Das Projekt ''Wege zur Ressourceneffizienz und Reduktion des Land-Fußabdrucks“ knüpft an das bereits durch das Umweltbundesamt geförderte Projekt zur zukunftsfähigen Ressourcennutzung an. Die Debatte über Ressourceneffizienz nimmt ständig an Intensität zu und spiegelt sich auf EU Ebene bereits in der Veröffentlichung des Kreislaufwirtschaftspakets und der Ankündigung einer geplanten Stellungnahme zur Landnutzung durch die EU-Kommission wider.
In Deutschland wurde das Thema beispielsweise im November 2012 mit dem vom Umweltbundesamt organisierten, hochrangig besetzten „Europäischen Ressourcen Forum“ gewürdigt oder durch verbrauchergerechten Informationsmaterialien von NGOs wie dem BUND unterstützt.
Das Projekt zielt darauf ab, mit Blick auf das neu gewählte Europäische Parlament und die neue einzusetzende Europäische Kommission, die Debatte zur Ressourceneffizienz prominent auf der politischen Agenda zu halten. Hierzu soll die Diskussion zum europäischen Kreislaufwirtschaftspaket ebenso genutzt werden, wie die Auseinandersetzung mit der für 2015 geplanten Stellungnahme der Kommission zu „Land als Ressource“. Im Rahmen des Projektes soll weiterhin die Berechnung und Verringerung des europäischen Land-Fußabdrucks eingefordert werden. Europa überschreitet derzeit, z.B. für landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, mit einem Land-Verbrauch von 1,5mal der Größe unseres Kontinents. 60 % des genutzten Landes stammt zudem von außerhalb des europäischen Kontinents.
Das Projekt wird darüber hinaus zum Aufbau des öffentlichen Bewusstseins zu Ressourceneffizienz beitragen und beispielsweise über verbrauchernahes Informationsmaterial sowie praxisnahe Beispiele und Maßnahmen zur Verringerung von Ressourcennutzung und Überkonsum beitragen.


