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Ernährung nach neuen DGE-Empfehlungen für „Planetare Gesundheit“
Bei der Erarbeitung der kürzlich veröffentlichten neuen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) wurden erstmals auch Umweltwirkungen einbezogen. Wie sich eine Ernährung nach diesen Empfehlungen im Vergleich zum derzeitigen Verzehr und zur Planetary Health Diet auf wichtige Umweltaspekte auswirken würde, zeigt eine erste Abschätzung im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA).
Güterverkehr der Zukunft: klimaneutral, elektrifiziert, verlagert
Ohne den Güterverkehr wären Ladenregale leer und die Wirtschaft stünde still. Doch der Transport von Waren und Abfall verursacht Lärm, Luftschadstoffe und immer mehr Treibhausgase. Um dem zu begegnen, empfiehlt das Umweltbundesamt in seiner Vision für das Jahr 2045: Transporte stärker auf Züge und Schiffe verlagern, Lkw und Binnenschiffe batterieelektrisch antreiben und auch Transporte vermeiden.
Anhörung: Wie gut lassen sich Verpackungen recyceln?
Hersteller bestimmter Verpackungen müssen sich an dualen Systemen beteiligen, damit die Verpackungen gesammelt, sortiert und verwertet werden. Seit 2019 werden die Entgelte hierfür auch danach berechnet, wie gut sich eine Verpackung recyceln lässt. Der Mindeststandard für die Bemessung der Recyclingfähigkeit wurde nun weiterentwickelt. Betroffene können bis 12.07.2024 Stellung zum Entwurf nehmen.
UBA-Erklärfilm: Meeresschutz beginnt an Land
Meere sind wichtig für uns Menschen. Viele Belastungen der Meeresumwelt haben ihren Ursprung bereits an Land. Welche Belastungen sind das? Ein neues Erklär-Video des UBA zeigt am Beispiel der Elbe, dass Meeresschutz uns alle angeht.
Globale Bestandsaufnahme zeigt Klimaschutzlücken und -lösungen
Die Globale Bestandsaufnahme bewertet alle fünf Jahre die weltweiten Fortschritte beim Erreichen der Ziele des Übereinkommens von Paris. Die erste Globale Bestandsaufnahme hat gezeigt: Es gibt große Lücken aber auch klare Lösungswege zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele. Im Auftrag des UBAs analysierten Forschende die Beiträge der Vertragsstaaten.
Daten zur Umwelt: UBA startet Pilotsystem „Data Cube“
Mit den Daten zur Umwelt stellt das UBA ein großes Angebot an aktuellen Daten zum Zustand der Umwelt bereit. Ein neues System – der UBA Data Cube – verbessert die Nutzbarkeit dieser Daten. Wichtige Vorteile sind maschinenlesbare Daten, offene Dateiformate, Schnittstellen (APIs) und Möglichkeiten zur Individualisierung. Der Testbetrieb ist nun gestartet – wir freuen uns auf Ihr Feedback.
Dr. Erik Schmolz übernimmt Leitung des UBA-Fachbereichs IV
Dr. Erik Schmolz ist der neue Leiter des Fachbereichs IV „Chemikaliensicherheit“ des Umweltbundesamtes. Er war bereits seit Dezember 2023 mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt worden und folgt auf Dr. Jutta Klasen, die in den Ruhestand ging.
Neue EU-Regeln gegen Greenwashing verabschiedet
Bisher werden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Mit einer neuen Richtlinie zur Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts will die EU vielfach verbreitetes Greenwashing in der Werbung bekämpfen und verlässliche Umweltinformationen fördern.
Neue Kommunikationsmaterialien für nachhaltigen Konsum verfügbar
Klimaschutz braucht gute Klimakommunikation. Mit neuen kostenlosen Informationsmaterialien möchte das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) dazu beitragen, Menschen für nachhaltigen Konsum zu begeistern und zum Handeln zu motivieren.
Chancen für Kommunen - Wärmeplanung um Kälteplanung ergänzen
In den kommenden Jahren müssen Kommunen eine Planung für ihre Fernwärmenetze vorlegen. Zeitgleich läuft die Transformation der öffentlichen Wärmeversorgung von ihrer überwiegend fossilen Grundlage hin zu erneuerbaren Energien, z. B. mithilfe der Verwendung von Wärmepumpen. Das Umweltbundesamt (UBA) rät Kommunen, bei ihrer Wärmeplanung gleich eine sinnvolle Kälteplanung mitzudenken.
Zinkoxid-Nanoformen in der REACH-Stoffbewertung: Umweltaspekte
Zusammen mit der Bundesstelle für Chemikalien und dem Bundesinstitut für Risikobewertung führt das Umweltbundesamt (UBA) seit 2017 eine REACH-Stoffbewertung zu den registrierten Nanoformen von Zinkoxid durch. Die Auswertung der Daten zu Umweltverhalten und -wirkung der registrierten Zinkoxid-Nanoformen ist abgeschlossen.
UBA veröffentlicht Mobile Game zu Nachhaltigkeit
Den Alltag nachhaltiger gestalten und damit Freunde und Familie inspirieren – wie das gelingen kann, zeigt ein neues Mobile Game des Umweltbundesamtes. Im Spiel „Little Impacts“ (deutsch: Kleine Wirkungen) erleben Spieler*innen, wie die Hauptfigur Leah ihr Umfeld mit ihrer Begeisterung für Nachhaltigkeit ansteckt. Das kostenlose und werbefreie Spiel ist ab sofort für Android und iOS erhältlich.