Indikator: Umweltfreundlicher Konsum
Langlebig und sozial gerecht produziert: das erste Smartphone mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ist da.
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) tragen wesentlich zur Energieeffizienz von Gebäuden bei, vor allem bei Altbauten. Damit sind sie ein wichtiges Klimaschutz-Instrument. Das UBA hat im Jahr 2010 Kriterien entwickelt, um aus Umweltschutzsicht besonders vorteilhafte WDVS mit dem Blauen Engel auszeichnen zu können. Neue Forschungsprojekte unterstützen die zeitgemäße Weiterentwicklung der Kriterien.
Riecht der neue Teppichboden in der Wohnung unangenehm, kann das schlecht für die Gesundheit sein – selbst wenn er keine Schadstoffe ausdünstet. Allein schon das Unbehagen und die Unsicherheit, ob eine Gesundheitsgefahr besteht, können das Wohlbefinden stören. Deshalb hat die Jury Umweltzeichen nun erstmals auch eine Geruchsprüfung für die Vergabe des Umweltzeichens „Blauer Engel“ eingeführt.
Ob Werbeprospekt, Buch oder Geschäftsbericht – wer Printprodukte in Auftrag gibt oder selbst herstellt, findet im neuen „Blauen Engel für Druckerzeugnisse“ einen Leitfaden für die umweltfreundliche Herstellung. Eine UBA-Broschüre stellt das Umweltzeichen vor.
So können Sie umweltfreundlicher für Glanz und Durchblick sorgen: Jetzt gibt es das erste Handgeschirrspülmittel und den ersten Glasreiniger mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“. Beide Produkte stammen aus dem Hause der Drogeriemarktkette dm.
Innenputze, die besonders emissionsarm sind, können künftig mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet werden. Hersteller, deren Produkte die Kriterien des Umweltzeichens erfüllen, können sich ab sofort bewerben.
Am 2. Juni 2015 erhielt der tegut...-Markt im hessischen Marburg-Cappel als erster Supermarkt den Blauen Engel für „Klimafreundliche Verkaufsmärkte des Lebensmitteleinzelhandels“. Dieses Umweltzeichen wurde im Jahr 2013 vom Umweltbundesamt erarbeitet und von der Jury Umweltzeichen beschlossen.