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Fruchtausdünnung

Obstgehölze setzen oft mehr Blüten und Früchte an, als sie bis zur Vollreife versorgen können, ohne sich übermäßig zu verausgaben. Daher werfen sie einen Teil der angesetzten Früchte im Frühjahr, spätestens aber im Juni ab (sogenannter Junifruchtfall). Je nach Art und Sorte regulieren die Gehölze den Fruchtbesatz unterschiedlich gut. Daher kann es dennoch passieren, dass ein Gehölz im einen Jahr überreich trägt, im nächsten dafür jedoch kaum, weil es sich erst erholen muss – dieses Phänomen wird Alternanz genannt. Das sogenannte Ausdünnen soll dem vorbeugen: Hierbei regulieren von Vornherein die Gärtnerinnen oder Gärtner den späteren Fruchtbehang, indem sie die jungen Früchte mit den Fingern ausknipsen.

Kurzlink: www.uba.de/t99400de