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Strahlursprünge

(auch Kernlebensräume) Wiederbesiedlungsquellen oder Ausgangsbereiche einer Strahlwirkung; naturnahe, dem Gewässertyp entsprechend besiedelte Gewässerbereiche ausreichender Größe, von denen eine Strahlwirkung auf benachbarte (degradierte) Gewässerstrecken ausgeht.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Strahlwege

(auch funktionale Verbindungsstrecken) Gewässerstrecken die durch den aktiven oder passiven Transport von Organismen aus dem Strahlursprung positiv aufgewertet werden.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Strahlwirkungskonzept

Ergebnis des Prozesses der aktiven oder passiven Migration von Tieren und Pflanzen aus dauerhaften, ökologisch gut entwickelten Besiedlungsquellen.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Streichwehr

Parallel oder annähernd parallel zur Fließrichtung angeordnete Überlaufschwelle.


Quelle: Wasserbauliches Methodenwiki (BAWiki): http://wiki.baw.de/de/index.php/Gestaltungskriterien_und_hydraulische_Bemessungsgrundlagen_f%C3%BCr_Streichwehre#Definition

Stromkennzahl

Als Stromkennzahl einer KWK-Anlage bezeichnet man den Quotienten aus der KWK-Nettostromerzeugung und der KWK-Nettowärmeerzeugung.

Stromstrich

Linie der maximalen Fließgeschwindigkeit.


Quelle: Jungwirth (2003): Angewandte Fischökologie an Fließgewässern

Sturmflut

Der vorrübergehende Anstieg des Meeresspiegels an einer bestimmten Stelle aufgrund extremer meteorologischer Bedingungen (tiefem Luftdruck und/oder starker Winde). Die Sturmflut ist definiert als der Betrag, um den der Meeresspiegel den zu dem Zeitpunkt und an dem Ort erwarteten Tidenhub überschreitet.

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Sturzflut

Spezielles Hochwasser von kurzer Dauer und steilem Anstieg mit einer relativ hohen Hochwasserspitze. Sie wird von einem Regen hoher Intensität erzeugt, der über einem kleinen Einzugsgebiet niedergeht.

Nach: HND (2014): Lexikon des Hochwassernachrichtendienstes Bayern

Suffizienz

Suffizienz ist neben Effizienz und Konsistenz eines von drei Nachhaltigkeitsprinzipien. Das Wort stammt von dem lateinischem sufficere und bedeutet „ausreichen“, „genug sein“. Unter Suffizienz verstehen wir Änderungen in der Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen, die zu einem verringerten Verbrauch an Ressourcen führen. Dabei ändern sich auch Nutzenaspekte des Konsums. Suffizienz versucht also nicht, bestehende Bedürfnisse mit weniger (Effizienz) oder anderem (Konsistenz) Ressourcenaufwand zu befriedigen, sondern hinterfragt die Bedürfnisse selbst.

nach Fischer et al. (2013), Kapitel 2.4 sowie Ebinger & Zahrnt, Hg:BUND (2017)

Sukzession

Zeitliche Abfolge der Entwicklung von Pflanzen- und Tiergesellschaften.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung