Von Fidschi bis Bonn: Vereint für den Klimaschutz
Juliane Berger im Interview zur 23. Weltklimakonferenz vom 6.-17. November 2017 in Bonn
Juliane Berger im Interview zur 23. Weltklimakonferenz vom 6.-17. November 2017 in Bonn
Wir brauchen den Umstieg auf erneuerbare Energien, um das Klima zu schützen und von den fossilen Energien wie Kohle wegzukommen. Gleichzeitig werden für Windenergie und Photovoltaik genauso wie für E-Autobatterien & Co. Rohstoffe benötigt. Doch Deutschland kann gleichzeitig treibhausgasneutral und ressourcenschonend werden – wenn beides gemeinsam gedacht wird. Das zeigt eine neue UBA-Studie.
Geldanlagen, die gezielt in die Bereiche Energie, Transport und Gebäude investieren, können helfen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen. Nach welchen Kriterien öffentliche Finanzinstitutionen, wie Entwicklungsbanken, dabei vorgehen sollten, und welche Projekte nicht mehr finanziert werden sollten, zeigt eine neue UBA-Studie.
Um den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht zu werden, muss der Verkehr in Deutschland seine Treibhausgasemissionen schnell und drastisch mindern. Dies zeigt ein aktuelles Papier, welches im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde. Es stellt konkrete Maßnahmen vor, mit denen die Emissionen deutlich gesenkt und die Klimaschutzziele sicher erreicht werden.
Wenn es regnet, versickert das Wasser – wenn es auf guten Boden fällt. Ist der Boden aber versiegelt oder verdichtet, wie es in der Stadt und in der heutigen Landwirtschaft oft der Fall ist, kann es zu Hochwasser und Überschwemmungen kommen. Was dagegen zu tun ist, zeigt das aktuelle Positionspapier „Böden als Wasserspeicher“.
Das Klimaabkommen von Paris ist in Kraft getreten. Nun geht es um dessen praktische Umsetzung. Salaheddine Mezouar, der marokkanische Vorsitzende der diesjährigen Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen, hat diese daher bei seiner Eröffnungsrede unter die Überschrift „The COP of Action“ gestellt.
Die Staatengemeinschaft hat beschlossen, die Erderwärmung auf weit unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Die von den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention eingereichten Minderungsbeiträge reichen dafür jedoch nicht aus. Eine UBA-Studie zeigt, wie die Lücke schon vor 2020 verkleinert werden kann – etwa durch sparsamere Elektrogeräte und den Ausbau der erneuerbaren Energien.
Ebenso wie die Ursachen der Schädigung der arktischen Umwelt lokaler und globaler Natur sind, müssen sowohl vor Ort als auch weltweit Maßnahmen zum Schutz der Arktis gefunden und umgesetzt werden. Dies liegt nicht nur in den Händen einiger weniger - jeder Mensch kann etwas zum Erhalt des einzigartigen Ökosystems im hohen Norden beitragen.