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K

Klimavariabilität

Bezeichnet die zeitlichen und räumlichen Schwankungen des Klimas um einen mittleren Zustand herum. Die Variabilität kann durch natürliche Prozesse innerhalb des Klimasystems zustande kommen (interne Variabilität) oder durch menschliche Einflüsse verursacht sein (externe Variabilität).

Quelle: BMU (2009): Dem Klimawandel begegnen. Die Deutsche Anpassungsstrategie

Klimavariable

Eine klimarelevante Größe, beispielsweise Durchschnittstemperatur oder Niederschlag.

Nach: UK Climate Projections (2009): Online climate change projections report 1.2 What information is provided?

Klimawandel

Der Begriff des Klimawandels bzw. der anthropogenen Klimaänderung bezieht sich in erster Linie auf die aktuelle vom Menschen verursachte Veränderung des globalen und regionalen Klimas. Allgemein umfasst eine Klimaänderung die langfristigen Veränderungen des Klimas, unabhängig davon, ob dies auf natürliche oder anthropogene Ursachen zurückzuführen ist.

Quelle: ARL (2013): Glossar Klimawandel und Raumentwicklung

Klimawirkung

Bestimmte Veränderungen innerhalb eines Systems, die in Folge des Klimawandels auftreten. Klimafolgen können sowohl negativer (Risiken) als auch positiver Natur (Chancen) sein.

Nach: UKCIP (2014): Glossary

Kohlendioxid (CO2)

Ein natürlich vorkommendes Gas, auch ein Nebenprodukt aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe aus fossilen Kohlenstofflagerstätten, wie Öl, Gas und Kohle, sowie der Verbrennung von Biomasse und von Landnutzungsänderungen und anderen industriellen Prozessen. Es ist das wichtigste anthropogene Treibhausgas, das die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst. Es ist das Bezugsgas, gegenüber welchem die anderen Treibhausgase gemessen werden, und hat deshalb ein Globales Erwärmungspotential (GWP).

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Kohlendioxid-Äquivalente

Ein Kohlendioxid-Äquivalent beschreibt, wie viel eine genau definierte Masse eines Treibhausgases über einen festgelegten Zeitraum im Vergleich zu Kohlendioxid (CO2) zum Treibhauseffekt beiträgt.

Kohlenstoffkreislauf

Der Begriff beschreibt den Kohlenstofffluss (in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Kohlendioxid) durch die Atmosphäre, das Meer, die terrestrische Biosphäre und die Lithosphäre.

Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

Kolk

Örtlich begrenzte, durch Strömungsvorgänge hervorgerufene Vertiefung im Gewässerbett.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Kolmation

 Verstopfung oder Überdeckung des Porensystems des Gewässerbettes durch Schwebstoff- und Sedimentablagerungen.


Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung

Kombinierte oder kumulative Exposition/Wirkungen

Wirkung oder Exposition mehrerer Stoffe, die über denselben oder mehrere Pfade/Lebenszyklusschritte in dasselbe Umweltkompartiment gelangen. In REACH bezieht sich der Begriff "kombinierte Risiken" in der Stoffsicherheitsbeurteilung derzeit auf einzelne Stoffe im Sinne von aggregierten Expositionen, was hier nicht gemeint ist.