Mehr Pkw und Fernseher: Zunahme kleiner Haushalte belastet Umwelt
In Deutschland gibt es immer mehr Ein-Personen-Haushalte. Das belastet die Umwelt. Denn damit steigen automatisch die zu beheizende Wohnfläche pro Kopf und die Anzahl der Elektrogeräte, wie Kühlschränke oder Fernseher. Auch die Zahl der Pkws erhöht sich stetig.
Generell bei deutschen Haushalten schlagen die Nachfrage nach immer mehr Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik und die fleisch- und genussmittellastige Ernährung negativ zu Buche. In der Summe konnten die deutschen Haushalte jedoch im Zeitraum 2000 bis 2011 sowohl ihren Energieverbrauch für Wohnen und Kraftfahrzeuge als auch ihren CO2-Ausstoß bei Wohnen und Mobilität um etwa 14 Prozent senken. Denn wegen gestiegener Brennstoffpreise wird moderater geheizt, Elektrogeräte und Pkws wurden im Schnitt sparsamer. Dies ermittelte das Statistische Bundesamt, das im Auftrag des UBA die Umweltbelastungen des privaten Konsums untersuchte. Die in der Studie erarbeiteten 14 Nachhaltigkeitsindikatoren sollen helfen, die wichtigsten von Privathaushalten ausgehenden Umweltbelastungen zu ermitteln und die Nachhaltigkeit des Konsums zu beobachten.
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