F
Ein Frosttag ist ein Tag, an dem das Minimum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (0°C) liegt, wobei das Lufttemperatur-Maximum nicht berücksichtigt wird. Die Anzahl der Frosttage ist somit größer oder gleich der Anzahl der Eistage, an denen durchgehend Frost vorherrscht. Die Anzahl der Frosttage ergänzt die Aussagen zur Strenge eines Winters, welche primär anhand der Anzahl der Eistage ermittelt wird.
Nach: DWD (2014): Wetterlexikon
Obstgehölze setzen oft mehr Blüten und Früchte an, als sie bis zur Vollreife versorgen können, ohne sich übermäßig zu verausgaben. Daher werfen sie einen Teil der angesetzten Früchte im Frühjahr, spätestens aber im Juni ab (sogenannter Junifruchtfall). Je nach Art und Sorte regulieren die Gehölze den Fruchtbesatz unterschiedlich gut. Daher kann es dennoch passieren, dass ein Gehölz im einen Jahr überreich trägt, im nächsten dafür jedoch kaum, weil es sich erst erholen muss – dieses Phänomen wird Alternanz genannt. Das sogenannte Ausdünnen soll dem vorbeugen: Hierbei regulieren von Vornherein die Gärtnerinnen oder Gärtner den späteren Fruchtbehang, indem sie die jungen Früchte mit den Fingern ausknipsen.
Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage
Ein Fungizid ist ein chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze und/oder ihre Sporen abtötet und/oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindert.
Kreuzungsbauwerk von Straßen, Wegen u. Ä. mit Gewässern auf Gewässersohlenniveau.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
G
Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes'
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
In REACH definiert. Beabsichtigt formulierte Mischung, die als solche in Verkehr gebracht wird.
Gesamter Materialaufwand (englisch „Total Material Requirement“ / TMR): Ein Stoffstromindikator: Menge aller direkt und indirekt in ein Bezugssystem eingehenden Materialien einschließlich der versteckten Stoffströme in Massen- oder Massenstromeinheiten (Kilogramm, Tonnen, Tonnen pro Jahr). Bezugssysteme können z.B. Produkte, Verfahren, Dienstleistungen, Branchen, ganze Bedürfnisfelder (Bauen und Wohnen, Mobilität, Ernährung, Kommunikation) oder Volkswirtschaften sein. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung erfasst der TMR alle Materialflüsse aus verwerteter und nicht verwerteter Entnahme im Inland sowie aller im Ausland anfallender Materialflüsse aus verwerteter und nicht verwerteter Entnahme, die durch Importe verursacht werden. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)
Die Gesamtrohstoffproduktivität ist definiert als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt zuzüglich der preisbereinigten Ausgaben für Importe (BIP+M) geteilt durch die Masse der inländischen genutzten Entnahme von Rohstoffen zuzüglich der Masse der Importe ausgedrückt in Rohstoffäquivalenten (RMI). Die Gesamtrohstoffproduktivität umfasst abiotische und biotische Rohstoffe. Sie dient als produktionsbezogener Indikator für die Rohstoffeffizienz der deutschen Volkswirtschaft.