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Wirtschaft | Konsum, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Öl-Terminals werden sicherer – im Donaudelta und der ganzen UNECE

Schiff an einer Öl-Umschlaganlage an einem Fluß

Industrieunfälle können katastrophale Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben – und sie machen nicht an Landesgrenzen halt. Als Ergebnis eines Beratungshilfeprojektes haben die Donaudelta-Anrainer Republik Moldau, Rumänien und Ukraine gemeinsam ihre Sicherheitsstandards erhöht und den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit im Ernstfall gelegt.

Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Grenzüberschreitend gegen Hochwasser

Luftbild: eine Landschaft mit einer Siedlung ist großflächig überschwemmt

Hochwasser kennen keine Grenzen. Verschiedene Anrainerstaaten von Flüssen sollten auf nationaler und regionaler Ebene zusammenarbeiten. Auf einem vom UBA mit organisierten internationalen Workshop dieses Jahr in Genf tauschten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Staaten ihre Erfahrungen aus. Ein Bericht fasst Beispiele der Kooperation und Empfehlungen für die Praxis zusammen.

Gesundheit

Neuer UMID: Allergikerfreundliche Bäume für die Stadtbepflanzung

Frau schneuzt sich vor einer blühenden Birke die Nase

Für Menschen mit Pollenallergie sind die Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Denn Erle, Birke und Haselnuss blühen früher im Jahr und produzieren tendenziell mehr Pollen. Das sollte bei Neupflanzungen berücksichtigt werden. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift UMID finden Städte und Gemeinden Empfehlungen, welche Baum- und Straucharten aus allergologischer Sicht geeignet sind.

Boden | Fläche

Verwaltungsprozesse optimieren, Flächenrecycling stärken

An einer Landstraße, die durch Felder führt, steht ein Ortsschild. Per Fotomontage ist in das Schild eine Stadtsilhouette mit vielen Gebäuden gemalt und diese ist rot durchgestrichen.

Kommunen können die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche und die Landschaftszersiedelung eindämmen: durch Entwicklung in den Ortskernen sowie die Nutzung von Brachflächen und Baulücken statt neuer Baugebiete „auf der grünen Wiese“. Ein Ratgeber zeigt, wie Kommunen sich trotz oftmals zersplitterter Zuständigkeiten durch organisatorische Maßnahmen optimal darauf ausrichten können.

Wirtschaft | Konsum

Lackentfernung bei der Schilderherstellung geht ökologischer

In einem Produktionsraum steht eine Anlage mit Fließband

Bisher musste die Kilian Industrieschilder GmbH in Hamburg lösemittelhaltige Mittel einsetzen, um für Beschriftungen die obere auf die darunterliegende andersfarbige Lackschicht wegzuätzen oder Schutzbeschichtungen (Resist), die im Produktionsprozess temporär nötig sind, wieder zu entfernen. Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms hat die Firma auf ein umweltfreundlicheres Verfahren umgestellt.

Wirtschaft | Konsum

Besser und günstiger: Papierfabrik optimiert Abwasserbehandlung

eine Reihe Betonbecken mit schmutzigen, aufgeschäumten Wasser

Mit einer zusätzlichen nachgeschalteten Reinigungsstufe mit Ozon- und Biofiltrationsverfahren können betriebliche und kommunale Kläranlagen die Belastung ihrer Abwässer mit organischen Stoffen und kritischen Spurenstoffen erheblich reduzieren. Dass dies mit deutlich geringerem Energie- und Kostenaufwand möglich ist als bisher, zeigte ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms.

Wirtschaft | Konsum

Mit Digitaldruck Energie und Rohstoffe sparen

weiße, noch unbedruckte Plastikflaschen wie für Trinkjoghurt in einem Regal

Zylindrische Hohlkörper aus Kunststoff, wie sie zum Beispiel für Verpackungen benötigt werden, könnten bald mit deutlich weniger Energie-, Rohstoff- und Zeitbedarf bedruckt werden: durch Umstellung vom bisher üblichen Sieb- auf Digitaldruck. Das soll in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms in der Ritter GmbH in Schwabmünchen bei Augsburg demonstriert werden.

Klima | Energie

Industrielle Verbraucher können Strom flexibler nutzen

Windkraftanlagen und konventionelles Kraftwerk

Industriebetriebe mit hohem Strombedarf können bei der Integration erneuerbarer Energien ins Energiesystem helfen: in dem sie ihre Stromnachfrage stärker in die Zeiten verlagern, in denen Wind und Sonne Strom liefern. Das zeigt eine vom UBA beauftragte Befragung in neun verschiedenen Branchen, welche rund 30 Prozent des industriellen Stromverbrauchs umfassen.

Wirtschaft | Konsum

Bundespreis Ecodesign: ökologische Produkte & Konzepte prämiert

multifunktionaler Handwagen. Das Produkt steht in den fünf möglichen Aufbauvarianten nebeneinander vor einer Betonwand: platzsparend zusammengeklappt, als Trolley, als Handwagen mit Kiste, als Beistelltisch, als Fahrradanhänger.

Moderne Sportfunktionskleidung kann aus Merinowolle statt aus Kunstfaser bestehen. Und umweltschonend hergestelltes Insektenfleisch könnte, in die richtige Form gebracht, vielleicht auch bald bei uns salonfähig werden. Das Motto des diesjährigen Bundespreis Ecodesign – weiterdenken! – wurde von acht Preisträgern besonders gut umgesetzt.

Klima | Energie, Wasser

Fischschutz an Wasserkraftanlagen: ein Schritt nach vorn

toter Fisch

Schutzeinrichtungen können Fische davor bewahren, in Turbinen von Wasserkraftanlagen verletzt oder getötet zu werden. Sie sind jedoch teuer, verringern den Energieertrag und zu ihrer Wirksamkeit gibt es noch Forschungsbedarf. In einem Forum haben seit 2012 über 200 Personen verschiedener Interessensgruppen strittige Fragen diskutiert. Nun liegen die Ergebnisse und Empfehlungen vor.

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Wie der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft gelingen kann

viele Menschen in einer Fußgängerzone

Wie gelingt der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft? Welche Hilfe bietet die Transformationsliteratur, die grundlegende Herausforderungen und Erfolgsbedingungen beschreibt? In einem UBA-Projekt wurde diese Literatur ausgewertet und in ausgewählten Fragen vertieft. Eine Broschüre stellt erste Ergebnisse für die Praxis, Politikempfehlungen und den noch bestehenden Forschungsbedarf vor.

Abfall | Ressourcen

Ressourcenschonung: Erfolgreiche Politik braucht richtigen Mix

Blick in eine Kupfermine

Mit natürlichen Ressourcen, wie Rohstoffen, Böden und Flächen, sparsam umzugehen, ist aus ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicht geboten. Damit eine Politik für mehr Ressourcenschonung erfolgreich ist, kommt es auf das Zusammenwirken aller Akteure und den richtigen Mix aus Instrumenten an. Ein UBA-Positionspapier macht konkrete Vorschläge.

Kurzlink: https://www.uba.de/n305642de