Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Wasser

Wasser ist Grundlage allen Lebens. Bäche, Flüsse, Seen, Feuchtgebiete und Meere sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Das Grundwasser ist Trinkwasserspender und Lebensraum zugleich. Wasser trägt zur Lebensqualität bei: für unsere Ernährung, die tägliche Hygiene und für Freizeitaktivitäten. Außerdem ist Wasser als Energiequelle, Transportmedium und Rohstoff ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Zeiten zunehmender Konkurrenzen um Wasser ist ein effektiver Schutz und der schonende Umgang mit dieser Ressource Voraussetzung für biologische Vielfalt und nachhaltige Nutzungen.

Wasser

Podiumsdiskussion am 22.03.2023 im UBA

Niedrigwasser der Mulde bei Dessau

Am 22.03.2023 ist der internationale Tag des Wassers, der unter dem Motto „Accelerating Change“, zu Deutsch: „Mehr Tempo beim Wandel“, steht. Das ist angesichts der besonderen Bedeutung des Wassers und der klimatischen Veränderungen auch geboten.

zuletzt aktualisiert am
Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Umweltbundesamt unterstützt die Ukraine beim Gewässerschutz

Ein renaturierter Fluss in der Mitte, links eine Autobahn, rechts Bahngleise.

Ukrainische und deutsche Expertinnen*Experten haben gemeinsam einen Leitfaden für die Verbesserung des Zustands von Fließgewässern in der Ukraine erarbeitet. Dieser konnte nun trotz des seit einem Jahr vorherrschenden Krieges erfolgreich finalisiert werden. Im Fokus des Leitfadens stehen effiziente Möglichkeiten zur Renaturierung von Bächen und Flüssen am Beispiel der Dnister in der Ukraine.

Wasser

Neuer Erklärfilm zum Zustand der Gewässer in Deutschland

Scrennshot aus dem Video: Zustand der Gewässer in Deutschland.

Der Erklärfilm zeigt auf anschauliche Weise den aktuellen Zustand unserer Flüsse, Seen und des Grundwassers. Es werden die wesentlichen Nutzungen und Belastungen aber auch Maßnahmen zur Verbesserung erklärt. Der Erklärfilm komplettiert die bereits veröffentlichte Broschüre und das Dashboard mit den aktuellsten Daten, wo Sie den Zustand der Gewässer vor Ihrer Haustür finden können.

Abfall | Ressourcen, Wasser

Wertstoffe aus Klärschlamm: Umsetzung der Klärschlammverordnung

Becken einer Kläranlage mit braunem, schaumigem Wasser

Nach Einführung der Klärschlammverordnung im Jahr 2017 stellten sich zum Phosphatrecycling einige Fragen, etwa zum Potenzial rückgewinnbarer Nährstoffe aus Klärschlamm, die die neuen Vorschriften nicht ausreichend regelten. Eine Studie des UBA beantwortet diese Fragen und gibt Hinweise zu analytischen Methoden und Untersuchungsintervallen für die Klärschlammuntersuchung.

Wasser

Trotz Fortschritten nur zehn Prozent der deutschen Gewässer ökologisch intakt

See mit Schilfgürtel und Steg

Aktuell sind nur knapp zehn Prozent der Flüsse, Seen und Küstengewässer in gutem ökologischen Zustand. Das ist zwar eine leichte Verbesserung gegenüber 2015, stellt Deutschland aber weiter vor große Herausforderungen. Nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie sollen die Gewässer bis 2027 chemisch, ökologisch und - beim Grundwasser - auch in der verfügbaren Menge „gut“ sein.

Wasser

Oder-Fischsterben: Eingeleitetes Salz führte zur Massenvermehrung giftiger Alge

Der Fluss aus der Luft, dahinter Wiesen.

Die wahrscheinlichste Ursache für das Fischsterben in der Oder ist ein sprunghaft gestiegener Salzgehalt, der gemeinsam mit weiteren Faktoren für eine massive Vermehrung einer für Fische giftigen Brackwasseralge geführt hat. Das geht aus dem Bericht der deutschen Expertengruppe hervor, der am 30.09.2022 veröffentlicht wurde.

Wasser

Erste systematische Mikroplastikanalyse in der Donau

Flusslauf der Donau vom Ufer aus

In einem ersten umfassenden internationalen Screening zu Mikroplastik im Einzugsgebiet der Donau wurde Mikroplastik in allen Proben nachgewiesen. Polyethylen war dabei mit maximalen Gehalten von bis zu 22,24 µg/mg Schwebstoffe das vorherrschende und durchgehend nachweisbare Polymer. Darüber hinaus wurden Polystyrol, Styrol-Butadien-Kautschuk und Polypropylen gefunden.

Wasser

Wassersparen im Alltag

Duschkopf

Steigende Temperaturen, sinkende Niederschlagsmengen, immer mehr Hitzetage – in Deutschland ist Wasserknappheit bisher zwar noch kein größeres Problem. Doch vor allem in heißen und trockenen Sommern sollten auch Privatleute ihren Wasserverbrauch reduzieren und bewusster mit Wasser umgehen. So können wir die lebenswichtige Ressource Wasser schonen.

Chemikalien, Wasser

Bakterielle Resistenzen in Klärschlamm

Ein Foto der Kläranlage Pirmasens. Bei der Abwasserbehandlung entsteht Klärschlamm, der neben überschüssigen Nährstoffen auch viele Schadstoffe und Bakterien enthält.

Klärschlamm enthält eine Vielzahl an Stoffen, die in der Umwelt unerwünscht sind. Sie werden bei der Abwasserbehandlung in den Klärschlamm überführt. Die Qualität des Schlamms hängt u.a. von ortsabhängigen Faktoren ab. Die neue Studie zeigt, dass die Ausbaugröße einer Kläranlage keinen Einfluss auf das Vorkommen von Resistenzgenen oder resistenten Bakterien sowie Schadstoffen im Klärschlamm hat.

Chemikalien, Wasser

Neue Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Gewässer vor Spurenstoffen

Ein Reagenzkolben vor grüner Wiese, darin Wasser.

Die Rückstände von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und anderen Chemikalien können schon in geringen Konzentrationen negative Auswirkungen auf Gewässer und die Qualität des Trinkwassers haben. Als Teil der Spurenstoffstrategie des Bundes entwickeln derzeit Interessenverbände an „Runden Tischen“ freiwillige Maßnahmen zur Entlastung der Umwelt.

Wasser

Grundwasser ist Gewässertyp des Jahres 2022

Ein Foto in der Blauhöhle. Zu sehen Grundwasser und eine Person in einem Boot.

Das UBA hat „Grundwasser“ zum Gewässertyp des Jahres 2022 gekürt: In Deutschland werden rund 70 Prozent des Trinkwassers aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Unsere Ökosysteme sind auf eine ausreichende Menge an Grundwasser angewiesen. Verunreinigungen, Klimawandel und Wasserentnahmen gefährden die Qualität und Menge dieses lebenswichtigen Gutes.

Wasser

Mikroplastik im Meer: Ganzes Ausmaß noch immer nicht absehbar

Plastikmüll am Meeresstrand

Anlässlich der 5. UNEA-Konferenz in Nairobi, auf der eine Resolution zur Aufnahme der Verhandlungen für eine globale Plastikkonvention verabschiedet wurde, fordert der „Runde Tisch Meeresmüll“ eine schnelle Reduktion des Eintrags von Mikroplastik in Nord- und Ostsee. In einem aktuellen Themenpapier zeigt der Runde Tisch zahlreiche Möglichkeiten auf, wie weniger Mikroplastik ins Meer gelangen kann.

Kurzlink: www.uba.de/t62de