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R

Repowering

alte, weniger leistungsfähige Windenergieanlagen werden durch neue, leistungsstärkere ersetzt

Representative Concentration Pathways (RCPs)

Für den 5. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) neu entwickelte Szenarien für die Entwicklung der Konzentration von klimarelevanten Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die neuen RCP-Szenarien sollen die bisherige Familie der im Jahr 2001 veröffentlichten und für den 3. und 4. IPCC Sachstandsbericht genutzten Emissionsszenarien (SRES; Special Report on Emissions Scenarios) ablösen.

Quelle: DWD (2011) Die neuen RCP-Szenarien für den 5. IPCC Sachstandsbericht

Resilienz

Die Fähigkeit eines Sozial- oder Ökosystems, Störungen aufzunehmen und gleichzeitig dieselbe Grundstruktur und Funktionsweisen, die Kapazität zur Selbstorganisation sowie die Kapazität, sich an Stress und Veränderungen anzupassen, zu bewahren.

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Resistenz

Als Resistenz bezeichnet man die Widerstandskraft eines Lebewesens gegen schädliche Einflüsse. Pflanzen können beispielsweise resistent gegenüber Krankheiten und Schaderregern sein, dann werden sie nicht befallen. Tierische Schädlinge, Pilze, Viren und Bakterien können ihrerseits durch wiederholten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln resistent gegen Wirkstoffe werden. Im Sprachgebrauch wird der Begriff nicht einheitlich verwendet: In der Regel wird mit Resistenz eine hundertprozentige Widerstandskraft bezeichnet, es kann aber auch eine nicht vollständige, aber hohe Widerstandsfähigkeit gemeint sein. Eine erhöhte Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Schaderregern kann sich auch als sogenannte Toleranz äußern. Tolerante Pflanzen werden zwar befallen, verkraften dies jedoch so gut, dass in der Regel keine Ertragseinbußen zu befürchten sind.

Retentionsflächen

Rückhalt des Wassers in natürlichen oder künstlichen Stauräumen (z. B. in Überschwemmungsgebieten oder Talsperren).


Quelle: DWA (2013): Begriffe in der Gewässermorphologie und im Flussbau

Rezyklate

Durch Aufbereitung von Abfällen (Recycling) gewonnene Sekundärrohstoffe.

RKI

Robert Koch-Institut

RMI

Primärrohstoffeinsatz (englisch „Raw Material Input“ / RMI): Ein Stoffstromindikator: Entspricht dem „Direct Material Input“ (DMI), bei dem die Massen der eingehenden Materialien allerdings in Roh-stoffäquivalenten ausgedrückt werden, d.h. unter Einbezug der indirekten Stoffströme. Gebräuchliche Einheit ist „Tonnen pro Jahr“. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung berechnet sich der RMI aus der Gesamtmasse der im Inland gewonnenen Primärrohstoffe und der – in Rohstoffäquivalente umgerechneten – importierten Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)

RNA

Ribonukleinsäure. Transportiert und übersetzt die Erbinformation in Lebewesen.

RNAi

Molekularbiologische Methode. Gene können stillgelegt werden (Gene Silencing).