Geschirrspüler: Im ECO-Programm Wasser und Strom sparen
Familie H. steigt von Glühlampen auf Energiesparlampen um. Weil die so sparsam sind, hängt Familie H. gleich ein paar mehr Lampen auf und achtet nicht mehr so darauf, sie auszuschalten. Ergebnis: Die Energieeinsparung fällt geringer aus als geplant – ein typischer „Rebound-Effekt“. Wie die Umweltpolitik solchen Effekten entgegenwirken kann, zeigen drei neue Veröffentlichungen des UBA.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) tragen wesentlich zur Energieeffizienz von Gebäuden bei, vor allem bei Altbauten. Damit sind sie ein wichtiges Klimaschutz-Instrument. Das UBA hat im Jahr 2010 Kriterien entwickelt, um aus Umweltschutzsicht besonders vorteilhafte WDVS mit dem Blauen Engel auszeichnen zu können. Neue Forschungsprojekte unterstützen die zeitgemäße Weiterentwicklung der Kriterien.
Am Samstag, den 27. März, um 20:30 Uhr werden auch an vielen UBA-Gebäuden für eine Stunde die Lichter ausgehen. Die „Earth Hour“ setzt weltweit ein Zeichen für mehr Klimaschutz. Die Aktion wurde 2007 von der internationalen Naturschutzorganisation WWF ins Leben gerufen.
Am Sonntag, den 26. März, ist es wieder soweit: Die Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt. Weniger Energie wird dadurch nicht verbraucht. Wir geben Tipps, wie Sie wirklich Energie sparen können.
In Deutschland gibt es immer mehr Ein-Personen-Haushalte. Das belastet die Umwelt. Denn damit steigen automatisch die zu beheizende Wohnfläche pro Kopf und die Anzahl der Elektrogeräte, wie Kühlschränke oder Fernseher. Auch die Zahl der Pkws erhöht sich stetig.
Die Energieproduktivität gibt das Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt und Energieverbrauch wieder. Sie wird oft als Maßstab für die Effizienz im Umgang mit Energieressourcen verwendet. Die deutsche Energieproduktivität ist seit 2008 deutlich angestiegen. Gründe dafür waren neben der Energieeffizienz vor allem eine geänderte Wirtschaftsstruktur.