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Frankfurt frischt auf - 50 % Klimabonus

Fotografie eines begrünten Flachdachs. Im Hintergrund sind weitere Häuser.

Die Stadt Frankfurt fördert private Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sowie Unternehmen mit einem Bonus bei der Schaffung von neuem Grün. Gefördert werden Dach- und Fassadenbegrünungen, sowie Hofentsiegelung mit anschließender Begrünung und Regenwasserspeicherung zur Bewässerung der neuen Grünflächen. Ferner werden öffentliche Trinkbrunnen und Verschattungsmaßnahmen mit Wirkung in den öffentlichen Raum gefördert.

Ziel des Programms ist es, einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in Frankfurt am Main zu leisten, indem bis Ende 2021 verstärkt Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umgesetzt werden.
Die genannten Maßnahmen sind geeignet, um der Überwärmung des Stadtgebietes entgegen zu wirken: Pflanzen am Haus spenden Schatten, filtern und erfrischen die Luft. Das Mikroklima verbessert sich erheblich. Die Temperatur wird gesenkt, Schall gemindert und das Umfeld optisch aufgewertet. Es wird frisch und angenehm im eigenen Hof und auf dem Betriebsgelände.
Die begrünten Gebäude sind vor Witterungseinflüssen geschützt und ihre Lebensdauer wird somit verlängert. Gleichzeitig verringern sich die Energiekosten für Heizung und Kühlung sowie die Abwassergebühr - Grün spart Geld und wertet Immobilien auf.
Es entstehen Freizeitflächen und Aufenthaltsbereiche von denen alle profitieren: die Bewohnerinnen und Bewohner strukturreicher grüner Stadtteile, die Angestellten in ihren Unternehmen, in der Pause und auf dem Weg zur Arbeit und nebenbei auch Pflanzen und Tiere, denn neues Grün trägt zusätzlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Eckdaten zur Maßnahme

Measure carrier

Maßnahmenträger

Klimareferat, Stadt Frankfurt am Main https://frankfurt.de/klimabonus

Kooperationspartner

Grünflächenamt, Stadt Frankfurt am Main

Duration and Financing

Beginn der Umsetzung

Dauer der Umsetzung

01.2018 bis 11.2023

Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?

10.000.000 €

Erläuterung

Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln der Stadt Frankfurt am Main.

Beteiligung

Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?

  • Breite Öffentlichkeit
  • Grundstücksbesitzer

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

  • Aufsuchende Formate (z.B. Informationsstände)
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
  • Informationsveranstaltungen
  • Sonstiges

Sonstige

Vor-Ort-Beratung

Erläuterung

Die Bürgerinnen und Bürger werden mit Hilfe die Fördermittel und der Beratung angeregt, selbst aktiv zu werden. Das Programm wird auf diversen Veranstaltungen vorgestellt.

Erfolge

Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?

Bisher wurden etwa 1.400 Frankfurterinnen und Frankfurter zu konkreten Projekten beraten. 400 Projekte sind bereits abgeschlossen/in der Umsetzung.

Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?

  • Monitoring (z.B. Messung, Erfassung von Daten, TN-Zahlen, Webseitenklicks)

Erzielt die Maßnahme über Klimaanpassung hinaus positive Nebeneffekte?

  • Ja, Klimaschutz: Einsparung von Treibhausgasemissionen oder Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre
  • Ja, Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz: z. B. Erhaltung der biologischen Vielfalt, Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Ressourceneinsparung
  • Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Erläuterung

Die Begrünung bietet verschiedenen Lebewesen einen Lebensraum, zusätzlich werden neue Pflanzen im Stadtgebiet gepflanzt. Dies dient der Erhaltung der Biodiversität.
Zudem filtern Pflanzen im Stadtraum Feinstaub aus der Luft und erhöhen die Luftqualität.
Anwohnerinnen und Anwohner sowie Angestellte von Unternehmen profitieren von grünen Freizeit- und Aufenthaltsflächen.
Insbesondere die Fassadenbegrünung reduziert den Heiz- und Kühlbedarf der entsprechenden Gebäude.

Hindernisse

Ansprechperson

Klimareferat, Stadt Frankfurt am Main
Lara-Maria Mohr
Solmsstraße, 18
60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Telefonnummern
069-21248323
lara.mohr@stadt-frankfurt.de

Ort der Umsetzung

Solmsstraße 18
60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Associated content

Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n79081de