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Luft

BMVEL/UBA-Ammoniak-Emissionsinventar der deutschen Landwirtschaft und Minderungsszenarien bis zum Jahre 2010


Gasförmige Emissionen aus der Landwirtschaft sind an verschiedenen Umwelteffekten beteiligt.  Insbesondere Ammoniak, bei dem die Landwirtschaft bzw. die Tierproduktion Hauptemittent ist, steht aufgrund seiner versauernden und eutrophierenden Wirkung in der Diskussion. Im Rahmen von regionalen Abkommen wie dem Multikomponentenprotokoll der UN/ECE und der NEC - Richtlinie der EU wurden nationale Emissionsobergrenzen für Ammoniak beschlossen. Deutschland hat sich in diesen Abkommen verpflichtet, seine Ammoniak-Emissionen bis zum Jahr 2010 auf 550 Gg (1 Gigagramm = 1000 Tonnen) zu reduzieren. Im Kyoto-Protokoll wird die  Höchstmenge der Treibhausgasemissionen festgelegt. Die sind in CO2-Äquivalenten ausgedrückt. Zu den Treibhausgasemissionen trägt die Landwirtschaft bei N2O und CH4 in so erheblichen Mengen bei, dass eine exaktere Quantifizierung der Emissionen als bisher und die Identifikation emissionsmindernder Maßnahmen zu erwarten sind. Welche Beiträge hier zu erwarten sind, ist allerdings noch nicht festgelegt.


Reihe Texte | 05/2002 Seitenzahl 307 Erscheinungsjahr Autor(en) H. Döhler, B. Eurisch-Menden, U. Dämmgen, B. Osterberg, M. Lüttich, W. Berg, R. Brunsch Kurzfassung Kurzfassung (245,84 kB) Sprache Deutsch Forschungskennzahl 299 42 245/02 Verlag Umweltbundesamt Dateigröße 8,86 MB Druckversion nicht verfügbar

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