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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien

Internationaler Tag für den allgemeinen Zugang zu Informationen

Eine Hand hält ein Smartphone in einem Geschäft

In der EU haben Menschen den weltweit besten, gesetzlich vorgeschriebenen Zugang zu Informationen über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten. Wenn Kunden*Kundinnen nachfragen, müssen Hersteller mitteilen, ob in ihrem Produkt ein besonders besorgniserregender Stoff in einer Konzentration über 0,1 Gewichtsprozent enthalten ist.

Chemikalien, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Nächster Meilenstein im PFAS-Beschränkungsverfahren erreicht

PFAS Logo

Die Überarbeitung des Hintergrunddokuments zur geplanten Beschränkung von PFAS ist abgeschlossen. Die einreichenden Behörden aus fünf europäischen Ländern haben über 5600 Kommentare ausgewertet und relevante Informationen integriert. Das Dokument wurde nun von der Europäischen Chemikalienagentur veröffentlicht – ein wichtiger Meilenstein im europäischen PFAS-Beschränkungsverfahren.

Chemikalien

Globale Verschmutzungskrise: Weltchemikalienrat gegründet

Ein Berg voller Kleidungsstücke und Schuhe

Am 20. Juni 2025 riefen Delegierte von über 100 Ländern bei einer zwischenstaatlichen Konferenz in Punta Del Este/Uruguay den Weltchemikalienrat ins Leben. Erfolgreiche multilaterale Verhandlungen lieferten damit ein überfälliges Instrument zur Erarbeitung von Auswegen aus der Verschmutzungskrise.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien, Gesundheit

PARC und Stakeholder im Dialog – Endokrine Disruptoren im Fokus

Eine gläserne Struktur ähnlich einem Molekül mit der Silhouette eines Menschen
Stellwerk Nordbahnhof, Berlin

Das Umweltbundesamt und das Bundesinstitut für Risikobewertung laden am 10. November 2025 zum 3. Deutschen PARC-Stakeholder-Dialog in Berlin und online ein. Fachleute aus Wissenschaft, Behörden, Wirtschaft, NGOs und Verbänden diskutieren aktuelle Entwicklungen zu endokrinen Disruptoren und Möglichkeiten, Wissenslücken zu schließen.

10.11.2025
Chemikalien, Wasser

Neue relevante Spurenstoffe

Foto des Flusses Ruhr

Das Gremium zur Relevanzbewertung von Spurenstoffen hat im Juni 2025 die Einschätzung des Spurenstoffzentrums bestätigt: Die Arzneimittel Venlafaxin, dessen aktiver Metabolit O-Desmethylvenlafaxin sowie Gabapentin mit dem strukturähnlichen Pregabalin und die Chemikalie Hexamethoxymethylmelamin, sind relevante Spurenstoffe.

Chemikalien, Gesundheit

40 Jahre Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit (GerES)

Eine bunte Grafik mit verschiedenen Gesichtern

1985 startete die erste Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit (GerES). Seitdem untersucht die Studienreihe die Belastung der deutschen Bevölkerung mit Umweltschadstoffen. Die dabei gewonnen Daten dienen der Information der Öffentlichkeit. Zudem bilden sie eine wichtige wissenschaftliche Basis für politische Entscheidungen zu Umwelt, Gesundheit und Chemikalien. Ein Rückblick.

Chemikalien

EU-Projekt PARC: Wissenshub für Safe and Sustainable by Design

Eine Hand hält ein Reagenzglas, in dem sich sinnbildlich ein Abbild der Erde befindet.

Im Rahmen der EU-Partnerschaft PARC ging ein neues Portal zum strategischen Ansatz „Safe and Sustainable by Design“ (SSbD) online. Es ist durch PARC-Partner unter der Leitung des niederländischen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) und des Umweltbundesamtes (UBA) entstanden, bündelt Informationen, Tools und Lehrmaterialien zum Thema und lädt zum aktiven Wissensaustausch ein.

Chemikalien, Wasser

Trifluoressigsäure (TFA): Bewertung für Einstufung in neue Gefahrenklassen vorgelegt

Das Bild zeigt eine Pflanzenschutzspritze, die übers Feld fährt.

Trifluoressigsäure zählt zur Gruppe der PFAS und ist nach Einschätzung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Umweltbundesamts fortpflanzungsgefährdend, sehr persistent und sehr mobil. Die drei Behörden fordern daher eine neue Gefahreneinstufung des Stoffes bei der Europäischen Chemikalienagentur.

Chemikalien

PFAS-haltige Pestizide in der Landwirtschaft

Junge Maispflanzen auf einem Feld

PFAS-haltige Pestizide, die in der Landwirtschaft großflächig eingesetzt werden, rücken vermehrt in den Fokus. Trotz wirksamer Schädlingsabwehr haben sie negative Folgen für Umwelt und Gesundheit, etwa durch das stabile Abbauprodukt Trifluoracetat (TFA), das sich in Gewässern anreichert und kaum entfernbar ist. Die Regulierung dieser Stoffe kann lange dauern, wie am Wirkstoff Flufenacet zu sehen.

zuletzt aktualisiert am
Gesundheit

Umweltschadstoffe: Wie belastet sind Kinder und Jugendliche?

Blutabnahme mit einer Spritze

Schwermetalle, Weichmacher oder die „Ewigkeitschemikalien“ PFAS – es gibt viele Umweltschadstoffe, mit denen Kinder- und Jugendliche in Berührung kommen. Doch wie hoch ist ihre Belastung tatsächlich? Und welche Auswirkungen kann sie auf die Gesundheit der jungen Menschen haben? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die vom Umweltbundesamt (UBA) durchgeführte Studie "ALISE".

Chemikalien

PFAS-Belastung in Böden erfordert mehr Kooperationen

Wildschein im Wald

Die Konferenz "PFAS in soil – forever pollution, forever concern?" fokussierte die Bodenbelastung durch PFAS. 150 Teilnehmende aus Wissenschaft, Behörden, Industrie und Umweltorganisationen vor Ort sowie 200 im Live-Stream aus 26 Ländern diskutierten über die Risiken, besonders für die menschliche Gesundheit. Um diesem Umweltproblem gut zu begegnen, ist mehr internationale Zusammenarbeit nötig.

Chemikalien

TerraChem Projekt

Schriftzug TerraChem mit einer Eule

TerraChem will einen systemischen Ansatz zur Bewertung von Schadstoffrisiken für terrestrische Ökosysteme entwickeln. Monitoringdaten zu Chemikalien in Wildtieren und Umweltmodellierung sollen helfen, die Belastung durch anthropogene Chemikalien besser zu verstehen und so potenzielle negative Effekte auf Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen vorherzusagen sowie Regulatorik zu verbessern.

zuletzt aktualisiert am
Kurzlink: www.uba.de/t54de