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Brachfläche

Boden | Fläche, Landwirtschaft

EU-Agrarpolitik: Greening liefert nur geringe Umweltwirkungen

Getreidefeld mit Wald im Hintergrund

Das Thünen-Institut hat im Auftrag des Umweltbundesamtes die Umweltwirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) untersucht. Dabei zeigt sich, dass das „Greening“ – also die verpflichtenden Umweltauflagen der GAP-Periode 2013 bis 2022 nur geringfügige Auswirkungen auf die agrarische Landnutzung und einen begrenzten Nutzen für den Umwelt- und Naturschutz hatte.

Landwirtschaft

Chancen für den Agrarumweltschutz bleiben ungenutzt

Auf dem Foto ist im Vordergrund ein Feld, rechts und im Hintergrund sind Bäume zu sehen.

Um EU-Agrarsubventionen zu erhalten, müssen Betriebe bestimmte Mindeststandards für den Schutz der Umwelt einhalten. Dazu zählt die Auflage, 4 Prozent der Ackerflächen zum Schutz der Biodiversität aus der Produktion zu nehmen. Für 2024 wurde das Anforderungsniveau jedoch reduziert, so dass 90 Prozent der Betriebe keine zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität umsetzen müssen.

Boden | Fläche

Flächenrecycling und Innenentwicklung

Der Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr soll bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar pro Tag reduziert werden. Um dies zu erreichen, soll die Innenentwicklung in städtischen Bereichen verstärkt und attraktiv gestaltet werden. Die Revitalisierung und Nutzung von Brachflächen (Flächenrecycling) ist dabei ein wesentliches Handlungsfeld.

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Kurzlink: www.uba.de/t10339de