Luftverkehr der Zukunft
Umwelt- und klimaschonend, treibhausgasneutral und lärmarm – Das Umweltbundesamt stellt ein neues Konzept für den Luftverkehr der Zukunft vor. UBA-Lärmexperte René Weinandy erklärt, wohin die Reise geht.
Umwelt- und klimaschonend, treibhausgasneutral und lärmarm – Das Umweltbundesamt stellt ein neues Konzept für den Luftverkehr der Zukunft vor. UBA-Lärmexperte René Weinandy erklärt, wohin die Reise geht.
Zur Sicherheit müssen Flugzeuge manchmal Treibstoff ablassen, wenn sie kurz nach dem Start notlanden müssen. Die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens dazu werden nun veröffentlicht. Die Auswirkungen der Treibstoffschnellablässe auf Mensch und Umwelt werden als unkritisch eingeschätzt. Es werden dennoch Empfehlungen gegeben, wie mögliche Belastungen noch weiter verringert werden können.
Das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm (FluLärmG) in seiner letzten Fassung von 2007 reicht nicht aus, um die Bevölkerung ausreichend vor Fluglärm zu schützen. Das ist das Ergebnis eines UBA-Berichts zu der 2017 anstehenden Evaluation dieses Gesetzes.
Flugreisen sind für viele Reisewünsche wegen der großen Entfernungen quasi zwingend. Doch Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Innerhalb Deutschlands oder auch Europas gibt es häufig umweltfreundlichere Alternativen. Wir sagen Ihnen, welche das sind und was Sie bei freiwilligen Kompensationszahlungen beachten sollten.
Der Europäische Emissionshandel ist seit 2005 das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Ziel ist die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie. Seit 2012 nimmt der innereuropäische Luftverkehr teil und seit 2024 auch der Seeverkehr.
Die EU begrenzt Schadstoffemissionen von Pkw, leichten und schweren Lkw sowie von Bussen, Zweirädern und auch von vielen Maschinen und Geräten. Internationale Organisationen setzen Standards für Schadstoffemissionen von Schiffen und Flugzeugen.
Der Luftverkehr stellt im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern die klimaschädlichste Art der Fortbewegung dar und wächst seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder stark. Umso wichtiger ist eine ambitionierte technische Minderung der Emissionen mit Hilfe von Emissionsstandards.
In Deutschland fühlen sich nach einer repräsentativen Umfrage des UBA ca. 40% der Bevölkerung durch Fluglärm gestört oder belästigt. Im Gegensatz zu Schienen- und vor allem Straßenverkehrslärm ist Fluglärm aber weniger allgegenwärtig. Er tritt vielmehr geballt in der Umgebung der Flughäfen auf. Dort wird die Beeinträchtigung durch Fluglärm oftmals als besonders hoch empfunden.