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Fließgewässer

Wasser

Messnetze - Chemisches Monitoring

Die Bundesländer messen Schadstoffe an einer Vielzahl von Messstellen. Für die Messnetze und Messprogramme sind Kriterien festgelegt, nach denen die Messstellen- und Stoffauswahl durch die Bundesländer erfolgt.

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Nährstoffkonzentrationen in Fließgewässern

Die Stickstoff- und Phosphorkonzentrationen in den Flüssen und Bächen haben sich seit 1995 insbesondere durch den Ausbau der Kläranlagen deutlich verringert. Sie sind jedoch in vielen Gewässern nach wie vor zu hoch und beeinflussen die Wasserqualität und damit auch die im Wasser lebenden Tiere und Pflanzen.

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Wasser

Gewässertyp 2020 - Steiniger, kalkreicher Mittelgebirgsbach

Bild eines Baches

Naturnahe Gewässer sind für eine Vielzahl von Arten äußerst wertvolle Lebensräume. Unsere Gewässer in Deutschland liegen in verschiedenen Ökoregionen, Höhenlagen, haben unterschiedliche Größen, Lebensräume und Lebensgemeinschaften und lassen sich verschiedenen Typen zuordnen. Der „Steinige, kalkreiche Mittelgebirgsbach“ (Typ 7) ist der Gewässertyp des Jahres 2020.

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Wasser

Gewässerzustand verbessern – ein gesetzlicher Auftrag

Grafik: Paragraphenzeichen als Symbol für Gesetzgebung.

Die Aufwertung von Fließgewässern durch Renaturierungsmaßnahmen ist eine gesellschaftliche Aufgabe und ergibt sich aus der Rechtslage. Der Schutz und die Verbesserung von Fließgewässern sind in den wasserrechtlichen Vorgaben der EU, des Bundes und der Länder verankert. Derzeit sind deutsche Fließgewässer aber noch weit entfernt vom erwünschten Zustand.

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Wasser

Wern: Mit systematischer Gewässerentwicklung zum Erfolg

Luftbild der Wern, die schwach geschwungen in einem Entwicklungskorridor verläuft. Ein Ufer ist mit dichten Gehölzen bewachsen. Entlang des gegenüberliegenden Ufers wachsen Gräser. An den Entwicklungskorridor grenzen landwirtschaftliche Flächen an.

Die fränkische Wern wurde in den 1930er Jahren ausgebaut, um bis an den Gewässerrand Landwirtschaft betreiben zu können. Dadurch nahm die Biotop- und Artenvielfalt deutlich ab. Durch systematische, abschnittsweise Renaturierung und den ökologischen Um- bzw. Rückbau gewinnt die Wern seit 1995 nach und nach einen naturnahen Zustand zurück.

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Wasser

Ruhr: Erlebbare Wildnis in der Stadt

Foto: Eine erwachsene Person und zwei Kinder, die mit den Füßen im Wasser direkt am Ufer der Ruhr stehen und die Steine im Gewässer betrachten.

Mehr als 20 Einzelmaßnahmen wurden zur Herstellung der Durchgängigkeit und zur Renaturierung der Gewässerstrukturen der Ruhr in Arnsberg umgesetzt. Dadurch entstand eine naturnahe Flusslandschaft mitten in der sauerländischen Stadt. Zunehmend prägt die renaturierte Ruhr das Stadtbild und wird von der Bevölkerung zur Erholung genutzt. Auch der Hochwasserschutz hat sich deutlich verbessert.

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Wasser

Nebel: Flächenmanagement zur weiträumigen Gewässeraufwertung

Foto: Fischaufstiegsanlage mit großen Wasserbausteinen in der Gewässersohle.

Langfristiges Flächenmanagement und Bodenneuordnung ermöglichten weiträumige Renaturierungen an der mecklenburgischen Nebel. In den Niederungsbereichen waren dazu Baumaßnahmen nötig, da nicht genügend Gewässerdynamik für eine selbständige Entwicklung vorhanden ist. Durch die Renaturierungen konnten Ökosystemleistungen wie etwa Kohlenstoffspeicherung oder Kühlung der Landschaft gesteigert werden.

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Wasser

Helme: Renaturierung und technischer Hochwasserschutz

Foto: Ein Klappenwehr aus Beton und Stahl entlang der Helme. Das Ufer im Bereich vor dem Klappenwehr ist mit Gräsern bedeckt. Die andere Uferseite ist naturnah mit Gehölzen bestanden.

Ein innovativer Ansatz kombiniert technischen Hochwasserschutz und Renaturierung an der Helme bei Sundhausen in Thüringen. Das Hochwasserrisiko ist deutlich reduziert, Betriebe siedeln sich in den nun hochwasserfreien Industriegebieten an. Auch seltene und geschützte Arten, wie die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel (Unio crassus), profitieren von naturnahen Hochwasserschutzmaßnahmen.

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Kurzlink: www.uba.de/t25103de