R
Maß für direkte und indirekte Stoffströme ohne versteckte Stoffströme. Bei der Berechnung wird die Masse aller über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg eingesetzten Rohstoffe einbezogen. Berücksichtigt werden dabei nur die verwerteten Rohstoffe, nicht aber die nicht verwerteten Entnahmen. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)
Raumordnungsplan für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone in der Nordsee und in der Ostsee: Der ROP ist ein vorausschauendes Planungsinstrument für die nachhaltige Entwicklung auf dem Meer. Der ROP koordiniert die verschiedenen marinen Nutzungsinteressen und Schutzansprüche.
Flussstrecke oberhalb eines Stauwehrs, in der sich der Rückstau auf den Wasserstand und die Fließgeschwindigkeit auswirkt.
Quelle: DWA (2009): Entwicklung urbaner Gewässer – Teil 1
S
Sauergrasgewächse (Cyperaceae) werden auch Riedgrasgewächse oder Riedgräser genannt. Die Pflanzenfamilie umfasst weltweit etwa 5500 Arten. Hierzu zählen beispielsweise Seggen (Carex), Zypergräser (Cyperus) und Simsen (Scirpus).
Schichtung beschreibt den vertikalen Aufbau von Waldbeständen. Eine Schicht bilden dabei alle Bäume, die einen gemeinsamen Kronenraum haben und mindestens 10 % der Fläche abdecken. Zweischichtig sind somit Wälder, die zwei Kronenräume haben, die sich nicht berühren.
Variante der beckenartigen Fischaufstiegsanlagen, bei der die Trennwände durch über die gesamte Höhe reichende, vertikale Schlitze gekennzeichnet sind.
Quelle: BAWiki: http://wiki.baw.de/de/index.php/Schlitzpass
Der Seasonal Coefficient of Performance (SCOP) ist ein Kennwert, der die Energieeffizienz einer Wärmepumpe beschreibt und auf Werten beruht, die im Labor gemessen wurden.
Scope-1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb der betrachteten Systemgrenzen, etwa unternehmenseigenen Kraftwerken oder Fahrzeugflotten. Scope-2-Emissionen berücksichtigen die Emissionen aus der Erzeugung der bezogenen Energie. Scope-3-Emissionen sind alle anderen indirekten Emissionen, die aus der Unternehmenstätigkeit resultieren, aber aus Quellen stammen, die nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen. Hierzu zählen etwa Emissionen, die bei der Extraktion und Produktion von eingesetzten Rohstoffen und Materialien oder bei der Nutzung von verkauften Produkten und Dienstleistungen entstehen.
Tiefer als die ursprüngliche Aue liegender Überschwemmungsraum. Eine Sekundäraue ermöglicht eine naturnahe Gewässerentwicklung auch in Bereichen, in denen beispielsweise ein Erhalt des Hochwasserschutzes notwendig ist.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung