UBA-Alphabet
Fracking ist eine neue und hoch umstrittene Technologie zur Erdgasförderung. Die Risiken für Mensch und Umwelt sind noch längst nicht alle erforscht, warnt das UBA 2011, und rät, Fracking nur mit strengen Auflagen zuzulassen. Außerdem rechnet das UBA vor, dass sich die Energiewende auch gesamtwirtschaftlich lohnt, und drängt beim geplanten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) auf mehr Lärmminderung.
2010 fließt nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon wochenlang Öl in den Golf von Mexico. Das UBA zeigt durch Studien: 100 % Ökostrom bis 2050 sind in Deutschland möglich und Nachtfluglärm macht krank. Es warnt vor Bisphenol A, verbietet erstmals ein Putzmittel, bewertet eine mögliche Pkw-Maut, legt ein Konzept für mehr Schienengüterverkehr vor und gründet die Kommission Landwirtschaft.
Umwelt- und klimaschonend, treibhausgasneutral und lärmarm – Das Umweltbundesamt stellt ein neues Konzept für den Luftverkehr der Zukunft vor. UBA-Lärmexperte René Weinandy erklärt, wohin die Reise geht.
Matthias Hintzsche vom UBA über Lärm, warum er krank machen kann und was die Politik tut.
Das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm (FluLärmG) in seiner letzten Fassung von 2007 reicht nicht aus, um die Bevölkerung ausreichend vor Fluglärm zu schützen. Das ist das Ergebnis eines UBA-Berichts zu der 2017 anstehenden Evaluation dieses Gesetzes.
Die NORAH-Studie (Noise Related Annoyance, Cognition, and Health) zeigt, dass Flug-, Schienenverkehrs-, und Straßenverkehrslärm bei dauerhafter Exposition negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, psychisch wie physisch. Gleichzeitig besteht aber weiterhin hoher Forschungsbedarf.
In Deutschland fühlen sich nach einer repräsentativen Umfrage des UBA ca. 40% der Bevölkerung durch Fluglärm gestört oder belästigt. Im Gegensatz zu Schienen- und vor allem Straßenverkehrslärm ist Fluglärm aber weniger allgegenwärtig. Er tritt vielmehr geballt in der Umgebung der Flughäfen auf. Dort wird die Beeinträchtigung durch Fluglärm oftmals als besonders hoch empfunden.