Indikator: Umweltfreundlicher Güterverkehr
Umweltschädliche Subventionen konterkarieren nicht nur den Umwelt- und Klimaschutz, sondern belasten auch die öffentlichen Kassen. Durch ihren Abbau könnte der Staat neue finanzielle Freiräume zur Gestaltung einer nachhaltigen Politik bekommen. Im Jahr 2018 beliefen sich die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland auf über 65 Milliarden Euro.
Vor allem der Energiesektor mit stationären und mobilen Quellen emittiert in Deutschland Treibhausgase, besonders Kohlendioxid. Relevant sind aber auch die Emissionen der Industrieprozesse und der Landwirtschaft, letztere insbesondere durch die Freisetzung von Methan und Lachgas.
Die EU begrenzt Schadstoffemissionen von Pkw, leichten und schweren Lkw sowie von Bussen, Zweirädern und auch von vielen Maschinen und Geräten. Internationale Organisationen setzen Standards für Schadstoffemissionen von Schiffen und Flugzeugen.
Pkw und Lkw sind effizienter geworden. Seit 1995 sanken die kilometerbezogenen direkten Emissionen des Treibhausgases CO₂ bei Pkw um knapp 14 %, bei Lkw um 9,5 %. Weil aber mehr Lkw unterwegs sind, sind die gesamten direkten CO₂-Emissionen im Straßengüterverkehr heute noch um 14,6 % höher als 1995, sind aber seit 2018 leicht rückläufig.
Car-Sharing bietet ein flexibles Angebot an Fahrzeugen für unterschiedliche Nutzungszwecke, ohne einen eigenen Pkw besitzen zu müssen. Zielgruppen des Car-Sharings sind Einzelpersonen, Familien, Fahrgemeinschaften, öffentliche Verwaltungen sowie private und öffentliche Unternehmen. Immer mehr Menschen in Deutschland teilen sich Autos oder nutzen Car-Sharing Angebote.
Seeschiffe fahren überwiegend mit fossilem Schweröl. Sie tragen durch ihren Treibhausgasausstoß erheblich zum Klimawandel bei und verschlechtern durch Schadstoffe die Luftqualität an den Küsten und auf dem Meer. Dieser Artikel stellt Vorgaben und Maßnahmen vor, um die Seeschifffahrt umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten und die Gesundheit der an Küsten wohnenden Menschen weniger zu belasten.