Schulung von Personal in Bezug auf Wasser- und Energiesparen
Ein guter ökologischer Zustand von Seen ist ein zentrales Ziel der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Durch eine Verminderung der Nährstoffeinträge wird die Gewässergüte von Seen langfristig verbessert. Zusätzliche See-interne Verfahren können die Besserung beschleunigen.
Stationäre Reinigungssysteme sind in Deutschland noch nicht verfügbar, aber an der schwedischen West- und Ostküste bereits relativ weit verbreitet. Sie sind sowohl für Motor- als auch für Segelboote geeignet. Die Reinigung basiert auf rotierenden Bürsten, die sanft gegen die Boote geschoben oder die Boote über sie gefahren werden.
Die reinigende Wirkung von Ultraschallanlagen beruht auf der Induktion von Kavitation. Die Wirkung wird durch die Erzeugung von Mikrobläschen erreicht, die entstehen wenn ein ausreichend hoher, negativer Druck auf eine Flüssigkeit ausgeübt wird.
Eine völlig andere Variante des Bewuchsschutzes stellen Bootshebeanlagen dar. Durch das Trocknen des Rumpfes nach der Fahrt und eventueller Reinigung ist eine spezielle Beschichtung nicht notwendig. Letzteres ist besonders für Regatta-Boote interessant, da dadurch sehr glatte Unterwasseranstriche wie z.B. spezielle Polyurethane aufgetragen werden können, die nicht einer dauerhaften Wasserbelastung
Antihaftbeschichtungen basieren auf Silikonpolymeren, denen Hydrogele zugesetzt werden, um eine sowohl hydrophobe als auch hydrophile Grenzfläche zu schaffen. Die Beschichtungen sind weich wie Gummi und daher nicht beständig gegen hohe mechanische Belastungen.
Persistente organische Schadstoffe werden weiträumig transportiert und kommen auch fern ihrer Eintragsquelle in der Umwelt vor. In den Fließgewässern reichern sie sich am Schwebstoff und in der Nahrungskette an. Sie sind giftig für Menschen und Tiere.
Klarwasser, behandeltes kommunales Abwasser, wird oft in Fließgewässer eingeleitet. Für eine UBA-Studie wurde der Klarwasseranteil in Oberflächengewässern deutschlandweit eingeschätzt und das Risiko für die Trinkwassergewinnung bewertet. Zudem gibt die Studie Handlungsempfehlungen bei Überschreitungen gesundheitlicher Orientierungswerte. Per se besteht für die öffentliche Gesundheit keine Gefahr.