Umweltfreundliche Beschaffung
Die öffentliche Hand kauft im Jahr für rund 500 Milliarden Euro ein – von Bleistiften bis zu Bussen für den öffentlichen Personennahverkehr. Diese erhebliche Nachfragemacht lässt sich bewusst nutzen, um Umweltbelastungen zu reduzieren, das Angebot umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen zu verbessern oder die Markteinführung innovativer umweltfreundlicher Produkte gezielt zu unterstützen.
Umweltfreundliche Beschaffung
Innovationen im öffentlichen Beschaffungswesen
Ein neuer Leitfaden des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt strategische Entscheider und operative Beschaffer mit konkreten Hinweisen, wie sie das Beschaffungswesen innovationsorientierter gestalten können.
"Deutschland stellt um": Nationale Bewegung für Ressourcenschutz
Im Einsatz für Ressourcenschutz: Die Bewegung „Deutschland stellt um“ gibt Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, ihr Engagement sichtbar zu machen. Zentrales Element ist die Internetplattform www.deutschland-stellt-um.de. Dort stellen Organisationen und Entscheider dar, wie sie durch die Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel wertvolle Ressourcen schützen.
Neue EU-Vergaberichtlinien stärken umweltfreundliche Beschaffung
Bald dürfen öffentliche Auftraggeber bei ihren Ausschreibungen unter bestimmten Voraussetzungen die Vorlage von Kennzeichnungen, wie das Umweltzeichen „Blauer Engel“, nicht mehr nur als Nachweis anerkennen, sondern diese sogar ausdrücklich verlangen. Das wird die Praxis der umweltfreundlichen Beschaffung deutlich erleichtern.
Allianz für nachhaltige Beschaffung setzt Arbeit in 2014 fort
Die Allianz für eine nachhaltige Beschaffung hat in Ihrer Sitzung im Januar 2014 die Weichen für die weitere Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen gestellt. Die Expertengruppen (EG) Elektromobilität, Öffentlicher Personennahverkehr, Ressourceneffizienz, Standards und Statistik/Monitoring setzen in 2014 Ihre Arbeit fort. Auch das Thema nachhaltiges Bauen bleibt Teil der Arbeit der Allianz.
Green IT- Initiative der Bundesverwaltung erfolgreich
Die Bundesverwaltung hat ihr im Jahr 2008 gestecktes Ziel erreicht, für den Betrieb ihrer Informationstechnik bis 2013 im Vergleich zum Jahr 2008 insgesamt 40 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Das sind 236 Gigawattstunden Strom – so viel, wie über 66.000 Dreipersonenhaushalte pro Jahr verbrauchen. So konnten 136.000 Tonnen klimaschädliches CO2 vermieden werden.
Neuer Leitfaden für ressourceneffiziente Beschaffung
Ein neuer Leitfaden der Expertengruppe Ressourceneffizienz der Allianz für eine nachhaltige Beschaffung gibt Handlungsempfehlungen für eine ressourceneffiziente Beschaffung. Der Leitfaden beschäftigt sich mit der Gewinnung und Aufbereitung von mineralischen Abbruchmaterialien sowie dem Einsatz von Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen (RC) im Hochbau.
Energieeffizienzkriterien für Produkte
Die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) hat Listen mit aktuell geltenden Energieeffizienzanforderungen für Produkte veröffentlicht. Diese richten sich an Privatpersonen, Beschaffungsstellen, Hersteller sowie Händler und bieten einen Überblick über die energiebezogenen Mindestanforderungen für Produkte.
KPMG-Studie: Änderung im Einkaufsverhalten der öffentlichen Hand
Die Ergebnisse der Studie „Kommunale Beschaffung im Umbruch“ zeigen, dass ein Umdenken bei der Beschaffung in Richtung Nachhaltigkeit bereits begonnen hat.