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Earth Overshoot Day 2020: Ressourcenbudget verbraucht
Das Ressourcen-Budget für das Jahr 2020 ist aufgebraucht: Bis zum 22. August hat die Menschheit so viel verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Im vergangenen Jahr stand der Earth Overshoot Day noch am 29. Juli im Kalender. Dass der Aktionstag in diesem Jahr einige Wochen später stattfindet, ist eine Folge der Corona-Pandemie.
Biologische Vielfalt im Boden schützen
Ein Teelöffel Boden enthält mehr Organismen als Menschen auf der Erde leben. Im und auf dem Boden leben u.a. Bakterien, Pilze, Insekten, Ameisen, Regenwürmer, Maulwürfe. Diese Bodenvielfalt ist für Klimaschutz und Landwirtschaft von herausragender Bedeutung und trägt zur Reinigung von Luft und Wasser bei. Ein aktuelles Positionspapier fordert deshalb einen stärkeren Schutz der Bodenbiodiversität.
Digitale und nachhaltige Dienstleistungen im Ostseeraum
Die Digitalisierung und ökologisches Design schaffen neue Möglichkeiten für den Umwelt- und Ressourcenschutz: Beispielsweise helfen digitale Service-Angebote bereits heute dabei, Lebensmittelabfälle zu vermeiden oder die Nutzungsdauer von Elektrogeräten zu verlängern. Das vom UBA koordinierte EU-Interreg-Projekt EcoDesign Circle 4.0 fördert solche Dienstleistungen in sechs Ostsee-Anrainerstaaten.
Vorschläge für einen umwelt- und ressourcenschonenden Bergbau
Bergbau ist in Deutschland ein aktuelles Thema: Einerseits stellen sich mit dem eingeleiteten Ausstieg aus der Braunkohlegewinnung vermehrt neue Anforderungen, insbesondere zur Folgenbewältigung. Andererseits erkunden internationale Konsortien aussichtsreiche Lagerstätten. Das UBA empfiehlt daher, das Bergrecht – aus der Perspektive des Umweltschutzes – weiterzuentwickeln.
Umweltfreundlich leben: Worauf es ankommt
Ernährung, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen, Kleidung, Elektronik und Computer – wo liegen die großen Stellschrauben für ein klima- und ressourcenschonendes Leben?
UBA testet Abgasmessungen durch Remote Sensing
Im Rahmen eines UBA- Projektes startet im August die zweite Messkampagne in Frankfurt, um CO2- und Schadstoffemissionen von vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen mittels der Messmethode Remote Sensing zu messen. Die Methode ermöglicht dies ohne direkten Kontakt mit dem Fahrzeug, da die Zusammensetzung der Abgase mit einer IR/UV-Lichtquelle, z.B. einem Laser, aus einigen Metern Entfernung bestimmt wird.
Gefahrstoffschnellauskunft informiert zu Ammoniumnitrat
Im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut kam es zu einer gewaltigen Explosion, das menschliche Leid und der Schaden an der Infrastruktur ist noch nicht abschätzbar. Durch den Brand einer Lagerhalle detonierten mehrere Tonnen unsachgemäß gelagertes Ammoniumnitrat. Die Gefahrstoffschnellauskunft informiert über die Geschichte, die Verwendung und den chemischen Hintergrund dieser Verbindung.
REACH-Weiterentwicklung und nachhaltige Chemie
Die europäische Chemikalienverordnung REACH soll zu einer nachhaltigeren Chemie beitragen. Ein aktueller UBA-Bericht bietet eine systematische Analyse der Zusammenhänge zwischen den Hauptelementen von REACH (z. B. Registrierung und Information in der Lieferkette) und den bedeutenden Elementen der nachhaltigen Chemie (z. B. Substitution der Stoffe oder soziale Verantwortung von Unternehmen).
GSAapp gibt Infos für Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien
Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) unterstützt Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien mit gesicherten Informationen zu Gefahrstoffen, Einsatzmaßnahmen und Erste-Hilfe-Hinweisen. In der GSAapp für Smartphones sind diese Infos auch offline jederzeit verfügbar. Die App wurde um neue Funktionen erweitert und steht kostenlos für iPhone und Android zum Download bereit.
Gewinner des Wettbewerbs "Büro & Umwelt" 2020 stehen fest
Ressourcenschonendes Verhalten im Büroalltag und die Beachtung von Umweltaspekten bei der Büroartikelbeschaffung sind von großer Bedeutung. Mit dem Wettbewerb "Büro & Umwelt" zeichnet B.A.U.M. Vorreiter aus und macht so auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze.
Klimawandel beeinflusst Leben der Pinguine in der Antarktis
Ergebnisse aus einer Langzeituntersuchung im Auftrag des UBA verdeutlichen den Einfluss des Klimawandels auf Pinguine und andere Seevögel in der Antarktis: Steigende Temperaturen und höhere Niederschläge führen dazu, dass sich Arten, die stark an Eis gebunden sind, weiter nach Süden zurückziehen und Arten aus wärmeren Gebieten dafür ihren Platz einnehmen.
Umwelt- & Klimaschutz schafft krisenfestere Wertschöpfungsketten
Das ist die Botschaft einer virtuellen Podiumsdiskussion von UBA, OECD und UNEP. Hintergrund sind aktuelle Debatten zur Krisenanfälligkeit globaler Wertschöpfungsketten und zur rechtlichen Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten international tätiger Unternehmen. Herausgehoben wurde die Notwendigkeit, Umweltschutz und Achtung der Menschenrechte besser zu verzahnen.