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E

Ensemblemittel

Das Ensemblemittel ist das Mittel eines Ensembles – oder einer Vielzahl – von Simulationen.

Entwicklungskorridor

Bereich, der entsprechend dem Fließgewässertyp und der Gewässergröße in seiner Ausdehnung weitestgehend variiert und eine möglichst naturraumtypische Gewässerentwicklung ermöglicht. Ausreichend dimensionierte Entwicklungskorridore schützen also nicht nur unmittelbar vor Stoffeinträgen, sondern eröffnen darüber hinaus auch Räume für die eigendynamische Entwicklung der Fließgewässer.

Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Entwicklungspfad

Eine Entwicklung auf der Grundlage einer Anordnung von technologischen, wirtschaftlichen, sozialen, institutionellen, kulturellen und biophysikalischen Eigenschaften, die die Wechselwirkungen zwischen natürlichen und menschlichen Systemen über die Zeit in einem bestimmten Maßstab bestimmen, einschließlich der Produktions- und Verbrauchsmuster in allen Ländern. Alternative Entwicklungspfade beziehen sich auf andere mögliche Entwicklungstrajektorien, wobei die Fortsetzung derzeitiger Trends nur einen unter vielen Pfaden darstellt.

Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Erosion

Durch Wind oder Wasser wird lockerer Boden an der Erdoberfläche abgetragen. Die Erosion ist ein natürlicher Prozess, wird aber durch die wirtschaftliche Nutzung der Böden oft sehr verstärkt oder ausgelöst. Die Stärke und Auswirkungen der Erosion hängen von vielen Faktoren (unter anderem Art und Menge des Niederschlages, Geländeform, Vegetationsart und -dichte sowie Landnutzung) ab.

Nach: DWD (2014): Wetterlexikon

Erzeugnis

In REACH definierter Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem Maße als die chemische Zusammensetzung seine Funktion bestimmt.

EU POP-Verordnung

Verordnung (EU) 2019/1021 des europäischen Parlaments und des Rates zur Umsetzung des Stockholmer Übereinkommen in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland

 

Eutrophierung

Eine durch menschliche Aktivitäten verursachte Anreicherung von Nährstoffen in Ökosystemen. In Gewässern bewirkt diese etwa ein beschleunigtes Wachstum von Algen und höheren Formen pflanzlichen Lebens.

Evaporation

Als Evaporation bezeichnet man den Übergang des Oberflächenwassers auf der Erde in den gasförmigen Zustand durch Verdunstung über einer freien Wasserfläche oder über einer vegetationslosen Erdoberfläche. Siehe auch Evapotranspiration

Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon

Evapotranspiration

Ist die gesamte Verdunstung von einer natürlich bewachsenen Bodenoberfläche. Sie setzt sich aus der Evaporation und der durch Tiere und Pflanzen verursachte Verdunstung (Transpiration) zusammen.

Nach: DWD (2014): Wetterlexikon

Exposition

verschiedene Bedeutungen, etwa:

etwas ausgesetzt sein (z.B. einer Chemikalie oder der Sonne)

auf Klima bezogen: Auch Klimasignal, beschreibt den Reiz des heutigen Klimas bzw. des Klimas zu einem Zeitpunkt in der Zukunft. Die Differenz zwischen beiden Zeitpunkten beschreibt die Klimaveränderungen, wie steigende Temperaturen, Veränderungen im Niederschlag, Veränderungen von Wetterextremen. Systemisch betrachtet, ist die Veränderung des Klimasignals der Reiz, der innerhalb eines bestehenden Systems potentielle Klimafolgen verursacht.



Quelle: Greiving, S. / Schneiderbauer, S. / Zebisch M. (2012): Vulnerabilität – Begriffliche und konzeptionelle Einordnung und Stand der Forschung (unveröffentlicht)