Harmonisierung der gesundheitl. Bewertung – NIK-und EU-LCI-Werte
Viele Europäische Forschungsprojekte zeigen, dass die Entwicklung emissionsarmer Materialien und Bauprodukte die effektivste Maßnahme zur Verbesserung der Innenraumluft ist.
Viele Europäische Forschungsprojekte zeigen, dass die Entwicklung emissionsarmer Materialien und Bauprodukte die effektivste Maßnahme zur Verbesserung der Innenraumluft ist.
Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln erzeugt werden. Da im Innenraum weniger starke Verdünnungseffekte wirken, wie in der Außenluft, ist die Feinstaubbelastung in der Innenraumluft häufig höher als in der Außenluft.
Umwelteinflüsse können krank machen: Lärm kann zum Beispiel das Herzinfarktrisiko erhöhen oder Feinstaub Lungenkrebs verursachen. Mit dem Konzept der „Umweltbedingten Krankheitslasten“ untersucht das Umweltbundesamt, welche Umweltbelastungen mit besonders vielen Erkrankungen zusammenhängen und welchen Nutzen Umweltschutz für unsere Gesundheit haben kann.
Gesundheit und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden hängen entscheidend von der Qualität der Innenraumluft ab. Denn im Innenraum existieren viele Quellen, die Schadstoffe ausdünsten können. Neben anderen Einflüssen auf die Qualität der Raumluft, spielen Bauprodukte und Einrichtungsgegenstände hierbei eine große Rolle.
Zur gesundheitlichen Bewertung der Innenraumluft setzt der AIR Richtwerte, hygienische Leitwerte sowie risikobezogene und vorläufige Leitwerte fest.
Was ist "dicke" Luft und wie entsteht sie? Was hilft, keine zu bekommen oder sie schnellstmöglich los zu werden?
Aus Bauprodukten können flüchtige organische Substanzen (VOC) ausgasen. Diese können, ebenso wie dadurch verursachte Gerüche, der Gesundheit und somit dem Wohlbefinden der Raumnutzenden schaden. Unangenehme Gerüche können auch zu vermehrtem Lüften und somit zu erhöhten Energieverbräuchen in der Heizperiode führen. All das sind gut Gründe, für eine „gute“ Innenraumluft zu sorgen.