Luftmessnetze der Bundesländer
Jährlich werden in Deutschland rund 2.050 Tonnen Feinstaub (PM₁₀) durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt, der Großteil davon in der Silvesternacht. Dies entspricht in etwa einem Prozent der gesamt freigesetzten Feinstaubmenge in Deutschland. Am ersten Tag des neuen Jahres ist die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch, wie sonst im ganzen Jahr nicht.
Das Global Atmosphere Watch (GAW) Programm der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organisation, UNO/WMO) dient der globalen Überwachung der Atmosphäre. Es verfügt über ein weltweites Messnetz von Beobachtungsstationen und über eine wissenschaftliche Infrastruktur.
Die Umweltbeobachtung erfasst und bewertet den Zustand der belebten und unbelebten Umwelt, erkennt Risiken frühzeitig und berichtet über die Auswirkungen umweltpolitischer Maßnahmen. Sie stellt damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Umweltpolitik zur Verfügung.
Stickstoffoxide entstehen hauptsächlich bei Verbrennungsprozessen in Anlagen und Motoren. Geringe Emissionen entstehen auch in bestimmten Industrieprozessen und in der Landwirtschaft. Trotz erheblicher Reduzierungen sind weitere Maßnahmen nötig, um die seit 2010 einzuhaltenden Höchstmengen dauerhaft zu unterschreiten und die Minderungsverpflichtungen seit 2020 und 2030 einzuhalten.
Die Luftqualität in Deutschland ist besser geworden. Doch noch nicht gut genug, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit auszuschließen.
Die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxid-Belastung zeigen seit 1995 eine deutliche Abnahme. Erstmalig im Jahr 2024 überschreiten die gemessenen Stickstoffdioxid-Konzentrationen den seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert nicht mehr.