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Düngemittel

Chemikalien, Landwirtschaft

Landwirtschaft verursacht gravierende Umweltprobleme

Getreideähren

Der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln in der intensiven Landwirtschaft verursacht eine Reihe von Umweltproblemen. Besonders negativ: die so genannten Nährstoffüberschüsse. Dies betrifft vor allem Stickstoff. Hier stammen 60 Prozent der Emissionen aus der Landwirtschaft.

Landwirtschaft

KLU: Düngeverordnung jetzt ambitioniert ändern!

Ein Taktor mit Hänger verteilt Dünger auf einem Feld

Die Kommission Landwirtschaft beim UBA (KLU) hat eine Kurzstellungnahme zur anstehenden Novellierung der Düngeverordnung (DüV) veröffentlicht. Hintergrund ist unter anderem das von der EU-Kommission betriebene Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen unzureichender Umsetzung der Nitratrichtlinie, zu dem mittlerweile das Urteil ergangen ist (EuGH Rs. C-543/16 vom 21.06.2018).

Beitrag der Landwirtschaft zu den Treibhausgas-Emissionen

Die Landwirtschaft in Deutschland trägt maßgeblich zur Emission klimaschädlicher Gase bei. Dafür verantwortlich sind vor allem Methan-Emissionen aus der Tierhaltung (Fermentation und Wirtschaftsdüngermanagement von Gülle und Festmist) sowie Lachgas-Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden als Folge der Stickstoffdüngung (mineralisch und organisch).

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Stickstoff

Ein Traktor düngt ein Feld

Stickstoff ist ein unentbehrlicher Nährstoff für alle Lebewesen. Der Einsatz mineralischer und organischer Stickstoffdünger zur Steigerung von Erträgen ist daher gängige Praxis in der Landwirtschaft. Entscheidend ist der sorgsame und bedarfsgerechte Einsatz. Stickstoffüberschüsse können Wasser- und Land-Ökosysteme belasten sowie Klima, Luftqualität und die Biodiversität beeinträchtigen.

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Düngemittel

Großaufnahme eines Traktors, der auf einem Feld Gülle ausfährt

Der Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft ist eine Grundvoraussetzung für die Bodenfruchtbarkeit und Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen. Es kommt jedoch auf das richtige Maß an. Ein sparsamer Umgang und eine an den Pflanzenbedarf angepasste Dosierung sind besonders wichtig. Nur so können negative Auswirkungen auf Böden, Gewässer, Klima und die Biodiversität verhindert werden.

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Umweltbelastungen der Landwirtschaft

Emissionsarme Ausbringung im Frühjahr verhindert Umweltbelastungen

Die Landwirtschaft ist Deutschlands größte Flächennutzerin. Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Standbein unserer Volkswirtschaft. Sie sichert die Ernährung und produziert nachwachsende Rohstoffe. Darüber hinaus spielt sie eine wesentliche Rolle für den Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaft. Doch mit der zunehmenden Intensivierung sind vielfältige Umweltbelastungen verbunden.

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Kurzlink: www.uba.de/t17624de