkschaften wichtige gestaltende Kräfte in der Gesellschaft. Sie stehen jedoch derzeit in relevanten Zukunftsfragen eher gegeneinander. Dies ist für eine derzeit viel diskutierte sozial-ökologische Transformation nicht förderlich.

Das vorgelegte Jugendprojekt will die Jugendorganisationen als zukunftsorientierte und progressive Kraft hier nutzen und einen umfassenden Prozess zur Verständigung und konzeptionellen Weiterentwicklung anbahnen. Da es derzeit wenig Berührungspunkte gibt, sollen das Potential für einen umfassenderen Dialog im Rahmen einer einjährigen ⁠Machbarkeitsstudie⁠ geprüft und entwickelt werden. Dazu werden mit der ver.di-Jugend, die eine Teilnahme bereits zusagen konnte, sowie mit weiteren Jugendorganisationen der Industriegewerkschaften Begegnungen in einem Rahmen organisiert werden, der einen konstruktiven und zukunftsorientierten Austausch wirksam unterstützt. So soll erarbeitet werden, welche Themen und konkreten Fragestellungen im Sinne einer sozial-ökologischen Transformation für eine vertiefte Bearbeitung geeignet sind und wie ein solcher Bearbeitungs- und Dialogprozess ausgestaltet und abgesichert werden muss.

Die Inhalte und Ergebnisse werden von ehrenamtlichen jungen Menschen aus den beteiligten Jugendorganisationen gestaltet. Dabei werden auch föderale Untergliederungen eingebunden. Somit wird über das Jugendprojekt eine entsprechend große Breitenwirksamkeit erreicht.

Thema (Bereich)Umweltbildung, Umweltbewusstsein und Umweltberatung
AntragstellerJugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Laufzeit bis
Fördersumme59.800 €