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kleines, altes Bahnhofsgebäude aus rotem Backstein, über der Eingangstür der Schriftzug "Wörlitzer Bahnhof"
Quelle: Janek Kubelt / UBA

Das Spurenstoffzentrum des Bundes

Das Spurenstoffzentrum des Bundes (SZB) wurde als ein Ergebnis der Spurenstoffstrategie des Bundes im Jahr 2021 am Umweltbundesamt gegründet. Es soll zukünftig eine koordinierende und integrierende Funktion im Themenbereich „Spurenstoffe in Gewässern“ übernehmen.


Artikel

Wasser

Rückschau: Zukunftsplattform 24

Am 7. und 8. Oktober 2024 hat zum 2. Mal die Dialogveranstaltung des Spurenstoffzentrums des Bundes getagt: Zur „Zukunftsplattform 24“ kamen Personen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Berlin zusammen, um den Spurenstoffdialog fortzuführen. Unter dem Motto „über den Tellerrand geschaut“ waren auch internationale Gäste wie Vertreter der europäischen Kommission vertreten.

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Wasser

Spurenstoffe in Gewässern

Rückstände von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und anderen Chemikalien können schon in geringen Konzentrationen Wirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Diese Mikroverunreinigungen werden nicht zuletzt dank besserer Analyseverfahren zunehmend in unseren Gewässern nachgewiesen. Empfehlungen zur Verringerung des Eintrages in Gewässer werden aufgezeigt.

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Wasser

Vom Stakeholderdialog zum Spurenstoffzentrum (2016-2021)

2016 startete das Bundesumweltministerium einen Stakeholderdialog zur Erarbeitung einer Spurenstoffstrategie des Bundes. Ziel war es, Spurenstoffeinträge in Gewässer zu verringern. Um die Ergebnisse und initiierten Maßnahmen zu verstetigen, wird seit 2021 das Spurenstoffzentrum des Bundes am Umweltbundesamt aufgebaut.

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Wasser

Rückschau: Zukunftsplattform des Spurenstoffzentrums

Am 16. und 17.Oktober 2023 fand die Veranstaltung "Zukunftsplattform des Spurenstoffzentrums – Gemeinsam für saubere Gewässer" in den Gebäuden des Fraunhofer ENIQ in Berlin statt. Dabei trugen auch die Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Dr. Lilian Busse, Vizepräsidentin des Umweltbundesamtes, vor. Die Stakeholder wurden über Workshop-Sessions interaktiv in das Programm einbezogen.

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Policy Brief zu persistenten und mobilen Spurenstoffen in Gewässern

Dieses Jahr sind die Arbeiten im Spurenstoffzentrum des Bundes maßgeblich von der Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie sowie vom Vorschlag zur Änderung der Wasserrahmenrichtlinie und ihrer Tochterrichtlinien, der Umweltqualitätsnorm-Richtlinie und der Grundwasserrichtlinie, geprägt. Auf Basis dieser Arbeiten haben wir unsere Erfahrungen aus der Chemikalienbewertung im Stakeholderdialog zusammengefasst und zwei zentrale Forderungen abgeleitet.
• In Artikel 9 der Kommunalabwasserrichtlinie wird der Begriff der „Gefährlichkeit“ verwendet. Hier fordern wir, dass die CLP-Gefahrenklasse vPvM (sehr persistent, sehr mobil) ausdrücklich unter diesen Gefährlichkeitsbegriff fällt.
• Für die Ableitung von Umweltqualitätsnormen soll neben der Toxizität auch die Persistenz und Mobilität von Stoffen berücksichtigt werden. Möglichkeiten hierfür diskutieren wir im Rahmen der Überarbeitung des Technischen Leitfadens Nr. 27.

Chemikalien mit PMT- oder vPvM-Eigenschaften sind dabei besonders relevant für den Trinkwasserschutz, weil sie sehr langlebig und mobil sind und dadurch Wasserressourcen über weite Strecken erreichen und dort langfristig verbleiben können. Unser Policy Brief führt diese Positionen aus.

Neue relevante Spurenstoffe

Am 02 und 03.06.2025 wurde vom Gremium zur Bewertung der Relevanz von Spurenstoffen der Relevanzeinstufung von Gabapentin, Pregabalin, Venlafaxin, O-Desmethylvenlafaxin und Hexa(methoxymethyl)melamin (HMMM) zugestimmt. Gabapentin, Pregabalin und Venlafaxin sind Humanarzneimittel, O-Desmethylvenlafaxin ist der aktive Metabolit von Venlafaxin. HMMM ist ein Vernetzungsmittel von Melaminpolymeren.

Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS)

Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS) arbeitet eng mit dem Spurenstoffzentrum des Bundes (SZB) zusammen, um innovative Ansätze zur Reduktion von Spurenstoffen in Gewässern zu entwickeln. Mehr dazu erfahren Sie in der Pressemitteilung zur Kooperationsvereinbarung, die vom Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg veröffentlicht wurde.

Haut gut vor Sonne geschützt und Gewässer weniger belastet

Richtiger Umgang mit Sonnencremes beim Baden im See und Meer verbessert den Schutz vor UV Strahlung der Sonne und zugleich gelangt weniger Sonnencreme gelangt ins Wasser. Der IKW gibt Tipps zum richtigen Gebrauch heraus.

Der IKW hat im Rahmen der Herstellerverantwortung in Zusammenarbeit mit dem Spurenstoffzentrum des Bundes Tipps für den Verbraucher herausgegeben. Guter Gewässerschutz braucht neben klaren Regeln einen Dialog mit allen Stakeholdern.

Humanarzneimittel und Umwelt

Die Belastung der Umwelt durch Arzneistoffe ist ein wachsendes Problem. Eine umweltgerechte Entsorgung hilft deren Eintrag in die Umwelt zu verringern. Das neue Internetportal “Humanarzneimittel und Umwelt” bietet Informationen und Empfehlungen für pharmazeutisches und medizinisches Fachpersonal sowie Verbrauchende, aber auch Lehrmaterialien für die medizinische/pharmazeutische Fortbildung.

05.11.2024: Kommunalabwasserrichtlinie verabschiedet

Die EU-Kommission hat am 05.11.2024 die Novelle der Kommunalabwasserrichtlinie – KARL (eng.: Urban Waste Water Directive – UWWTD) verabschiedet. Sie tritt am 01.01.2025 in Kraft. Das Umweltbundesamt hatte sich dazu im April 2023 mit dem Scientific Opinion Paper „Moving forward: The European Commission’s Proposal for a Recast Urban Wastewater Treatment Directive“ positioniert (in englischer Sprache).

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