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Flächenverbrauch

Boden | Fläche

Flächeninanspruchnahme für Siedlungen und Verkehr reduzieren

Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr reduzieren

Jeder Mensch in Deutschland beanspruchte im Jahr 2021 im Durchschnitt 47,7 Quadratmeter nur für Wohnen - mit steigender Tendenz. Dabei wachsen einerseits Neubaugebiete auf der „grünen Wiese“, andererseits stehen innerorts immer mehr Wohnungen, Gebäude oder Grundstücke leer. Das Umweltbundesamt setzt sich für einen sparsamen Umgang mit Flächen ein.

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Boden | Fläche

Bebauung und Versiegelung

Straße mit Asphalt und Bürgersteig mit Betonpflaster

Jede Baumaßnahme betrifft unmittelbar den Boden. Je nach Intensität der baulichen Veränderungen verliert der Boden dabei komplett oder teilweise seine wertvollen Funktionen. Bedeckt mit Beton oder Asphalt geht Lebensraum für Tiere und Pflanzen verloren.

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Handel mit Flächenzertifikaten

Handel mit Flächenzertifikaten

Der Handel mit Flächenzertifikaten soll die Flächenneuinanspruchnahme steuern. Städte und Gemeinden dürfen nur noch eine bestimmte Menge an Außenbereichsfläche neu bebauen. Das UBA führte mit ausgewählten Kommunen einen überregionalen Modellversuch zum Flächenhandel durch.

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Siedlungs- und Verkehrsfläche

Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt. Versiegelte Flächen schaden Böden und begünstigen Hochwasser. Die Zersiedelung erzeugt zudem mehr Verkehr. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken. Das integrierte Umweltprogramm des Bundesumweltministeriums formuliert für 2030 ein Ziel von 20 ha pro Tag.

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Flächennutzung in Deutschland

Mehr als die Hälfte der deutschen Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Dieser Anteil sinkt langsam, während der Anteil für Siedlung und Verkehr stetig steigt. Ziel einer nachhaltigen Flächennutzung ist es daher, den Flächenverbrauch durch Siedlung und Verkehr zu senken und gleichzeitig vorhandene Flächen für Siedlung und Verkehr optimal zu nutzen und ökologisch aufzuwerten.

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Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Raumplanungsrecht

Industrieanlage am Fluss

Viele Vorhaben und Projekte, die den Boden nutzen, können negative Umweltauswirkungen haben. Vor allem die Versiegelung oder gar Zerstörung natürlich gewachsener Böden, beispielsweise durch den Bau von Gebäuden oder Industrieanlagen sind zu nennen. Auch die Zerschneidung der Landschaften, beispielsweise durch Straßen und Schienentrassen, ist ein Problem.

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Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Umweltschonende Raumplanung

Umweltschonende Raumplanung in Deutschland, das ein Teilbereich Europas ist

Zu den Grundsätzen der Raumordnung gemäß Paragraf 2 Raumordnungsgesetz (ROG) gehört unter anderem: Die dezentrale Siedlungsstruktur das Gesamtraums mit ihrer Vielzahl leistungsfähiger Zentren und Stadtregionen ist zu erhalten. Die Siedlungstätigkeit ist räumlich zu konzentrieren und auf ein System leistungsfähiger Zentraler Orte auszurichten.

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Kurzlink: www.uba.de/t123de